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+Geheimwahl, +Wahlordnung #10

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@burnoutberni
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burnoutberni commented Feb 20, 2017

No description provided.

@telerainbow

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telerainbow commented Feb 20, 2017

  • ist es relevant ob das verlangende Mitglied stimmberechtigt ist?

  • Muss ausformuliert werden wie die Wahlordnung zustande kommt? "Wahlkommission", GV stimmt darüber ab, Vorstand bestimmt?

@rponline

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rponline commented Feb 20, 2017

Irgendwie hast du jetzt den Punkt, wo die Mehrheiten beschrieben werden zerrissen.
Evtl nochmal die Reihenfolge der Sätze überdenken.

@burnoutberni

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burnoutberni commented Feb 20, 2017

Hab alle eure Vorschläge eingearbeitet.

Ist es relevant ob das verlangende Mitglied stimmberechtigt ist?

IMHO nicht wirklich, aber why not, hab's mal als Kriterium hinzugefügt.

Muss ausformuliert werden wie die Wahlordnung zustande kommt? "Wahlkommission", GV stimmt darüber ab, Vorstand bestimmt?

Good point, macht jetzt explizit die GV.

Evtl nochmal die Reihenfolge der Sätze überdenken.

Satz 2 <-> Satz 3

@phaer

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phaer commented Feb 20, 2017

Ich habe kein starkes Problem damit aber ich verstehe folgenden Teil noch nicht ganz:

Die Wahlen und die Beschlussfassungen in der Generalversammlung erfolgen in der Regel mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen in offener Wahl. Details über den Wahlmodus können durch eine Wahlordnung geregelt werden, allerdings muss auf jeden Fall auf Verlangen eines anwesenden Mitgliedes in geheimer Wahl mittels Stimmzettel abgestimmt werden.

Machen 2 mögliche Wahlmodi nicht alles komplizierter? Heißt das nicht, dass ggf. die ersten 2 Anträge per Handzeichen abgestimmt werden, sich dann eine*r meldet und plötzlich Wahlzettel & Beisitzer*innen für eine geheime Wahl angeschafft werden müssen, bis der 3. Antrag abgestimmt werden kann?

Ich dachte daran, einfach alles in geheimer Wahl abzuhandeln. So ist es nur ein Modus, es steht von Anfang an fest was vorbereitet werden muss und es gibt dann hoffentlich weder Diskussionen noch Verwirrung um den Ablauf während der Wahl. Ich denke mit 1-2 Stimmzettel - nicht einem pro Antrag - ist das auch nicht langsamer als Handzeichen mit Zählung(en) nach jeder Frage. Jedenfalls schneller als mitten in der GV von "offener" Wahl auf geheime (und wieder zurück) zu wechseln ;)

Aber ich lasse mich gerne überzeugen, wenns einen Grund dafür gibt :) Danke für die Beteiligung jedenfalls!

@rponline

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rponline commented Feb 20, 2017

Ein Vorschlag:

  • Erst mal klarmachen, dass es eine Wahlordnung geben kann
  • Quoren festlegen (ohne "offener Wahl")
  • geheime Wahl als default setzen
  • Ausnahmen
    • Moderationswahl ausnehmen um einen Wahlgang zu sparen. (pragmatisch)
    • Vorstand kann Ausnahmen bestimmen um Deadlocks zu verhindern. (Wobei ich mir noch nicht mit "Vorstand" sicher bin. Immerhin wird der ja auch entlastet ...)

(8) Die Generalversammlung kann eine Wahlordnung beschließen, die Details über den Wahlmodus regelt. Allerdings gelten folgende Mindestanforderungen:
a) Die Wahlen und die Beschlussfassungen in der Generalversammlung erfolgen in der Regel mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Beschlüsse, mit denen das Statut des Vereins geändert oder der Verein aufgelöst werden soll, bedürfen jedoch einer qualifizierten Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen.
b) Alle Wahlen und Beschlussfassungen sind in der Regel schriftlich und geheim abzuhalten.
Die Wahl der Moderation ist davon ausgenommen. Ebenso kann der anwesende Vorstand mittels einstimmigen Beschluss einzelne Wahlen und Beschlussfassungen mündlich und offen durchführen lassen.

@burnoutberni

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burnoutberni commented Feb 20, 2017

Ich hab das "offene Wahl + Geheimwahl auf Antrag" nur von einem Vorschlag übernommen, meine Überlegung wäre tendenziell Personenwahlen geheim und alle andere Abstimmungen offen zu machen und das "offene Wahl + Geheimwahl auf Antrag" ermöglicht das, weil ich dann bei allen Personenwahlen eine geheime Abstimmung beantragen würde ;)

Abstimmungen per Handzeichen sind zwar vielleicht nicht schneller als alle Abstimmungen gebundelt auf einem Stimmzettel durchzuführen, aber das bringt dann höhere Anforderungen an Organisation und Wahlmodus mit sich. Zum Beispiel: Normalerweise werden Personenwahlen zuerst erledigt, damit die mal fertig sind, falls inhaltliche Diskussionen über Anträge zu lange dauern. Der Vorstand muss aber vor der Neuwahl entlastet werden. Also: Entweder ein Extrazettel für die Entlastung oder inhaltliche Diskussionen zuerst und dann Entlastung als letzter Punkt des ersten Abstimmungszettels bevor der Personenwahl.

Generell: Aufeinander aufbauende Anträge könnten vorkommen und da ist es gut seriell abstimmen zu können. Das geht aber nur mit Extra-Stimmzetteln.

Nächstes Problem: Konkurrierende Anträge. Solange die GV keine Wahlordnung beschließt sind konkurrierende Anträge auf Papier tricky, weil jede Beschlussfassung mit einfacher Mehrheit (oder 2/3 im Falle einer Statutenänderung gültig ist).

Und last but not least:

b) Alle Wahlen und Beschlussfassungen sind in der Regel schriftlich und geheim abzuhalten.
Die Wahl der Moderation ist davon ausgenommen. Ebenso kann der Vorstand mittels einstimmigen Beschluss einzelne Wahlen und Beschlussfassungen mündlich und offen durchführen lassen.

Sowas in die Richtung ist sinnvoll zu haben, aber viel gefährlicher als es von der anderen Seite zu kommen und zu sagen, "alles mal offen, aber einfache Hürde um geheim zu bekommen". Mit so einer Regelung kommst du nämlich wieder zurück zu irgendeiner Form von Mehrheitswillen. Ob das jetzt Vorstand, GV oder Sonstwer ist.

@phaer

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phaer commented Feb 20, 2017

Gute Punkte, Danke :)

weil ich dann bei allen Personenwahlen eine geheime Abstimmung beantragen würde ;)
Und die würde dann jedesmal noch extra per Handzeichen abgestimmt werden?

Zum anderen:

  • Die Entlastung kann ja vor der Personenwahl abgestimmt werden und inhaltliche Anträge trotzdem nacher, oder? Also ich verstehe das Problem nicht, Entlastung könnte ja wohl gar am selben Zettel wie die Personenreihung stehen, oder?

  • Aufeinander aufbauende Anträge können vorkommen, sollten aber bereits 3 Tage vor der GV feststellen und insofern gereiht werden. Es sei denn der Vorstand lässt weiter Anträge zu, die dann tatsächlich während der GV eingeordnet & nochmal gedruckt werden müssen. Diese Möglichkeit aufwendiger zu machen, kann eins aber für einen Bug oder ein Feature halten ;)

  • Wenn widersprüchliche Anträge 3 Tage vorher bekannt werden, könnten sie ansich auch gebündelt und entweder mit A/B oder bei mehreren wie die Personenwahl abgestimmt werden. Die Frage ist zugegeben schwierig, aber tritt doch verhältnismäßig selten auf.

@rponline

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rponline commented Feb 20, 2017

Mit so einer Regelung kommst du nämlich wieder zurück zu irgendeiner Form von Mehrheitswillen. Ob das jetzt Vorstand, GV oder Sonstwer ist.

Wie wäre es mit einer kurzen Frage an die GV ...
Moderation: "Ist eine Person dagegen, dass wir die Abstimmung [...] offen per Handzeichen durchführen?"
Wenn niemand aufzeigt wird offen abgestimmt. Wenn mindestens eine Person aufzeigt, muss geheim abgestimmt werden.

Ein Formulierungsversuch:

"Die Moderation hat bei jeder Wahl oder Beschlussfassung die Möglichkeit eine offene Abstimmung einzuleiten - braucht dafür aber jeweils die einstimmige Zustimmung der Generalversammlung. Diese Zustimmung kann offen und per Handzeichen passieren."

@rponline

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rponline commented Feb 20, 2017

vllt sollte man die Wahl der Protokollantin auch per default offen machen.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass das so kritisch sein könnte.
Mal davon abgesehen finden sich eh immer schwer Personen die den Posten besetzen. Da sind eigentlich alle nur froh wenn das jemand macht :)

Damit sparen wir uns einen Wahlgang.

@burnoutberni

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burnoutberni commented Feb 21, 2017

weil ich dann bei allen Personenwahlen eine geheime Abstimmung beantragen würde ;)

Und die würde dann jedesmal noch extra per Handzeichen abgestimmt werden?

Nö. Wenn eine Person sagt, ich will jetzt eine Papierwahl, dann wird auf Papier gewählt, was zumindest bei den Personenwahlen vorhersehbar und vorbereitbar ist.

Zum Rest:

  • Stimmt, hast du recht.
  • Stimmt auch, kleines "Aber": Wer bestimmt die Reihung? Der Vorstand beim Erstellen/Aussenden der Tagesordnung. Die wird dann aber auf der GV nochmal am Anfang beschlossen. Wird der Beschluss der TO auch mit Zetteln durchgeführt? Falls ja, extra Stimmzettel, weil ohne TO, kein Rest.
  • Auch hier: Ja, aber wie kommt man zum Wahlverfahren, ob jetzt A/B oder Schulze oder whatever? Abstimmung der Wahlordnung. Wird die mit Papier beschlossen? -> Extra Stimmzettel.

Das sind sicher keine Killerargumente und ich halt' das auch für machbar, aber ich würde es wie im PR formuliert umgekehrt angehen, grundsätzlich geht mal alles mit Hand, womit auch leicht spontane Änderungen möglich sind (was ich persönlich für ein Feature halte, YMMV), aber wenn es keinen Konsens gibt, dass darüber offen abgestimmt werden soll, dann besteht eine einfache Möglichkeit auf Papierwahl zu wechseln. Anyways: Wenn ihr das anders seht macht mal einen eigenen PR/Antrag und ich kann dann meinen auch gerne zurück ziehen. Ich schnitz' mal in der Zwischenzeit an einem Entwurf einer Wahlordnung.

@burnoutberni

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burnoutberni commented Feb 25, 2017

Hab' den Vorschlag jetzt noch einmal ein bisschen umformuliert, sodass jetzt nur mehr bei Personenwahlen und Anträgen zur GV eine Geheimwahl verlangt werden kann. Damit sind alle Dinge, die "von selbst" auf der TO landen, z.B. Wahl der Moderation, Bestätigung der TO,… "trollgeschützt" und werden offen abgestimmt. Ich hab aber auch das "in der Regel [...] in offener Wahl" entfernt, also kann die Moderation ohne Statutenbruch auch alles andere geheim abstimmen, wenn sie will.

make Geheimwahl default für Wahlen von Vereinsorganen (§8) und Abstim…
…mungen über Anträge zur Generalversammlung (§9 Abs. 4)

@burnoutberni burnoutberni changed the title +Minderheitenrecht Geheimwahl, +Wahlordnung +Geheimwahl, +Wahlordnung Apr 23, 2017

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