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Probiert hier die App live aus! (mobile Version)

Der extrem hohe Bedarf an Tests auf SARS-CoV-2 führt zu einer massiven Überlastung der Teststellen und teils drastischen Verspätungen. Die Liste der Wartenden kumuliert sich. Ein weiteres Hindernis ist der aufwendige Prozess für Patienten, Ärzte und das medizinischen Personal sowie der hohe bürokratische Aufwand.

Unsere Plattform entlastet die Testzentren in Deutschland, indem Patienten durch eine exakte Terminierung erst unmittelbar vor dem Test zum Zentrum gerufen werden. Damit vermeiden wir lange Schlangen potentiell erkrankter Menschen und damit auch mögliche Neuinfektionen. Auf Basis von Echtzeitdaten der Warteschlangen können wir auch sofort auf Verzögerungen im Testablauf reagieren und die Patienten über etwaige Verspätungen informieren. Dadurch erzeugen wir einen deutlich geringeren Aufwand als bei der herkömmlichen Terminvergabe und sind dazu noch sicherer (geringere Ansteckungsgefahr) wie auch flexibler.

App Description Screenshots

WirVsVirus Hack

WirWsVirus

COVID Q ist bei der Teilnahme am Hackathon WirVsVirus entstanden. Wir haben an der Challenge 040 zur Unterstützung medizinisches Personals, konkret mit der Entlastung von Testzentren: 1_040_c_d_entlastung_testcentren.

Wir haben im Channel #1_040_medizinischespersonal mit unseren Mentor:innen und Pat:innen sowie anderen Teams kommuniziert.

Ziele

Identifizieren von Verdachtspersonen ohne Aufwand

Aufgrund der Omnipräsenz des SARS-CoV-2 Virus in den Medien haben viele Menschen die (berechtigte) Sorge, sie könnten sich mit dem Virus infiziert haben. Um Klarheit zu bekommen, informieren sich viele über den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116117, lokalen Beratungsstellen oder bei ihrem Hausarzt. Die Anlaufstellen sind deshalb aufgrund der hohen Nachfrage sehr überlastet. Ärzte können im Fall anderer Beschwerden und Erkrankungen nicht immer zuverlässig erreicht und kontaktiert werden.

Die Plattform COVID Q vermittelt Patienten mit Verdacht auf eine Infektion schnell und unkompliziert an die Testzentren in Deutschland. Wir wollen dadurch auch mehr Transparenz schaffen und den Prozess verkürzen, damit die Patienten schnell Gewissheit haben. Der Ablauf: Als erstes erfolgt eine Eigenanamnese, wie sie auch durch eine telefonische Beratungsstelle oder den Arzt stattfindet. Auf Basis aktueller Empfehlungen vermittelt die Plattform die Patienten bei Verdachtsfällen weiter an qualifizierte Testzentren in deren Nähe. Falls die Notwendigkeit auf einen Test aufgrund der Eigenanamnese nicht gegeben ist, werden Links zu öffentlichen Beratungsstellen und Tipps zum Eigenschutz bereitgestellt. Damit sollen die Beratungsstellen und Ärzte deutlich entlastet und besorgte Menschen schneller und umfassender aufgeklärt werden.

Unbürokratisch zum Test bei Verdacht

Im Falle eines begründeten Verdachts auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 - z.B. falls sich die Person in einem Risikogebiet befunden oder direkten Kontakt mit einer positiv getesteten Person gehabt hat -, kann die betroffene Person sich selbst auf die Warteliste eines Testzentrums setzen. Auch die Testzentren erhalten einen Zugang zur Plattform. Über diesen Zugang können die Wartelisten und auch die Daten zu den Patienten abgerufen werden. Das medizinische Personal kann auch persönliche Nachrichten an die Patienten der Warteliste schicken, aber auch Informationsmaterialien wie zum Beispiel Anfahrtsbeschreibungen oder Verhaltensregeln veröffentlichen. Ein weiterer Vorteil: Patienten haben mit COVID Q nur noch eine Anlaufstelle und müssen nicht stundenlang in Telefon-Warteschleifen verbringen. Die Daten werden zwischen dem jeweiligen Testzentrum und dem Patienten direkt geteilt, sodass möglichst wenige Personen mit der Bearbeitung eines Falles beschäftigt sind. Auch das schafft Zeit- und Ressourcenvorteile.

Das medizinische Personal des Testzentrums kann auch die Patienten auf der Warteliste prüfen und die Notwendigkeit auf einen Test in einer zweiter Instanz prüfen und in die Wege leiten.

Dynamische Terminvergabe

Die meisten Testzentren in Deutschland vergeben Termine und Verdachtsfälle auf das Virus zu testen. Das ist einerseits mit einem hohen Bearbeitungsaufwand verbunden und andrerseits unflexibel im Fall von Verzögerungen. Falls Termine sich verzögern, stauen sich auch die wartenden Personen im Testzentrum. Das bedeutet: Es bildet sich eine immer größere Gruppe potentiell ansteckender Personen.

Die Plattform erfasst den Bearbeitungsstatus aller in der Warteliste stehenden Patienten. Über Echtzeitdaten können die Patienten die geschätzte Wartedauer für sich jederzeit einsehen. Sie werden jeweils zeitpunktgenau, wenige Stunden vor dem anstehenden Test informiert, aber mit ausreichend Zeit, um sich zur Teststelle zu begeben. Damit werden größere auflaufenden Personengruppen vermieden und die Gefahr einer Ansteckung anderer Personen durch volle Wartezimmer deutlich reduziert.

Wir glauben, dass dieses Konzept deutlich effizienter und flexibler als die klassische Terminvergabe ist und durch permanente Transparenz durch Echtzeitdatenaustausch für die Patienten sehr vorteilhaft ist. Zudem wird so auch die Unsicherheit durch lange Wartezeiten deutlich reduziert.

FAQ

Erhält jeder Patient in der Plattform einen Termin für einen Test?

Nein. Ein Ziel der Plattform ist die Identifizierung von begründeten Verdachtsfällen. Personen, bei denen auf Basis der Eigenanamnese keine Notwendigkeit auf einen Test festgestellt wird, werden nicht an die Testzentren vermittelt. Stattdessen werden sie mit Informationen durch offizielle Quellen wie dem RKI oder dem Gesundheitsminesterium versorgt.

Wie läuft die Eigenanamnese ab?

Die Eigenanamnese von COVID Q ist in Anlehnung an die App der Charité entwickelt worden. Es wird der Reiseverlauf, der Kontakt zu positiv getesten Personen, Vorerkrankungen, bereits getätigten Arztbesuchen und dabei ausgestellten Überweisungen abgefragt. Bevor ein Patient getestet wird, wird sein Antrag durch medizinisches Personal oder eine andere offizielle Stelle geprüft.

Kann man sich auf mehrere Wartelisten setzen?

Nein. Ein Patient kann sich nur auf eine Warteliste bewerben. Er kann auch nur die Testzentren auswählen, die im Rahmen seiner Eigenanamnese als qualifiziert eingestuft wurden. Nachdem ein Patient sich auf einer Warteliste registriert hat, erhält er regelmäßige Updates zu seinem Teststatus.

Er kann sich bei Bedarf in einem anderen Testzentrum anmelden, wodurch jedoch sein aktueller Wartelistenplatz verfällt.

Gibt es einen Fast-Track?

Wir überlegen zurzeit ein Konzept für einen Fast-Track. Dabei sollen Personen priorisiert werden, welche aufgrund ihrer gesellschaftlichen Rolle schneller getestet werden sollten. Ein klassisches Beispiel ist medizinisches Personal.

Sind meine Daten sicher?

Im Rahmen der Eigenanmenese erfassen wir vertrauliche, sehr persönliche Daten. Dabei fragen wir allerdings keine personenbezognene Daten, mit denen man auf die Identität des Antagstellers schließen könnte, ab. Wir fragen weder den Namen, die Anschrift noch Identifizierungsnummern (z.B. Sozialversicherungsnummer) an. Die Amanmese wird mit einem Identifier gespeichert, welcher beim Test vorgezeigt werden kann. Dieser dient als einzige Möglichkeit die erfasste Anamnese mit dem Antragsteller zu verbinden.

Unsere API bietet keine Möglichkeit die Anamesen der Patienten abzufragen. Diese werden nur in Verbindung mit Wartelisten an das medizinische Personal der Testzentren herausgegeben. Auch das medizinische Personal kann keine Rückschlüsse auf die Identität des Patienten in unserer Plattform schließen.

Optional würden wir gerne anbieten, dass die betroffene Person Kontaktinformationen für Rückfragen hinterlegen kann. Wir prüfen zurzeit mögliche Realisierungen, die die Identität des Patienten nicht preisgeben.

⚠️ Die Datenschutzrelevanten Fragen besprechen wir zurzeit mit Experten. Sobald wir neue Erkentnisse haben, vervollständigen wir diese Frage.

Wie werden Terminleichen verhindert?

Unsere Plattform vereinfacht die Terminfindung für Patienten und birgt damit das Risiko, dass Personen eine lockere Haltung gegenüber den Terminen annehmen. Um dem entgegenzuwirken, haben wir uns mehrere Konzepte überlegt.

Zum Einen können sich betroffene Personen auf lediglich eine Warteliste bewerben. Unsere Plattform versucht technisch zu verhindern, dass Personen sich in mehreren Testzentren für einen Test registrieren.

Des Weiteren werden Patienten an ihren Termin erinnert. Sie werden rechtzeitig darüber informiert, wann sie sich auf den Weg ins Testzentrum machen sollten.

Zu guter letzte wird das Erscheinen oder Versäumen von Terminen vom medizinschen Personal gemeldet.

An wen richtet sich die Plattform?

Die Plattform COVID Q bietet Patienten eine schnelle, unkomplizierte und unbürokratische Möglichkeit sich für Tests auf SARS-CoV-2 anzumelden. Medizinischem Personal und Helfern in den Testzentren wird Arbeit abgenommen, indem die Terminfindung automatisiert auf Basis von Warteschlangen stattfindet. Damit können sie sich wieder auf das konzentrieren, was zurzeit wirklich zählt! Offizielle Stellen wie Städte, Länder, der Bund und gemeinnützige Organisationen können über die Plattform Testzentren melden und zentral verwalten. Des Weiteren können sie Informationsmaterial anlegen und an die wartenden Patienten über Push-Benachrichtigungen verschicken.

Betroffene Personen und Patienten Patient Badge

Personen mit Verdacht auf Infektion können über die App eine Eigenanamnese in Anlehnung an die App der Charité durchführen. Nach der Durchführung erhält die Person Rückmeldung über Notwendigkeit bzw. Dringlichkeit eines Testes.

Personen, die die Kriterien auf einen Test in Hinsich auf Dringlichkeit nicht erfüllen, erhalten eine Übersicht an Informationsmaterialen aus offiziellen Quellen (RKI, Gesundheitsminestierum) und Tipps zur freiwilligen Eigenisolation.

Bei Risiko auf eine Ansteckung erhält die betroffene Person eine Übersicht qualifizierter Testzentren in der Nähe. Für jedes Testzentrum ist die geschätzte Auslastung und die geschätzte Wartedauer angezeigt. Diese werden auf Basis anonymisierter Statistiken und aus offiziellen Quellen berechnet. Die Person kann sich nun auf die Warteliste von einem Testzentrum setzen. Nun wird der Patient regelmäßig über seinen Wartelistenstatus informiert und erhält das Infomaterial, welches das Testzentrum hinterlegt hat. Des Weiteren wird über Verspätungen und andere Terminanpassungen per Push-Benachrichtigung informiert. Der Patient kann nun zu Hause, fernab langer Warteschlangen potentiell erkrankter Personen auf seinen Testtermin warten.

Nach Ablehnung auf einen Test oder erfolgreicher Vermittlung eines Testes werden alle Daten zur betroffenen Person gelöscht.

Testzentren Test Center Badge

Die offiziellen Testzentren werden sowohl von den Verantwortlichen des Testzentrums (Medizinischem Personal, Helfer) und offiziellen Behörden (Städte, Länder, Bund und gemeinnützige Organisationen) verwaltet. Damit soll eine zentrale Anlaufstelle für Patienten geschaffen werden, welche ebenso zentral von offiziellen verwaltet werden kann. Neue Testzentren können innerhalb weniger Minuten einer breiten Masse an Personen zur Verfügung gestellt werden.

Verantwortliche und Leiter

Die Verantwortlichen von Testzentren pflegen die Kontaktdaten, Anfahrtmöglichkeiten, Öffnungszeiten und Beschreibungen zur Testabwicklung. Diese Informationen können von den Patienten eingesehen werden und werden kurz vor dem Testtermin aktive per Push-Benachrichtigung verschickt. Die für den Patienten relevanten Daten befinden sich zentral an einer Stelle und die Recherche über weitere, offizielle Stellen entfällt.

Testzentren haben teils unterschiedliche Anforderungen und Möglichkeiten. Diese können online konfiguriert werden und dienen der automatisierten Selektion von Patienten nach deren Eigenanamnese. Als Beispiel können die verfügbaren Testverfahren hinterleget werden.

In Notfällen oder bei bedeutenden Verzögerungen können die wartenden Patienten über Push-Benachichtigungen informiert werden. Termine können im Fall von Engpässen schneller und einfacher neu mit den Paitenten abgestimmt werden.

Mitarbeiter Employee Badge

Medizinisches Personal und Helfer aus Testzentren erhalten ebenfalls einen Zugang zur Plattform. Dabei erhalten sie Zugriff auf die Warteliste von ihrem Testzentrum. Sie können Eigenanamnesen der wartenden Patienten einsehen, ohne Rückschlüsse auf deren Identität zu ziehen.

Die Notwendigkeit auf einen Test kann nun in einer zweiten Instanz durch geschultes Personal für jeden Patienten geprüft. Patienten, die sich nicht für einen Test qualifizieren, können abgelehnt werden. Diese erhalten daraufhin wieder eine Push-Benachrichtigung über die Änderung ihres Wartelistenstatus.

Angenommene Patienten werden über Push-Benachichtigung informiert, dass sie sich bald im Testzentrum testen lassen können. Sie erhalten nochmal die Informationsmaterialen des Zentrums.

Die Helfer geben unserer Plattform Feedback über das Erscheinen und Versäumen von Patienten.

Offizielle Verwaltung von Bund, Ländern und Organisationen Official Authority Badge

Zurzeit werden Termine über lokale Behörden oder die bundensweite Hotline 116117 vergeben. Informationen zu Testzentren werden auf den Internetseiten der Behörden und in der Presse veröffenlicht. Bei detailreicher Pflege der Daten erhalten die Patienten alle Informationen direkt in der App. Hinterlegte Informationen können über Push-Benachrichtigungen auch aktiv an Patienten verschickt werden.

Zurzeit ist es uns noch nicht möglich die Testzentren von offizielle Stelle automatisiert abzufragen. Wir suchen allerdings nach Lösungsmöglichkeiten und öffentlichen Schnittstellen. Bis darauf hoffen wir auf Hilfe aus den Ländern und dem Gesundheitsamt.

Technologische Umsetzung Language Badge

Die Plattform COVID Q ist eine Web-basierte Anwendung mit Schwerpunkt auf mobile Endgeräte.

License Badge

Who cares whose shares.

Unsere gesamte Plattform, einschließich des gesamten Quellcodes, ist offen und frei zugänglich. Wir hoffen und freuen uns auf Unterstüztung aus der Community und nehmen Pull Requests gerne entgegen. Unsere verwendete Lizenz erlaubt die nicht-kommerzielle oder kommerzielle Weiterentwicklung des Projektes. Unser Fokus liegt in der Bewältigung der aktuellen Situation. Wir haben nur eine einzige Bedingung: Folgeprojekte müssen ebenfalls quelloffen sein, damit die Community aus den Erfahrungen lernen kann.

Falls ihr mithelfen wollt, lest bitte unsere Contributing und unseren Code of Conduct.

Ionic Frontend

Das Frontend basiert auf Ionic. Um den Zugang zur Plattform zu vereinfachen, wurde COVID Q als Progressive Web App entwickelt. Damit können native Features wie Push-Benachrichtigungen genutzt werden, ohne eine App aus dem App Store zu installieren.

COVID Q kann auf allen mobilen iOS (Apple), Android, Windows Phone und Desktop Plattformen macOS (Apple), Linux, Windows verwendet werden.

Rails Backend

Als Backend wird Ruby on Rails eingesetzt. Damit bietet die Plattform eine offene REST-Schnittstelle, welche von anderen Diensten wie z.B. dem Frontend konsumiert wird.

Authentifizierung

Nach der Eigenanamnese von Patienten wird ein Identifier auf dem Gerät des Patienten gespeichert. Aufgrund der Kürze des Hackathons verwenden wir nicht-sichere Integer, würden diese gerne auf sichere Universally Unique Identifiers umstellen.

Mitarbeiter von Testzentren melden sich zurzeit mit dem Identifier ihres Testzentrums un einer bei der Registrierung generierten PIN an. Verantwortilche bzw. Administratoren von Testzentren verwenden eine andere PIN. Auch hier würden wir gerne auf sichere Konzepte nach dem Hackathon umstellen.

Miscellaneous

Contributors

Thanks goes to these wonderful people (emoji key):


Marius Lichtblau

💻

Marc André Freiheit

💼 🚇 📆

Darius Mewes

💻

Florian Wirtz

💻

Moritz Manner

💻

Thomas M. Samer

💻

Julius Rückin

💻

Pia Francesca Rissom

🎨 🖋 📹

This project follows the all-contributors specification. Contributions of any kind welcome!

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