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"Hohe Testabdeckung durch gutes OO-Design"

Dieses Projekt enthält den Quellcode für einen Workshop, in dem gezeigt wird wie objektorientierter Java-Code so designt werden kann, dass der Code gut mit Unit-Tests getestet werden kann. Als "Nebeneffekt" erhält man ein gutes Code-Design, in dem die Klassen von ihren Abhängigkeit entkoppelt sind. Das macht den Code besser verständlich und leichter wartbar.

Der Schlüssel hierfür ist "Dependency Injection" (DI) - das heißt, ein Objekt erzeugt bzw. erschafft sich seine Abhängigkeiten nicht mehr selbst; stattdessen werden diese von außen in das Objekt hinein gegeben. Dafür ist nicht unbedingt ein DI-Framework wie Spring oder JEE/CDI notwendig. Hier verwenden wir "manuelle DI" mittels Constructor Injection: die Abhängigkeiten werden dem Objekt im Konstruktor übergeben.

Dependency Injection fördert gleichzeitig das "Single Responsibility Principle": Objekte werden von der zusätzlichen Verantwortlichkeit befreit, ihre Abhängigkeiten selbst zu beschaffen, und können sich ausschließlich ihrer eigentlichen Aufgabe widmen.

Fürs Testen bedeutet das, dass die Abhängigkeiten in Tests einfach durch Mock-Objekte ersetzt werden können, was das unabhängige Testen der einzelnen Klassen ermöglicht.

Voraussetzungen

  • Git
  • Java 8
  • Eine IDE mit Funktion zur Messung der Testabdeckung, z.B.
    • IntelliJ IDEA (Community oder Ultimate Edition) - oder
    • Eclipse mit EclEmma- und M2Eclipse-Plugins
  • Grundlegende Kenntnisse in den folgenden Themengebieten:
    • objektorientierte Programmierung mit Java (Klasse, Instanz bzw. Objekt, Interface, Konstruktor)
    • JUnit
    • java.time API
    • Mockito

Verwendete Frameworks:

  • JUnit 4 - zum Implementieren und Ausführen von Unit-Tests.
  • Mockito - zum Ersetzen von Abhängigkeiten durch Testdoubles.
  • Apache Maven - Zur Verwaltung der Dependencies (Bibliotheken).

Aufsetzen des Projekts

  1. Klonen Sie dieses Projekt von GitHub.

  2. Führen Sie im obersten Verzeichnis des Projekts auf einer Kommandozeile folgenden Befehl aus:

    Linux: $ mvnw clean install

    Windows: > mvnw.cmd clean install

Der Build wird fehlschlagen, da die Unit-Tests noch nicht funktionsfähig sind. Ihre Aufgabe wird nun sein, die Testfälle "grün" zu machen.

Szenario 1: "Happy Hour"

Ausgangssituation

Die Klasse de.doubleslash.workshops.oodesign.happyhour.PriceService liefert Preise für Cocktails - und zwar unterschiedlich, je nachdem ob gerade Happy Hour ist oder nicht. Das wiederum hängt von der aktuellen Uhrzeit ab.

Zum Testen dieser Funktionalität wurde die Testklasse de.doubleslash.workshops.oodesign.happyhour.PriceServiceTest angelegt. Sie enthält Methoden zum Testen der Preise innerhalb sowie außerhalb der Happy Hour. Da zur gleichen Zeit immer nur eins von beiden der Fall sein kann, werden immer zwei der vier Testmethoden fehlschlagen.

Aufgabe 1: Testen des "PriceService"

Der PriceService muss von der Abhängigkeit "Zeit" entkoppelt werden, damit das Testen des Service zu "unterschiedlichen Uhrzeiten" möglich wird. Die Abhängigkeit entsteht durch die Nutzung von LocalTime.now() im Programmcode.

  1. Starten Sie den UnitTest CocktailPriceServiceTest. Sehen Sie wie zwei der vier Testmethoden fehlschlagen.

  2. Fügen Sie dem Package de.doubleslash.workshops.oodesign.happyhour ein neues Interface namens TimeProvider hinzu, mit der Methode LocalTime getCurrentTime().

  3. Schreiben Sie eine Klasse CurrentTimeProvider, die das Interface implementiert. Die Methode getCurrentTime() gibt LocalTime.now() zurück.

  4. Fügen Sie dem Konstruktor der Klasse CocktailPriceService einen Parameter vom Interface-Typ TimeProvider hinzu. Speichern Sie das Argument in einer Instanzvariable namens timeProvider.

  5. Ersetzen Sie den Ausdruck LocalTime.now() in der Klasse CocktailPriceService durch timeProvider.getCurrentTime().

  6. Die Main-Klasse im Package happyhour kompiliert nicht mehr, da der Konstruktor von CocktailPriceService nun einen Parameter vom Typ TimeProvider erwartet. Übergeben Sie im Konstruktor eine neue Instanz der Klasse CurrentTimeProvider.

  7. Auch der CocktailPriceServiceTest kompiliert nicht mehr, ebenfalls aufgrund des geänderten Konstruktors. Hier soll allerdings nicht der CurrentTimeProvider verwendet werden, da wir in den Tests kontrollieren möchten, welche Zeit vom TimeProvider zurückgegeben wird.

    Schreiben Sie eine weitere Implementierung von TimeProvider eigens für den Unit-Test, und nennen Sie sie TestTimeProvider. Die Klasse bekommt einen Konstruktor, der einen LocalTime-Parameter entgegen nimmt. Die dort übergebene Instanz wird von der getCurrentTime()-Methode zurückgegeben.

  8. In der Methode priceServiceAtTime von CocktailPriceServiceTest übergeben Sie dem Konstruktor von CocktailPriceService nun ein TestTimeProvider-Objekt, das mit einer LocalTime-Instanz mit der Uhrzeit aus den Methodenargumenten hour und minute initialisiert wird. Tipp: Verwenden Sie LocalTime.of(...).

    => Der CocktailPriceServiceTest sollte jetzt erfolgreich durchlaufen.

Szenario 2: "Geldautomat"

Die Klasse de.doubleslash.workshops.oodesign.atm.ATM (Automatic Teller Machine) repräsentiert einen Geldautomaten, mit dem Kunden einer Bank sich Geld auszahlen lassen können.

Die Klasse ATM hat folgende Abhängigkeiten:

  • CardReader: repräsentiert eine Hardwarekomponente, die die vom Benutzer eingegebene PIN verifiziert und die Kontonummer ausliest.
  • AccountingRESTServiceClient: ruft einen REST-Service auf, über den die Abhebung auf dem Konto des Kunden verbucht wird.
  • MoneyDispenser: repräsentiert die Hardwarekomponente, die das Bargeld enthält und ausgibt.

Folgender Prozess ist in ATM implementiert: ATM

Ausgangssituation

Offensichtlich wurde die Klasse ATM nicht testgetrieben entwickelt. Denn sie ist so gestaltet, dass sie ihre Abhängigkeiten selbst in ihrem Konstruktor erzeugt. Das macht die Klasse untestbar, denn es ist nicht möglich, ihre Abhängigkeiten durch Testdoubles auszutauschen (diesen Vorgang nennt man "mocken"; hierfür wird üblicherweise ein Mocking-Framework wie Mockito verwendet).

Darüber hinaus ist die Klasse de.doubleslash.workshops.oodesign.atm.AccountingRESTServiceClient als Singleton implementiert. Dadurch kann in der laufenden Anwendung nur eine einzige Instanz existieren, was das Testen zusätzlich erschwert.

Aufgabe 2.1: Audit-Log des Konto-Service testen

Die Klasse AccountingRESTServiceClient loggt alle Verbuchungen der Geldabhebungen. Da die Bank Audit-Verpflichtungen hat, soll ein Test sicherstellen, dass der Logaufruf tatsächlich passiert. Dafür wurde das Testgerüst de.doubleslash.workshops.oodesign.atm.AccountingRESTServiceClientTest angelegt. Das Problem hierbei ist, dass die Logmethoden der Klasse AuditLog static sind und nicht ohne weiteres gemockt werden können.

  1. Zunächst sorgen Sie dafür, dass die Klasse de.doubleslash.workshops.oodesign.atm.AccountingRESTServiceClient kein Singleton mehr ist. Entfernen Sie dazu die Methode getInstance() sowie die statische Klassenvariable instance, und machen Sie den Konstruktor public.

  2. Ändern Sie die Log-Methoden info, warn und error der Klasse de.doubleslash.workshops.oodesign.atm.log.AuditLog so dass diese nicht mehr static sind.

  3. Fügen Sie dem Konstruktor von AccountingRESTServiceClient einen Parameter vom Typ AuditLog hinzu, und speichern Sie das übergebene Argument als Instanzvariable mit Namen log.

  4. Ersetzen Sie alle statischen Log-Aufrufe in der Klasse durch Aufrufe auf die neue log-Variable.

  5. Die Klasse ATM kompiliert nun nicht mehr. Ändern Sie die Initailisierung der Variable accountingService, indem Sie die Klasse AccountingRESTServiceClient über ihren Konstruktor initialisieren, dem Sie eine neue Instanz von AuditLog mitgeben.

  6. Tun Sie dasselbe in AccountingRESTServiceClientTest bei der Initialisierung von testee, damit auch die Testklasse wieder kompiliert.

  7. Nun soll die Klasse AccountingRESTServiceClient von ihrer Abhängigkeit zu AuditLog entkoppelt werden. Erstellen Sie dazu ein neues Interface namens Log mit den Methoden info, warn und error wie sie in AuditLog definiert sind, und lassen Sie AuditLog das Interface implementieren. Das Enum LogLevel wandert von AuditLog in das Log-Interface.

    Tipp: Hierfür können Sie das "Extract Interface"-Refactoring Ihrer IDE nutzen.

  8. Ersetzen Sie im AccountingRESTServiceClient alle Referenzen zu AuditLog durch das Interface Log. Jetzt ist der AccountingRESTServiceClient nicht mehr abhängig von der konkreten AuditLog-Implementierung.

  9. Um das Logging des AccountingRESTServiceClient testen zu können, erstellen Sie nun eine weitere Implementierung des Log-Interfaces namens TestLog, die ausschließlich fürs Testen gedacht ist. Daher landet die Klasse unterhalb von src\test\java\..., d.h. im selben Verzeichnis wie die AccountingRESTServiceClientTest-Klasse.

  10. Implementieren Sie die info(...)-Methode der TestLog-Klasse so, dass sie alle dort geloggten Nachrichten in einer List namens infoMessages speichert.

    Tipp: nutzen Sie hierfür die Methode String#format(...), wie sie auch in AuditLog verwendet wird.

  11. Fügen Sie TestLog eine Methode getInfoMessages() hinzu, die die Liste zurückgibt.

  12. Im AccountingRESTServiceClientTest verwenden Sie nun statt AuditLog eine TestLog-Instanz. Diese muss als Klassenattribut gespeichert werden, damit die Testmethode darauf zugreifen kann.

  13. Jetzt können Sie die Testmethode accountingServiceShouldLogTransaction() fertig implementieren, indem Sie die Liste der mit info(...) geloggten Nachrichten von TestLog abfragen und in der lokalen Variablen loggedMessages speichern.

    => Der AccountingRESTServiceClientTest sollte nun erfolgreich durchlaufen.

Aufgabe 2.2: Funktionalität der Klasse ATM testen

Für die Geldautomat-Funktionalität in ATM sollen nachträglich Unit-Tests geschrieben werden.

Verschiedene Szenarien sollen getestet werden, z.B. dass keine Auszahlung erfolgt, wenn die PIN falsch eingegeben wurde bzw. die Abhebung nicht verbucht werden konnte.

Dafür existiert bereits die UnitTest-Klasse de.doubleslash.workshops.oodesign.atm.ATMTest mit entsprechenden Testmethoden, die noch ausimplementiert werden müssen. Damit die Klasse ATM getestet werden kann, muss sie zunächst einem Refactoring unterzogen werden. Danach können die Testmethoden fertiggestellt werden.

  1. Schauen Sie sich die Klasse CardReader an. Diese simuliert ein Hardware-Modul; daher liefern die Methoden verifyPin()und readAccountNumber() nicht immer dieselben Ergebnisse. Jede Kundenkarte liefert eine andere Kontonummer, und ab und zu kommt es vor dass ein Kunde seine PIN falsch eingibt. Dieses "zufällige" Verhalten (hier simuliert anhand von zufällig generierten Werten) erschwert das Testen der Klasse ATM, würde diese im Test die "echte" CardReader-Implementierung nutzen.

  2. Schauen Sie sich die Klasse ATMTest und die darin definierten Testfälle an.

  3. Der Konstruktor von ATM erzeugt seine Abhängigkeiten selbst (CardReader, AccountingRESTServiceClient und MoneyDispenser). Ändern Sie dies, indem Sie den Konstruktor von ATM so erweitern, dass er Objekte dieser drei Klassen als Parameter entgegen nimmt. Speichern Sie die Argumente aus dem Konstruktor anstelle der mit new erzeugten Instanzen in den vorhandenen Klassenvariablen.

  4. Die Methode Main kompiliert nicht mehr. Korrigieren Sie dies, indem Sie die erwarteten Konstruktor-Parameter bei der Instanzierung von ATM hinzufügen (new CardReader() etc.).

  5. Die Testklasse ATMTest kompiliert ebenfalls nicht mehr. Bei der Instanzierung von testee (d.h. "Testkandidat") verwenden Sie jedoch keine echten Instanzen der abhängigken Klassen, sondern sogenannte Mock-Objekte. Hierzu verwenden Sie das Mocking-Framework Mockito.

    Ein Mock-Objekt für die Klasse CardReader wird beispielsweise folgendermaßen erzeugt: CardReader cardReaderMock = Mockito.mock(CardReader.class);

    Die Mock-Objekte müssen als Instanzvariablen der Testklasse definiert werden, damit die Testmethoden darauf zugreifen können.

    Tipp: Verwenden Sie statische imports, z.B. import static org.mockito.Mockito.mock;. Statt Mockito.mock(...) können Sie dann einfach mock(...) aufrufen. Das verbessert die Lesbarkeit des Codes.

  6. Jetzt können die Testmethoden in ATMTest fertig implementiert werden. Beginnen Sie mit der ersten Methode accountingServiceShouldBeCalledWithCorrect....

    Standardmäßig geben Mock-Objekte 0, false oder null zurück wenn eine ihrer Methoden aufgerufen wird. Mit Mockito.when(...).thenReturn(...); kann man dafür sorgen, dass ein Mock für einen bestimmten Methodenaufruf einen definierten Wert zurückgibt. Der CardReader-Mock soll z.B. die Kontonummer 4711 zurückliefern, wenn seine radAccountNumber()-Methode aufgerufen wird. Dies erreichen Sie mit Mockito.when(cardReaderMock.readAccountNumber()).thenReturn(4711);. Weiterhin müssen Sie dafür sorgen, dass die verifyPin()-Methode von CardReader true zurückgibt. Tun Sie das analog mit Mockito.when(...).thenReturn(...).

    Nach dem Aufruf der zu testenden Methode testee.withdrawMoney(1234, 100.0) soll geprüft werden, ob ATM die Methode withdrawAmount(...) von AccountingRestServiceClient aufgerufen hat, und zwar mit den korrekten Werten - also dem Betrag aus testee.withdrawMoney(...) sowie der Kontonummer, die von cardReaderMock geliefert wurde.

    Hierfür gibt es Mockito.verify(...). Ersetzen Sie das fail(...)-Statement am Ende der Testmethode durch: Mockito.verify(accountingServiceMock).withdrawAmount(100.0, 4711);.

    => Wenn Sie alles richtig gemacht haben, sollte diese Testmethode jetzt erfolgreich durchlaufen.

  7. Implementieren Sie die restlichen Testmethoden nach dem gleichen Schema, bis die ganze Testklasse "grün" ist.

Mockito-Tipps:

  • Es ist auch möglich zu verifizieren, dass eine bestimmte Methode (z.B. xyz(...)) auf einem Mock (z.B. myMock) nicht aufgerufen wurde: Mockito.verify(myMock, Mockito.never()).xyz(...);
  • Wenn bei Methodenaufrufen auf Mock-Objekte der Wert der Argumente egal ist, können Sie statt konkreten Werten auch Mockito.anyInt(), Mockito.anyDouble() etc. übergeben.
  • Es ist auch möglich, einen Mock beim Aufruf einer bestimmten Methode eine Exception werfen zu lassen, z.B.: Mockito.when(myMock.methodCall()).thenThrow(new SomeException());
  • Sollte etwas mit den Mockito-Methoden nicht wie erwartet funktionieren, versichern Sie sich bitte ob die Klammern korrekt gesetzt sind.
  • Das JavaDoc von Mockito gibt Auskunft über die Verwendung der Methoden des Frameworks.

(Unabhängig von Mockito: ein Blick ins JavaDoc lohnt sich immer! ;-)

Aufgabe 2.3: Entkopplung der Klasse ATM von der konkreten AccountingRESRServiceClient-Implementierung

Ein Makel im Code-Design existiert immer noch. Die Klasse ATM ist abhängig von einer konkreten Account-Service-Implementierung, nämlich vom AccountingRESRServiceClient.

Der Klasse ATM sollte es allerdings egal sein, ob der verwendete Service technisch als REST-Client oder anderweitig realisiert ist. Sollte der Service tatsächlich einmal durch eine andere Implementierung ersetzt werden, müsste ATM in ihrem jetzigen Zustand ebenfalls angepasst werden.

Zudem wäre es möglich, dass ATM Methoden von AccountingRESTServiceClient aufruft, die eigentlich Implementierungsdetails sind (z.B. REST-spezifisch). In dem Fall wäre der Änderungsaufwand beim Austausch der Accounting-Service-Implementierung noch größer, da diese implementierungsspezifischen Aufrufe entfernt werden müssen.

Hier können Sie Abhilfe schaffen, indem Sie ATM von der konkreten Accounting-Service-Implementierung entkoppeln:

  1. Erstellen Sie ein neues Interface mit Namen AccountingService und der Methode boolean withdrawAmount(double amount, int bankAccountNumber);.
  2. Lassen Sie den AccountingRESRServiceClient das Interface implementieren.
  3. Ersetzen Sie in ATM alle Referenzen auf AccountingRESRServiceClient durch das Interface AccountingService.
  4. Gehen Sie in ATMTest ebenso vor. Der ATMTest sollte nach wie vor erfolgreich durchlaufen.

=> ATM ist nun unabhängig von konkreten AccountService-Implementierungen. Der AccountingRESRServiceClient kann nun durch eine andere Klasse ausgetauscht werden, ohne dass ATM oder deren Test angefasst werden müssen. Aufgrund des Interfaces ist es auch nicht mehr möglich, dass ATM implementationsspezifische Methoden des verwendeten AccountService verwendet.

ATM ist nun lose an den AccountingService gekoppelt. Die Wartbarkeit des Codes wurde dadurch beträchtlich gesteigert.

Testbarkeit & Testabdeckung

Wenn Sie alle Aufgaben gelöst haben und die Testklassen erfolgreich durchlaufen, starten Sie die Tests mit der Funktion zur Coverage-Messung in Ihrer IDE. Sie werden feststellen, dass die Testabdeckung der Klassen, für die es Unit-Tests gibt (also PriceService, AccountingRESTServiceClient und ATM), jeweils 100% ist!

Aus den zuvor nicht testbaren Klassen haben Sie Klassen mit maximaler Testabdeckung gemacht. Herzlichen Glückwunsch! :-)

P.S.: die Lösung ist im Branch solution eingecheckt.

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