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Ein kleines Vorwort zur Meinungs- und Willensfreiheit

Meinungsfreiheit wird historisch mit dem Recht übersetzt, seine Meinung frei äußern zu dürfen, setzt aber auch voraus, dass diese frei gebildet wurde. MEINungsfreiheit beruht darauf, dass sich ein Mensch etwas zu Eigen macht und sowohl Entwicklung als auch Ausdruck der Meinung frei, d.h. selbstgesteuert und nicht durch (Konformitäts-) Zwang, Vorurteile, Automatismen und konditionierte Reflexe zustande kam (vgl. Kuhl & Quirin 2011).

Eine freie Meinung haben, heißt also nicht, dass man alles sagen kann, was man auch pupst, sondern dass man einen Pups auch zurückhalten kann, wenn er oben hinaus will.

„Zunächst heißt [daher] Demokratie lernen, daß die Person selber etwas tun muss, anstatt passiv durch die ihr auferlegten Kräfte bewegt zu werden. [...] Demokratie lernen [...] ist das Vertrautwerden mit bestimmten Verfahren, wie etwa demjenigen der [demokratisch selbstorganisierten] Gruppenentscheidung" (prägnanz- & passungsoptimiert nach K. Lewin 1951).

Referenzen

Kuhl, J. & Quirin, M. (2011). Seven Steps Toward Freedom and Two Ways to Lose It: Overcoming Limitations of Intentionality Through Self-Confrontational Coping with Stress. In: Social Psychology, 42(1):74-84. Online-Ressource

Lewin, K. (1951). Feldtheorie in den Sozialwissenschaften. In: Carl-Friedrich Graumann 1982 (Hrsg.). Feldtheorie. Band 4. Verlag Hans Huber Bern., S. 174.

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