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In dieser Seminararbeit wurde gezeigt, dass es möglich ist, Architekturen zu entwickeln, in denen Webservices dynamisch gebunden werden können. Um dies zu erreichen muss zu diesen Webservices neben der syntaktischen Beschreibung auch eine semantische Beschreibung vorliegen. Erst so kann aus einer Menge von Diensten unabhängig von technischen Parametern ein zur Anfrage passender Dienst ausgewählt werden. Die vorgestellten Lösungen haben aber immer noch einen Nachteil: die semantischen Konzepte werden an einer zentralen Stelle beim Betreiber der Architektur verwaltet und beziehen sich auch auf ein gemeinsames Verständnis der Domäne. Es ist also auch weiterhin erforderlich, dass Dienstanbieter und Dienstkonsumenten eine gemeinsame Definition der verarbeiteten Daten erarbeiten. Angewendet auf den Bereich der \emph{komplexen Webanwendungen} muss dies aber kein Nachteil sein. Statt einer "`festverdrahteten"' Implementierung muss zur Integration eines neuen Services lediglich eine semantische Beschreibung entworfen werden, die die vom Service zur Verfügung gestellten Daten in Ontologien des Unternehmens ausdrückt, was ohne Änderungen am Quellcode einer \ac{SOA} möglich. Es existieren auch Bestrebungen, allgemeine Ontologien zu definieren\footnote{Ein Liste findet sich z.B. unter \url{http://semanticweb.org/wiki/Ontology}}, so dass es in Zukunft immer leichter möglich sein wird, Gemeinsamkeiten in verschiedenen Domänen zu finden.
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