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In der RustDesk-App unter Einstellungen → Netzwerk → ID-/Relay-Server:
- ID-Server und Relay-Server: dein eigener RustDesk-Server, wie bisher
-
API-Server: die Adresse von RDAPI, z. B.
https://rdapi.example.com - Schlüssel: der öffentliche Schlüssel deines ID-Servers, wie bisher; am besten einfügen statt abtippen
Melde dich dann mit Benutzername und Passwort an (Kontosymbol in der App). Ist die Zwei-Faktor-Anmeldung eingeschaltet, fragt die App danach nach dem Code aus deiner Authenticator-App. Trag den API-Server auf jedem Gerät ein, dessen Adressbuch, Geräteeintrag oder Verlauf du sehen willst, also auch auf den Rechnern, mit denen du dich verbindest.
Ist die Anmeldung über einen Anbieter eingerichtet (siehe Konfiguration), zeigt die App zusätzlich einen Knopf wie „Login with Authelia“. Er öffnet den Browser; nach der Anmeldung beim Anbieter fragt RDAPI, ob du die Anmeldung für dieses Gerät bestätigst, und die App ist angemeldet. In der Weboberfläche steht derselbe Knopf auf der Anmeldeseite.
- Adressbuch: Jeder Benutzer hat ein persönliches Adressbuch mit Tags. Änderungen in der App oder in der Weboberfläche werden auf dem Server gespeichert und erscheinen auf allen Geräten, auf denen du angemeldet bist.
- Geteilte Adressbücher: Admins können weitere Adressbücher anlegen, z. B. „Familie“ oder „Büro“, und sie einzelnen Benutzern oder ganzen Gruppen geben: nur lesen, lesen und ändern oder volle Kontrolle. Die App zeigt sie neben dem persönlichen Adressbuch; bei „nur lesen“ kann sie nichts ändern. Gilt für jemanden mehreres, zählt das höchste Recht. Admins sehen und verwalten alle geteilten Adressbücher.
- Geräte: Jedes Gerät mit diesem API-Server meldet sich regelmäßig, auch ohne Anmeldung. Zugeordnet wird es über seine RustDesk-ID und eine interne Kennung, die die App mitschickt; kennt der Server die Kennung, ignoriert er Meldungen mit derselben ID, aber anderer Kennung. Ein Gerät gehört dem Benutzer, der sich zuletzt in der App darauf angemeldet hat, außer es gehört schon jemand anderem und die Kennung passt nicht; Admins können den Besitzer in der Weboberfläche ändern. In der App erscheinen deine Geräte unter „Zugängliche Geräte“, zusammen mit den Geräten aller, die mit dir in einer Gruppe sind; Admins sehen dort alle Geräte. Geräte ohne Besitzer, die sich 30 Tage nicht gemeldet haben, werden entfernt.
- Verlauf: Eingehende Verbindungen meldet das Gerät, mit dem verbunden wird, mit Beginn, Dauer, Art und der Adresse der Gegenseite. Nicht angenommene Versuche sind grau. Auch Dateien, die während einer Verbindung auf oder von einem Gerät kopiert werden (Dateiübertragung oder Kopieren und Einfügen von Dateien), werden festgehalten, mit Richtung, Ordner, Anzahl und den ersten Dateinamen. Ebenso die Alarme, die die App auf einem Gerät auslöst: mehr als 6 falsche Passwörter in einer Minute oder mehr als 30 insgesamt, zu viele falsche Passwörter aus einem IPv6-Netz, eine Adresse oder ID, die nicht in der Liste der erlaubten des Geräts steht, eine pausierte oder überlastete Terminal-Anmeldung und eine Verbindung, die mehr getan hat, als ihr erlaubt war. Jeder Alarm zeigt die Adresse und, wenn bekannt, ID und Namen der Gegenseite.
Öffne die Adresse des Servers im Browser und melde dich mit denselben Zugangsdaten wie in der App an.
- Geräte: Name, ID, Besitzer, Betriebssystem, Version und Online-Status; ein Klick zeigt Details wie CPU und Arbeitsspeicher, die letzten Verbindungen, eine Notiz und den Besitzer, den Admins ändern können
- Verlauf: alle eingehenden Verbindungen und auf weiteren Reitern alle Dateiübertragungen und Alarme, neueste zuerst, nach Gerät filterbar
-
Adressbuch: Einträge anlegen, bearbeiten und entfernen (ID, Alias, Notiz, Tags)
und Tags mit ihren Farben verwalten; Felder, die nur die App kennt, z. B. gespeicherte
Passwörter, bleiben erhalten und werden nie angezeigt. Die Reiter oben wechseln zwischen
dem eigenen und den geteilten Adressbüchern; Admins legen dort geteilte Adressbücher an
und bestimmen, wer sie sieht.
Import und Export: ein Adressbuch als JSON (mit Tag-Farben) oder CSV herunterladen
und eine solche Datei in ein Adressbuch einlesen, das du ändern darfst. Eine CSV-Tabelle
braucht eine Spalte
id;alias,note,tags,hostname,platformundusernamesind freiwillig, mehrere Tags trennt ein Semikolon. Neue IDs kommen dazu, vorhandene Einträge werden aktualisiert und behalten ihre Tags, gelöscht wird nichts. Gespeicherte Passwörter werden weder exportiert noch importiert. Höchstens 5.000 Einträge je Adressbuch - Benutzer (nur Admins): Benutzer anlegen, bearbeiten, sperren und löschen, neue Passwörter setzen, jemanden zum Admin machen sowie Gruppen und ihre Mitglieder verwalten
- Anmeldungen (nur Admins): alle Anmeldeversuche in App und Weboberfläche, erfolgreich oder fehlgeschlagen, mit Zeit und Adresse, 20 je Seite
- Aktivität (nur Admins): wer wann Benutzer, Geräte, Sicherungen oder die eigene Anmeldung (Passwort, Zwei-Faktor-Anmeldung, Passkeys) geändert hat, mit Adresse
- Sicherungen (nur Admins): siehe Sicherungen
- Konto: eigenes Passwort ändern, Zwei-Faktor-Anmeldung und Passkeys einrichten und Sitzungen im Browser oder in der App beenden
Sprachmenü und Design-Knopf sind oben rechts. Die Auswahl merkt sich der Browser.
Unter „Konto“ → „Zwei-Faktor-Anmeldung“ → „Einrichten“ scannst du den Code mit einer Authenticator-App auf deinem Telefon oder mit deinem Passwort-Manager und bestätigst mit dem sechsstelligen Code. Danach bekommst du acht Wiederherstellungscodes: Schreib sie auf oder speichere sie in deinem Passwort-Manager. Sie werden nur einmal angezeigt, und jeder funktioniert einmal, falls das Telefon verloren geht.
Ab dann fragen Weboberfläche und RustDesk-App nach dem Passwort nach einem Code. In der Weboberfläche geht statt des Codes auch ein Wiederherstellungscode; in der App nimmst du den Code aus der Authenticator-App. Neue Wiederherstellungscodes und das Ausschalten findest du auf derselben Seite; beides braucht dein Passwort und einen Code.
Hat jemand Telefon und Wiederherstellungscodes verloren, schaltet ein Admin die Zwei-Faktor-Anmeldung unter „Benutzer“ für ihn aus, oder auf der Kommandozeile (siehe Konfiguration).
Unter „Konto“ → „Passkeys und Sicherheitsschlüssel“ kann jeder Passkeys hinzufügen: Fingerabdruck, Gesicht oder PIN eines Telefons oder Rechners, oder einen FIDO2-Sicherheitsschlüssel. Gib jedem einen Namen, damit du sie später unterscheiden kannst.
- Anmelden ohne Passwort: Die Anmeldeseite zeigt „Mit Passkey anmelden“, sobald es einen Passkey gibt. Der Passkey prüft Fingerabdruck, Gesicht oder PIN selbst, deshalb folgt kein zweiter Schritt.
- Als zweiter Faktor: Sobald du einen Passkey hast, fragt die Weboberfläche nach der Anmeldung mit Passwort auch nach dem Passkey (oder nach dem Code aus der Authenticator-App, wenn der auch eingeschaltet ist).
- Wiederherstellungscodes: Mit dem ersten Passkey bekommst du acht Wiederherstellungscodes, falls du noch keine hast; jeder funktioniert einmal, wenn kein Passkey zur Hand ist.
Passkeys brauchen HTTPS und gehören zu der Adresse, unter der sie angelegt wurden, z. B.
rd.example.com; nach einem Umzug auf eine andere Adresse legst du sie neu an. Die
RustDesk-App kann keine Passkeys nutzen. Damit die App nicht allein durch das Passwort
geschützt ist, meldet sich ein Konto mit Passkey in der App nur mit Passwort und Code
aus einer Authenticator-App an: Richte also auch die Zwei-Faktor-Anmeldung ein. Mit einem
Anbieter wie Authelia funktionieren dort eingerichtete Passkeys über die Anmeldung beim
Anbieter auch für die App.
Ein Admin entfernt alle Passkeys und den Code eines Benutzers unter „Benutzer“ →
„Zwei-Faktor-Anmeldung ausschalten“, oder mit rdapi.cli reset-2fa.
Der Server sichert seine Datenbank jeden Tag und behält die letzten sieben Sicherungen (siehe Konfiguration). Unter „Sicherungen“ können Admins:
- Jetzt sichern, z. B. vor einem Update
- eine Sicherung herunterladen, um eine Kopie woanders aufzubewahren
- eine Sicherung zurückspielen: Alle Änderungen seitdem gehen verloren; der jetzige Stand wird vorher gesichert, du kannst also zurück
- eine heruntergeladene Sicherung hochladen, z. B. nach dem Umzug auf einen neuen Server, und sie dann zurückspielen
Nach dem Zurückspielen muss sich jeder neu anmelden, der sich erst nach der Sicherung angemeldet hat.
Anmeldung in der App klappt nicht: Nach zu vielen Fehlversuchen sperrt der Server weitere Versuche für eine Weile (siehe Konfiguration). Die Seite „Anmeldungen“ zeigt, welche Versuche angekommen sind und warum sie fehlgeschlagen sind.
Das Gerät erscheint nicht unter „Geräte“: Prüfe den API-Server auf diesem Gerät. Es meldet sich kurz danach; nach dem Ändern der Einstellung muss die App eventuell neu gestartet werden. Wurde das Gerät neu installiert und schickt nun mit seiner alten RustDesk-ID eine neue Kennung, werden seine Meldungen ignoriert; ein Admin entfernt es unter „Geräte“, dann wird es bei der nächsten Meldung neu angelegt.
Die Anmeldung über den Anbieter endet mit „Die Anmeldung beim Anbieter ist
fehlgeschlagen“: Prüfe beim Anbieter die Rücksprung-Adresse
(https://<deine Adresse>/oidc/callback) und das Client-Geheimnis. Der Anbieter muss vom
Server aus erreichbar sein, auf dem RDAPI läuft. Sieht der Server eine andere
Adresse als der Browser (z. B. hinter einem ungewöhnlichen Proxy), setze
RDAPI_PUBLIC_URL.
Fehler zum Schlüssel beim Verbinden: Der Schlüssel in der App stimmt nicht genau mit dem deines ID-Servers überein. Feld leeren und den Schlüssel neu einfügen; schon ein Leerzeichen oder Zeilenumbruch am Ende reicht für den Fehler.
Abgemeldet klappen Verbindungen, angemeldet scheitern sie mit „Failed to secure tcp: deadline has elapsed“: Eine angemeldete App bittet den ID-Server um eine verschlüsselte Verbindung, und manche Versionen des ID-Servers beantworten diese Anfrage nicht; der offizielle ID-Server (hbbs) tut es bis Version 1.1.16 nicht. Das liegt nicht am API-Server, es passiert mit jedem API-Server. Die Korrektur ist RustDesks Pull Request #706. Bis ein Release des ID-Servers sie enthält, meldest du dich vor dem Verbinden in der App ab.