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Kompetenzstufen

stefaneidelloth edited this page Oct 7, 2019 · 2 revisions

Prozessarbeit


Das Modell der Kompetenzstufen-Entwicklung beschreibt Lernvorgänge und geht von vier Stufen aus:

1. Unbewusste Inkompetenz:

Man weiß noch nicht, dass man etwas nicht kann. Für die Tendenz, sich trotz Unkenntnis als kompetent einzuschätzen, gibt es den Begriff "Dunning-Kruger-Effekt". Handlungen in dieser Stufe führen oft zu unerfüllten Bedürfnissen.

2. Bewusste Inkompetenz:

In dieser Stufe ist man sich bewusst, dass man etwas nicht kann. Die Person versteht oder weiß nicht, wie sie etwas erreichen kann, kennt jedoch ihre Defizite und wie sich diese Defizite auswirken.

3. Bewusste Kompetenz:

In dieser Stufe weiß man schon wie man Dinge anpacken kann um ein Ziel zu erreichen. Es erfordert allerdings eine hohe Konzentration und Bewusstheit. Der Anwender muss ein komplexes Vorgehen in Teilschritte zerlegen, um es bewusst auszuführen. Personen mit bewusster Kompetenz können ihr Vorgehen analysieren.

4. Unbewusste Kompetenz:

Das Individuum hat soviel praktische Erfahrung mit seinen Fähigkeiten, dass sie ihm in Fleisch und Blut übergehen und jederzeit abgerufen werden können, oftmals ohne höhere Konzentration in Anspruch nehmen zu müssen. Diese Person kann ihre Fähigkeiten, da sie sich ihrer nicht bewusst ist, nicht mehr problemlos weitervermitteln. Mit unbewusster Kompetenz handeln die Menschen zwar intuitiv richtig, können ihr Handeln aber nicht mehr analysieren.

Siehe auch:


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