PagesetterErsteSchritt

Guite edited this page Nov 15, 2014 · 5 revisions

Pagesetter für Einsteiger

Dieser Text will eine kurze Einführung in die grundsätzliche Bedienung von Pagesetter geben. Dabei möchte ich gar nicht auf jede einzelne Funktion eingehen, sondern nur soweit gehen, dass jeder einfache Inhalte mit Pagesetter publizieren kann. Ebenfalls möchte ich nicht erklären, wie man Pagesetter installiert. Das sollte zumindest mit Hilfe es Postnuke Handbuchs jeder hinbekommen. Wenn nicht, sollte man das vielleicht erstmal mit anderen Modulen üben.

Außerdem sollte man zumindest über grundlegende HTML-Kenntnisse verfügen oder sie sich zuvor aneignen. Tutorials dafür gibt es im Internet jede Menge und http://de.selfhtml.org/ ist eine gute Referenz für die Arbeit mit HTML, die auch die Profis sich immer wieder anschauen.

Einleitung

Viele Inhalte auf Webseiten sind recht einfach aufgebaut. Meistens handelt es sind im weitesten Sinne um “Artikel”. Da sind nur manchmal spezielle Felder gefragt. Wenn man zum Beispiel für den VW-Club eine Seite mit den Autos der Mitglieder basteln will, ist jedes Auto ein Artikel. Man möchte aber - damit es bei alle immer schön gleich aussieht - spezielle Felder mit PS-Zahl, Hubraum, Baujahr usw. vorgeben. Dazu soll man natürlich ein Foto des Lieblings hochladen können.

Oder man hat eine Seite, auf der Angler ihre tollsten Fänge präsentieren können. Hier benötigt man dann ein Feld für den Namen der Fischart, eines für das Gewicht, eines für die Länge usw. Und natürlich auch wieder ein Bilderfeld.

Für so spezielle Anwendungen gibt es natürlich keine eigenen Postnuke-Module. Solche homogenen Daten lassen sich aber recht einfach mit Pagesetter verwalten, weil man sich hier einfach alle Felder selbst zusammenklicken und die Ausgaben über HTML-Dateien anpassen kann.

Es handelt sich also bei Pagesetter vielmehr um ein System, mit dem man sich selbst soetwas wie eigene kleine Module basteln kann.

Installation

Die jeweils aktuelle Version von Pagesetter gibt es unter elfisk.dk. Die Installation läuft wie die jedes anderen Moduls unter Postnuke: Hochladen, Initialisieren, Aktivieren - Wer sich damit noch nicht so sicher fühlt, sollte die entsprechende Stelle im Postnuke Handbuch nachlesen.

Zusätzlich sollte man die Zugriffsrechte für das Unterverzeichnis /pntemplates schreibbar setzen (777).

Mein erster Publication Type

Zu der Administration von Pagesetter ist als erstes zu erklären, dass man niemals den “Zurückbutton” des Browsers benutzen sollte - aus Sicherheitsgründen, gibt es danach immer einen Fehler. Desweiteren arbeitet die Administration mit einer Menge JavaSkript. Diese Funktion muss im Browser aktiviert sein. Und man kann eine Reihe Veränderungen vornehmen, die abschließend erst mit “Ausführen” bestätigt werden müssen.

Man kann mit Pagesetter mehrere eigene Module erstellen - Man kann also damit sowohl Fische als auch Autos oder gar noch mehr verwalten. Diese Minimodule nennen sich in Pagesetter “Publication Type”. Das sind dann natürlich keine echten, vollwertigen Postnuke-Module. Sie erscheinen nicht in der Administration, sondern nur in Pagesetter und man kann ihnen auch (noch) nicht einzelnd Blöcke einstellen.

Hinzufügen

Zuerst sollte man sich überlegen, welche Felder man denn benötigt. Man kann zwar auch noch welche nachschieben, aber es ist immer gut, sich vorher ein paar Gedanken darüber zu machen, was man gleich tun will.

Dann rufen wir die Pagesetter Administration auf. Wir kommen direkt in die Übersicht der Publication Types - da wir noch nichts gemacht haben, ist hier noch keiner zu sehen. Um einen neuen PubType anzulegen, klicken wir auf “Neuer Publikationstyp”.

Metadaten

Es öffnet sich ein umfangreiches Formular, dass aber eigentlich sehr einfach ist. Wichtig ist erstmal der Titel - also der Name des PubType. Nennen wir ihn mal “Autos”. Mit der Beschreibung kann man später dem Gedächtnis auf die Sprünge helfen - notwendig ist sie nicht. Auch Template- und Form-Namen brauchen wir erstmal nicht.

Wenn wir aber in unserem Minimodul die Postnuke Hooks (→ Handbuch) verwenden wollen, machen wir dort ein Häkchen. Als Workflow stellen wir “None” ein (mehr zu Workflows später).

Ist die Revisionsprüfung eingeschaltet, kann man einen Artikel später ändern so oft man will und trotzdem jeden beliebigen Stand davor wiederherstellen. Man kann also einen Artikel nicht mehr aus Versehen kaputt machen.

“Bearbeiten der eigenen Publikationen” und “Topic Access Control” sind auch erstmal egal. Genau wie die Einstellungen zu “Listen” und “Verzeichnissen”.

Datenbank erstellen

So. Nun wollen wir mal unsere Felder anlegen. Dazu schauen wir uns einfach den Bereich “Publikationsfelder” an. Hier kann man nämlich die benötigten Felder zusammenstellen. Wenn man links auf das grüne Kreuz klickt, erscheint eine neue Zeile und man kann das erste Eingabefeld einrichten:

    1. Name: Dies ist der Name des Feldes, den man später in den Templates (HTML Dateien) benutzt, um die Inhalte anzuzeigen. z.B.: “title”
    2. Titel: Dieser Name wird später in dem Eingabeformular angezeigt. z.B.: “Überschrift”
    3. Beschreibung: Eine kurze Erklärung, die dann im Formular über ein kleines Fragezeichen neben dem Titel angezeigt wird. z.B: “Bitte prägnante Überschrift wählen”
    4. Typ: Welche Art Inhalte sollen hier eingeben werden? Wichtig sind hier “String” (kurze Texte, wie Überschriften, Namen, usw.), “Text” (beliebig lange Texte), "HTML" (beliebig lange Texte, die als HTML formatiert werden), “Date” und “Time” (Datum, Uhrzeit). Wer seine Bilder in der Galerie "Photoshare" verwalten will, kann “image (url)” wählen. Wer Bilder direkt hochladen möchte, wählt “Bild-Upload”
    5. Feld als Titel benutzen: Erklärt sich selbst - ein Feld sucht man als Titelfeld aus - das ist dann auch der Titel, mit dem der Artikel in der Administration wiederzufinden ist.
    6. Mehrere Seiten: Längere Textfelder kann man auch so voreinstellen, dass man den Text auf mehrere Seiten umbrechen kann.
    7. Durchsuchbar: Gewählte Felder werden von der Postnukesuche durchsucht. Keinen Sinn macht es Bild-URLs oder Daten zu durchsuchen.

Mit dem grünen Plus kann man jeweils darunter immer ein neues Feld anlegen. Mit dem roten Minus kann man Felder löschen, wenn sie einem doch nicht gefallen.

Wichtig: Hat man sich alle Felder angelegt, ist der Publication Type noch nicht in die Datenbank geschrieben! Erst muß man oberhalb des Feldgenerators auf “Ausführen” klicken. Dann hat man die Felder in die Datenbank geschrieben. Danach landet man wieder in der Pagesetter Übersicht.

Einen Test-Artikel anlegen

Super. In der Übersicht hat man jetzt den neu angelegten Publication Type und mit dem Link “Neu” kann man schon einmal die ersten Artikel testweise eingeben. Über “Liste” kann man sie sich als Admin angucken und ändern. Damit hätten wir die Hälfte geschafft: Wir haben einen Publication Type angelegt und können Daten eingeben. Nur die User-Seite mit den Ausgaben fehlt uns noch.

Templates erzeugen

Zuerst sollte man dazu in der Administration von pnRender “Kompilieren erzwingen” einschalten.

Im Dropdown-Menü unter “Publikationen” befindet sich der Menüpunkt “Vorlagen erzeugen” - damit lassen sich die wichtigsten automatisch erzeugen. Für unseren Publication Type machen wir einfach mal alle Häkchen, die möglich sind und klicken auf “Anfrage abschicken”. Sind die Rechte bei /pntemplates korrekt gesetzt, sollte Pagesetter jetzt hier eine Reihe Dateien erzeugt haben, die alle mit “Autos-” anfangen. Die laden wir uns einmal herunter, damit wir sie ein wenig anhübschen können.

Publication Type aufrufen

Mit dem Link example.com/index.php?module=pagesetter&func=view&tid=1 können wir uns anschauen, was wir bisher geschafft haben: Die eingegebenen Testartikel werden grundsätzlich angezeigt. Nur schön ist etwas anderes. Dem wollen wir jetzt mal ein wenig nachhelfen. Weiterlesen: Pagesetter verlinken

Templates anpassen

Wichtig sind 4 Dateien:

    • Autos-list.html
    • Autos-list-header.html
    • Autos-list-footer.html
    • Autos-full.html

Die Listenansicht wird aus den ersten drei Dateien erzeugt:

    • Autos-list-header.html - Der Kopf der Liste
    • Dann wird Autos-list.html pro Artikel einmal wiederholt
    • Autos-list-footer.html - Schliesst die Liste wieder

Wenn man die Artikel in einer Tabelle (table) oder eine Liste (ul) anzeigen will, macht man die Tabelle oder die Liste im Header auf, schreibt im List-Template die Tabellenzeilen oder die List-Items und schließt das ganze dann wieder im Footer.

Autos-full.html ist dann die Vollansicht des Artikels.

Beispiel: Bei den Zikula-News sieht man auf der Startseite sozusagen header, list und footer - klickt man bei einem Artikel auf “weiterlesen”, kommt man zum Full Template.

Ein Blick in die Templates zeigt, dass das Entwickeln von Templates mit Pagesetter babyeierleicht ist: Jedes Feld wird über eine Variable ausgegeben. Die Variable heisst so, wie wir sie beim Anlegen genannt haben. Die Überschrift lässt sich zum Beispiel mit

<!--[ $title ]-->

ausgeben.

Wir können uns jetzt ein hübsches HTML-Layout basteln und überall die Variablen einbauen.

Neben den Variablen, die uns Pagesetter schon ins Template geschrieben hat, gibt es noch mehr. Zum Beispiel kann man sich den Autor ausgeben lassen, oder das Datum, an dem der Artikel erstellt wurde. Um herauszufinden, welche Variablen noch zur Verfügung stehen, schreiben wird ans Ende des list- oder full-Templates

<!--[ pndebug ]-->

Wenn man im Browser Popups erlaubt, ploppt dann ein Fenster mit allen verfügbaren Variablen auf. Diese kann man alle in den Templates benutzen. Dazu muss man bemerken, das man natürlich auch nachträglich noch Felder im Publication Type hinzufügen kann. Die werden dann aber nicht automatisch in die Templates geschrieben. Das muss man manuell erledigen..

Am Besten macht man immer ein paar Änderungen, ladet hoch und testet, bevor man weitere Änderungen an den Templates vornimmt. Und am Ende haben wir ein wunderbares, selbstgeschriebenes, kleines Modul.

Ausblick

Pagesetter verfügt natürlich noch über wesentlich mehr Features und noch mehr Möglichkeiten, aber für den Einstieg sollte das bisher erworbene Wissen erst einmal reichen.

Für weitere Fragen stehen wir im Forum zur Verfügung. Die Seite pagesetter.net sammelt ebenfalls viele hilfreiche Tipps zu Pagesetter.

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