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{{ProjektInfoBox
|name = Bestückungsdruck
|status = experimental
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|description = Lustige Symbole
|author = [[Benutzer:Felicitus|Felicitus]]
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|version = 0.1
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Der Bestückungsdruck sind die lustigen kleinen Symbole auf der Oberseite der Platine, damit der Elektroniker weiß, welches Bauteil wohin gehört.
= Varianten =
Es gibt diverse Varianten für den Bestückungsdruck. Alle diese Varianten sind bisher Experimente. Zwar gibt es noch andere Möglichkeiten (z.B. Tenting-Laminat), da aber im Netz kaum Fotos zu diesem Verfahren auffindbar sind, und das Laminat nicht gerade günstig ist, wurde es nicht in Betracht gezogen.
== Transparente Folie auf die Platine kleben (Variante Haushaltskleber) ==
[[Image:Bestückungsdruck-Haushaltskleber.jpg|right|thumb|200px|Haushaltskleber]]
Dies war der erste Versuch. Dazu wurde von derselben Folie wie zum Belichten (Zweckform 3491) der Bestückungsdruck ausgeschnitten und mittels Haushaltskleber (UHU-Derivat) auf die Platine geklebt. Der Kleber trocknet sehr langsam, dadurch ist es möglich, den Kleber recht gut unter der Folie zu verteilen. Nachteil: Durch die lange Trocknungsdauer hebt sich die Folie wieder etwas an.
Der Druck war seitenrichtig, also mit der bedruckten Seite nach oben. Ob der Haushaltskleber den Toner löst, wenn man die Folie spiegelverkehrt bedruckt, ist noch zu prüfen.
Beim nächsten Mal auf jeden Fall die Platine pressen und 24 Stunden ruhen lassen.
Punktzahl: 3/10 Punkten
== Transparente Folie auf die Platine kleben (Variante Sprühkleber) ==
[[Image:Bestückungsdruck-Sprühkleber2.jpg|thumb|right|200px|Wenig Sprühkleber, Abrieb sichtbar]]
[[Image:Bestückungsdruck-Sprühkleber1.jpg|thumb|right|200px|Viel Sprühkleber]]
Dies war der zweite Versuch. Selbe Folie wie zum Belichten (Zweckform 3491), diesmal wurde die Platine aber mit Sprühkleber von Wiko eingesprüht. Ein Test mit wenig Kleber, ein Test mit viel Kleber. Platine ungefähr 2 Minuten ruhen gelassen, dann die Folie aufgeklebt. Mit einem Spülhandtuch festgedrückt. Ergebnis ist so naja, an einigen Stellen ist die Folie plan auf der Platine, an anderen Stellen sehr fleckig. Eher ungeeignet, da der Kleber schnell haftet. Problematisch ist auch, daß sich der Toner durch das Spülhandtuch löst.
Bei einem weiteren Versuch testen, ob es was bringt, wenn man Platine und Folie besprüht. Außerdem testen, ob es was bringt, wenn man die Folie spiegelverkehrt ausdruckt und so aufklebt, damit sich beim Spültuchrubbeln kein Toner löst.
Punktzahl: 5/10 Punkten
== Tonertransfermethode (Transparente Folie) ==
[[Image:Bestückungsdruck-Tonertransfer.jpg|right|thumb|200px|Tonertransfer]]
Das war der dritte Versuch. Da noch ein Stück von der Testfolie übrig war, wurde dieses aufgebügelt.
Ergebnisse: Bei der ersten Bügelaktion mit mittlerer Hitze hat sich kaum Toner auf die Platine übertragen, bei der zweiten Bügelaktion etwas mehr. Aber viel zu wenig, als daß der Bestückungsdruck gut lesbar wäre.
Punktzahl: 1/10 Punkten
== Weiße Folie auf Platine kleben (Sprühkleber) '''EPIC WIN''' ==
[[Image:Bestückungsdruck-Sprühkleber-weisse Folie.jpg|thumb|right|200px|Weiße Folie mit Sprühkleber geklebt]]
[[Image:Bestückungsdruck usbasp.jpg|thumb|right|200px|usbasp mit Bestückungsdruck]]
Das war der vierte Versuch. Das bisher beste Ergebnis. Weiße Folie wurde in Kombination mit dem Sprühkleber verwendet (Zweckform 3487). Man sieht an der Oberseite nichts vom Kleber, nachrubbeln ist daher nicht nötig. Schaut richtig gut aus. Es ist aber noch zu prüfen, inwiefern die Platzierung problematisch wird, da man nicht durch die Folie durchsehen kann. Außerdem ist noch die Lötfestigkeit zu bewerten.
'''Update 03.06.2011: Bisher habe ich einige Platinen damit versehen (z.B. aktuelle Serie der usbasps), ist gut lötbar (sprich: Folie verformt sich wenig bis gar nicht) und schaut 1a aus! Epic Win!'''
* Beim Druck '''unbedingt''' den Medientyp "Folie" auf dem CLP-310 auswählen - unter Linux geht das (noch) nicht. Daher besser den Windows-Treiber verwenden, der kann's und druckt die Farben auch richtig aus.
* Hint für optimale Lesbarkeit: Nur Schwarz oder bei einem Farblaser die Grundfarben (CMY) verwenden, ansonsten wird's gerastert und schaut doof aus. Ich nutze Cyan für den Bestückungsdruck und Schwarz für Dinge, die man auch "im Betrieb" lesen muß (letzteres z.b. beim usbasp für das Name-Tag und die Beschriftungen für die Ports).
* Folie *vor* dem Bohren und *vor* dem Sägen mit Sprühkleber aufkleben. Dann min. 24h trocknen lassen, sonst löst sich die Folie beim Bohren leicht. Beim Sägen darauf achten, daß das Kreissägeblatt von '''oben''' auf die Folie kommt, sonst hebt sich die Folie an der Schnittkante leicht an.
* Beim Bohren von der Kupferseite aus bohren, unter die Platine Holz legen (evtl nicht nötig, war beim ersten Versuch etwas paranoid - aber sicher ist sicher).
* Die Folie mit einem Cuttermesser im 45°-Winkel entgraten.
Punktzahl: 9/10 Punkten
[[Category:Experimente]]
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