In diesem Repo sammeln wir nach und nach alle relevanten Informationen zum Bau der Legosortiermaschine.
LegoLAS 2.0 auf der Landesgartenschau 2021
Unter Discussion haben wir schon Kategorien eingerichtet.
Das Wiki wird jetzt nach und nach gefüllt werden.
Die CAD-Modelle zur Mechanik findet man auf OnShape.
Die Geschichte des LegoLAS oder warum man als Maschinenbauer/-in etwas von Maschinellem Lernen verstehen sollte:
Im Rahmen einer Projektarbeit haben 10 Studierende im Sommersemester 2011 die erste LEGO-Sortiermaschine im Labor für Ingenieurinformatik und computergestützte Mathematik entwickelt und gebaut. Die große Herausforderung war zunächst die Mechanik, insbesondere das Vereinzeln der sehr verschiedenen Lego-Steine. Die Erkennung erfolgte in der ersten Maschine teilweise mechanisch und teilweise über die Bilderkennung von National Instruments (LabView).
Die Zeit blieb nicht stehen, aber das Thema Klemmbausteine behielt seine Faszination. Außerdem ist das Sortieren von Steinen ein einfaches und gut verfügbares Beispiel für einen komplexen Vorgang, zu dessen Unterstützung man eine Maschine entwickeln kann. Und da die Projektaufgaben für das Entwicklungsprojekt im 6. Semester immer möglichst eine komplette Produktentwicklung abbbilden sollen, lag es nahe im Sommersemster 2019 mit einer ähliche Aufgabenstellung eine Maschine zu bauen, die zum Einen die heute verfügbaren günstigen eingebetteten System nutzt und zum Anderen die neuen und einfach anzubindenden Werkzeuge zum maschinellen Lernen verwendet. Also entwickelten und bauten 10 Studierende im Sommersemester 2019 den LegoLAS (rekursives Acronym für LegoLAS - Lego Automatisch Sortieren). Den kann man im obigen Video sehen, das Team wurde im gleichen akademischen Jahr mit dem Preis für die beste Projektarbeit ausgezeichnet.
Auf Basis dieser Vorarbeiten entwickelte und baute Vinzenz Malke Wintersemester 2019/2020 eine neue Maschine, den LegoLAS 2.0. Markus Steuerer übernahm dabei die Entwicklung und Integration der Erkennung der verschiedenen Steine. Beide schrieben darüber jeweils ihre Bachelorarbeiten, die heute die Basis für das Dokumentations-Wiki sind.


