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Administration Nachrichten API
URL:
/admin/api-keys
Zugänglich für:org_admin,system_admin
Über die Nachrichten-API können externe Systeme SMS und E-Mails über die bereits im Einsatzcockpit eingerichteten Versandwege und Verteiler senden. Jeder Auftrag wird persistiert, erhält eine Job-ID und kann je Empfänger nachverfolgt werden.
Vor dem Anlegen eines API-Keys muss mindestens ein passender Versandweg eingerichtet sein:
- SMS: Gateway oder EUS unter
/admin/sms-provider - E-Mail: Office 365, Resend oder SMTP unter
/admin/mail
Ohne Versandweg lehnt die API neue Aufträge mit HTTP 409 ab. Ein idempotenter Wiederholungsaufruf
liefert den bereits vorhandenen Auftrag auch dann zurück, wenn der Versandweg inzwischen fehlt.
- Verwaltung → API-Keys öffnen.
- Eine eindeutige Bezeichnung eingeben.
-
sms:sendund/odermail:sendaktivieren. - API-Key erstellen wählen.
- Den Key sofort sicher kopieren; er wird nur einmal angezeigt.
Die Nachrichten-Scopes sollten nur an Systeme vergeben werden, die tatsächlich senden dürfen.
Bestehende Keys haben nach der Migration nur einsatz:write,mailing:import und können keine
Nachrichten versenden.
SMS-Aufträge können freie E.164-Nummern, gruppen_ids aus den SMS-Gruppen und
mitglieder_ids kombinieren. Die API normalisiert und dedupliziert nach Rufnummer. Ungültige
freie Nummern werden in abgelehnt gemeldet, gültige Empfänger aber trotzdem angenommen. Wenn
kein gültiger Empfänger übrig bleibt, antwortet die API mit 422.
E-Mail-Aufträge können freie Adressen und listen_ids aus dem Mailing-Modul kombinieren.
Adressen auf der Mailing-Sperrliste werden als suppressed gespeichert und nie versendet.
Besteht ein Auftrag ausschließlich aus unterdrückten Adressen, ist er sofort mit Status sent
abgeschlossen; erfolg_anzahl und fehler_anzahl bleiben jeweils 0.
Fremde oder unbekannte Gruppen-, Mitglieder- oder Listen-IDs werden mit 404 abgelehnt. Daten
anderer Organisationen werden nie aufgelöst oder angezeigt.
| Einstellung | Standard | Bedeutung |
|---|---|---|
API_MESSAGE_RATELIMIT |
20/minute |
POST-Anfragen je API-Key |
API_MESSAGE_MAX_RECIPIENTS |
200 |
aufgelöste Empfänger je Auftrag |
API_SMS_SYNC_MAX_RECIPIENTS |
20 |
Empfänger je synchronem Gateway-Auftrag |
API_SMS_DAILY_LIMIT |
500 |
SMS-Empfänger je Organisation in 24 Stunden |
API_MAIL_DAILY_LIMIT |
2000 |
Mail-Empfänger je Organisation in 24 Stunden |
API_MESSAGE_MAX_BODY_CHARS |
10000 |
maximale Text-/HTML-Gesamtlänge |
Ein Tageslimit von 0 deaktiviert das jeweilige Tageslimit. Überschreitungen liefern 429.
Key ist pro Organisation und Kanal eindeutig. Ein wiederholter Request mit demselben Key
liefert dieselbe Job-ID und idempotent_hit: true; es entstehen keine neuen Empfänger und kein
zweiter Versand. Für unterschiedliche fachliche Nachrichten immer neue Schlüssel verwenden.
- Unter Verwaltung → API-Keys einen Key mit dem Scope
sms:sendanlegen. - In Uptime Kuma Settings → Notifications → Setup Notification öffnen und den Typ SMS Gateway wählen.
- Als Server-URL die Basis-URL des Einsatzcockpits ohne
/api/v1/sms/sendeintragen, den API-Key hinterlegen und im Feld To eine oder mehrere E.164-Rufnummern angeben.
Der Gateway-Endpunkt sendet synchron und wartet auf die Bestätigung des eingerichteten SMS-Versandwegs. Der Uptime-Kuma-Provider ist derzeit kein veröffentlichter Standard: Der Upstream-PR #7720 ist noch offen. Je nach Uptime-Kuma-Version kann der Typ SMS Gateway daher fehlen; ändert sich dessen Format vor dem Merge, muss die Integration angepasst werden.
curl https://einsatzcockpit.example.at/api/v1/nachricht/41 \
-H "X-API-Key: ec_..."Job-Status:
-
queued: wartet auf Versand oder nächsten Mail-Retry -
sending: wird gerade verarbeitet -
sent: ohne Versandfehler abgeschlossen -
partial: teilweise erfolgreich -
failed: kein Empfänger erfolgreich
Empfänger haben queued, sending, sent, failed oder suppressed. E-Mail-Versand wird
höchstens dreimal versucht, mit wachsendem Abstand. SMS wird nach einem Timeout nicht erneut
versucht, weil ein unbemerkter Doppelversand nicht ausgeschlossen werden kann.
API-SMS erscheinen unter /admin/sms-senden mit dem Label API-Key und Empfängerdetails.
Annahmevorgänge stehen im Audit-Protokoll als api.sms.send beziehungsweise api.mail.send,
inklusive Job-ID sowie Anzahl angenommener und abgelehnter Empfänger.
| Code / Symptom | Ursache und Lösung |
|---|---|
401 |
Key falsch, gesperrt oder abgelaufen; Key im Admin prüfen |
403 |
sms:send beziehungsweise mail:send fehlt; neuen Key mit passendem Scope anlegen |
404 |
Gruppe, Mitglied, Liste oder Job existiert nicht in der Organisation |
409 |
Kein nutzbarer Versandweg; SMS-Provider oder Mail-Konfiguration prüfen |
422 |
Payload ungültig, Nachricht zu lang oder kein gültiger Empfänger |
429 |
Request-Rate oder Tages-Empfängerlimit erreicht |
Job bleibt queued
|
Mail wartet möglicherweise auf den nächsten Retry; Status später erneut abrufen |
SMS ist failed
|
Gateway-Verbindung und EUS-Konfiguration prüfen; kein automatischer Retry |
Die technische Referenz mit vollständigen Payloads und curl-Beispielen steht unter Entwickler – REST-API.
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