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Folge 40 - Die Überraschungsfolge #46

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holgergp opened this Issue Mar 25, 2018 · 2 comments

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@holgergp
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holgergp commented Mar 25, 2018

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@holgergp holgergp added the Feedback label Mar 25, 2018

@fonzerelly

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fonzerelly commented Mar 28, 2018

Sehr coole Folge. Die Idee cycletime gegen maintainability abzuwägen finde ich spannend. Allerdings wäre ich erst mal gern in der lage das diskutieren zu können. Ich hab das problem das der Großteil meiner Kollegen weder schnell noch qualitativ hochwertig arbeiten. Ich werde meistens gebasht weil ich so ein TDD spinner bin... Manchmal frage ich mich ob Softwarecraftmanship nicht eher bedeutet sich über die anderen kollegen aufzuregen, weil man so selten auf kollegen mit qualitätsbewustsein trifft...

@britter

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Member

britter commented Apr 3, 2018

Hallo @fonzerelly

Danke für dein Feedback zur Folge!

Manchmal frage ich mich ob Softwarecraftmanship nicht eher bedeutet sich über die anderen kollegen aufzuregen, weil man so selten auf kollegen mit qualitätsbewustsein trifft...

Dem muss ich ganz entschieden widersprechen. Software Crafting hat für mich zwei Säulen:

  1. Professionalisierung der Arbeit: Darunter fallen all die Dinge, die man von Code Retreats etc. kennt: TDD, Clean Code, DDD, CI/CD. Das sind alles Maßnahmen, mit denen wir sicherstellen wollen, dass unser Arbeitsergebnis eine hohe Qualität hat. Was "Qualität" bedeutet ist dabei vom Kontext abhängig, wie wir ja in der Folge diskutiert haben.
  2. Professionalisierung des Auftretens: Dazu zählt das von dir angesprochene Qualitätsbewusstsein und der damit verbundene Stolz etwas tolles geschafft zu haben. Wichtig ist aber auch, wie ich mit anderen umgehe. In meiner Erfahrung ist der Begriff "Software Crafting" in vielen Organisationen verbrannt. Das liegt nach meiner Einschätzung daran, weil Software Crafter als Mimosen wahrgenommen werden, die an jedem Stück Code etwas auszusetzen haben, dabei aber das Ziel aus den Augen verlieren. Selbst wenn die Kollegen aus der eigenen Wahrnehmung heraus "schlechten" Code schreiben, muss ich ihnen auf Augenhöhe und mit Respekt begegnen. Deshalb gehört für mich zum Software Crafting auch Empathie. Man muss sich in die Kollegen reindenken können und versuchen zu verstehen, warum sie so handeln wie sie handeln. Vor 15 Jahren hat kein Hahn nach TDD gekräht und es hat ja auch immer alles geklappt. Warum sollte man jetzt plötzlich etwas ändern?

Die 2. Ebene wird in meiner Erfahrung leider viel zu oft in der Diskussion ausgeklammert. Es ist halt einfacher ein Kata zu machen, als sich mit seinem eigenen Außenbild auseinander zu setzen.

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