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ECU Studio AI 1.16.2
Hinweis (04.11.2026): Diese Version enthält gelernte Daten (
candidate_model.json,
ms43_430069_structure_model.json,confidence_calibration.json), deren Trainings- bzw. Messdaten teilweise
keine dokumentierte Herkunft oder Freigabe haben. Ab 1.19.0
sind diese Dateien entfernt, und die App zeigt statt gemessener Prozentwerte die Art des Belegs. Wir empfehlen,
auf die aktuelle Version zu aktualisieren. Details:
Modellkarte, Abschnitt 2e.Notice (4 Nov 2026): This version contains learned data (
candidate_model.json,
ms43_430069_structure_model.json,confidence_calibration.json) whose training or measurement data partly has
no documented provenance or clearance. From 1.19.0
on, these files are removed, and the app shows the kind of evidence instead of measured percentages. We recommend
updating to the current version. Details:
model card, section 2e
(German).
Prüfsummen: Bosch MED17/EDC17-Blockverfahren (neu: Werkzeuge → EDC17/MED17-Prüfsummenblöcke prüfen / korrigieren …)
-
Neues Modul
core/edc17_checksum.pyliest die selbstbeschreibenden Bosch-Prüfsummenblöcke (Signatur
FADECAFE/CAFEAFFE), rechnet TriCore-Flash-Adressen (0x8/0xA-Alias) auf Dateioffsets um und rechnet die drei
dokumentierten Verfahren nach: CRC32 (reflektiert, Startwert 0xFADECAFE, gespeichert als Komplement),
ADD32 (Dword-Summe) und ADD16 (16-Bit-Wortsumme mit dokumentiertem Schlusswort). Ein Block gilt nur als
nachgewiesen, wenn er den gespeicherten Wert aus dem unveränderten Original exakt reproduziert; aus dem
Familiennamen wird nichts geschlossen. -
Korrektur nur für additive Blöcke (ADD32/ADD16) über ihr Kompensationswort, mit Byte-Vorschau, Endprüfung und
Rücknahme. CRC32-Blöcke werden nur geprüft (könnten Signaturen/Sicherheitsfelder abdecken – bewusst nicht
angefasst). Keine Signatur-Umgehung, keine Flashfreigabe. -
Der Prüf-/Exportbericht (
audit_export) warnt jetzt auch bei falschen EDC17/MED17-Blockprüfsummen. -
Korrektur schreibt alle Kompensationswörter in einem Undo-Schritt: ein einziges Strg+Z nimmt die gesamte
Korrektur zurück (vorher nur das zuletzt geschriebene Feld). -
Eindeutiger Prüfstatus vollständig / teilweise / nicht prüfbar:
check_current/verifyund die Oberfläche
weisen nicht am Original nachgewiesene Strukturen jetzt klar als ungeprüft aus, statt für einige Strukturen einen
positiven Status zu zeigen. -
Strengere Grenzprüfung: Jede Prüfsummenstruktur muss vollständig innerhalb ihres Blocks liegen; Strukturen
beschädigter/ungewöhnlicher Dateien, deren Bereich aus dem Block fällt, gelten als „nicht prüfbar“ und erzeugen
keinen irreführenden Treffer und kein Schreibziel. -
tools/validate_pairmisst zusätzlich die EDC17/MED17-Prüfsummenabdeckung (nicht nur die Kennfelderkennung). -
Herkunft des Blockformats: öffentlich dokumentiertes Bosch-Layout, gegengeprüft am MIT-lizenzierten
medc17-checksum-tool (Connor Howell). Die Mechanik ist synthetisch im Bosch-Format end-to-end getestet
(tests/test_edc17_checksum.py, u. a. unabhängige CRC-Gegenrechnung). Ein OEM-Nachweis an echter EDC17CP09-
Firmware steht aus – es liegt keine echte Firmware im Repository (siehedocs/ECU_SUPPORT.md). EDC17/MED17-
Korrekturen sind ohne einen SHA-256-gebundenen OEM-Nachweis gesperrt; Teilstrukturen werden nie korrigiert. -
EDC16U1/U31/U34: selbstbeschreibende FADECAFE/CAFEAFFE-Bereiche mit BE-DWORD-Summe
0xD01FE500werden
geprüft und nur nach vollständigem Originalnachweis sowie OEM-Freigabe korrigiert. Ohne OEM-Eintrag bleibt die
Funktion bewusst im Prüfmodus. -
OEM-Freigaben akzeptieren nicht mehr nur Metadaten:
checksum_validation.pyverlangt mindestens zwei
verschiedene vertrauenswürdige Ed25519-Signaturen über eine kanonische, SHA-256-gebundene Bescheinigung und
einen Hash der Evidenz. Die menschliche Unabhängigkeit bleibt ein Review-Prozess und wird nicht behauptet. -
Hinweisbalken nach dem Öffnen: Siemens-Dateien ohne Bosch-EPK (MS41/MS42/MS43, GS20) galten als „nicht
bestimmbar“, obwohl die App sie an ihren Softwaremarkern erkennt (Titelzeile). Die Erkennung nutzt diese Marker
jetzt auch für Hinweisbalken, Kennungsanzeige und Unterstützungsstatus.
Installation: ECU-Studio-AI-<version>-windows-x64.zip entpacken und ECU-Studio-AI.exe starten, oder den
Installer ECU-Studio-AI-<version>-setup.exe ausführen. Bestehende Installationen bieten das Update automatisch an.
Windows-Warnung beim ersten Start: Die EXE ist noch nicht code-signiert. Bei „Der Computer wurde durch Windows
geschützt“ auf „Weitere Informationen“ → „Trotzdem ausführen“ klicken. Echtheit prüfen: SHA-256 gegen die
.sha256-Datei, Build-Herkunft mit gh attestation verify <datei> --repo PCTestAdmin/ECU-Studio-AI.