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Das Hausspeichersystem ist bzgl. seiner Leistungsregelung autark. "Normale" Speichersysteme regeln die Leistungsschwankungen sehr schnell nach vorgegebenen Kurven aus. Das passiert regelmäßig in Sekundenbruchteilen bis hin zu niedrigen Sekundenbereichen für größere Lastsprünge. Was bei deinem System da verkehrt läuft kann ich nicht beantworten. |
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Hallo liebe evcc-Nutzer,
nachdem ich verstanden hatte, dass die Nutzung der Batterieeinstellungen nur bedeutet, dass der für das Laden des Autos verwendete Überschuss anders berechnet wird, als ich naiverweise der Doku entnommen hatte, (die 5 kW Ladestrom, die mein Hausspeicher aufnehmen kann, werden einfach nur vom Autoladestrom abgezogen - und nicht als Schaltschwelle benutzt), habe ich das sonnige Wetter heute gleich mal dazu genutzt, das auszuprobieren und den
prioritySocim UI auf 80% hochgestellt.Es gab allerdings ein paar seltsame Effekte, die ich so vorher noch nie erlebt hatte. Das Auto lud z.B. für kurze Zeit mit 11,1 kW und es gab Probleme mit der Umschaltung zwischen 1-phasig und 3-phasig und öfter kam die Anzeige am Loadpoint, dass der Schaltschutz aktiv sei). Bei der Gelegenheit habe ich noch einmal gemerkt, dass man beim Einsatz von evcc mit Huawei-Wechselrichtern manchmal anscheinend einfach dem Ganzen paar Minuten Zeit geben muss bis alles richtig eingepegelt ist.
Nachdem dann aber die Werte soweit stabil und im sinnvollen Bereich liefen, stellte ich jedoch fest, dass ich ständig 0,8 kW in das Stadtnetz eingespeist habe. Da fiel mir dann ein, dass ich den Wert
residualpowernoch auf 500 Watt stehen hatte (weil ich in meinem ursprünglichen Setting der Batterie immer etwas zukommen lassen wollte) und habe den Wert erstmal auf die für Systeme mit Hausspeicher in der Doku empfohlenen 100 Watt runtergesetzt.Leider geht das nur über die evcc.yaml, was einen Neustart des Dockers auf meiner Synology erforderlich machte. Allerdings habe ich dabei noch einmal gemerkt, dass es evcc wirklich gar nicht mag, mitten in einem Ladevorgang neugestartet zu werden (das nächste Mal werde ich den Ladevorgang vor einem Neustart immer beenden, denn am Ende läuft er sowieso nicht durch. Ich freue mich schon darauf, wenn solche Werte wie wohl schon geplant zukünftig direkt über das UI eingestellt werden können).
Aber selbst danach blieb die Einspeisung ins Stadtnetz häufig im Bereich von 0,3 kW (meist schwankend zwischen 0,2 und 0,4 kW).
Jetzt aber zu meinen Fragen / Erkenntnissen:
Vorher - als ich dem Auto Vorzug gegeben hatte, indem ich den
prioritySocauf 10% stehen hatte, war der Vorteil, dass kurzfristige Schwankungen in der Stromerzeugung oder im Stromverbrauch vom Huawei-Wechselrichter in Echtzeit ausgeglichen werden konnten, indem kurzfristig entsprechend einfach mehr oder weniger Strom in die Hausbatterie geschickt wurde.Wenn aber die Batterie schon die ganze Zeit am Anschlag mit 5 kW lädt, dann können Verbrauchseinbrüche oder spontane PV-Leistungssteigerungen leider nicht mehr von der Huawei-Steuerung abgefangen werden, sondern nur noch über die Veränderung der Ladeleistung am Loadpoint geregelt werden. D.h. der Anteil des Stroms, der durchschnittlich ins Stadtnetz gespeist wird, steigt dadurch spürbar an.
Das mag jetzt ein Spezialfall von Huawei-Wechselrichtern sein, weil die nur sehr langsam auf die Abfragen von evcc reagieren (für einen stabilen Betrieb mit 2 SUN2000-WRs musste ich das Intervall sogar von 30 Sekunden auf 35 Sekunden hochsetzen und bekomme trotzdem immer noch oft Fehlermeldungen, wenn ich in der FusionSolar-App von Huawei einen Parameter verändere, weil der Dongle total ausgelastet ist). Aber bis zu 35 Sekunden lang speise ich dann entsprechend Strom ins Stadtnetz statt in mein Auto, weil evcc eben nicht so sekundenschnell reagieren kann wie die Batteriesteuerung vom Wechselrichter.
In der Hinsicht war meine alte Vorgehensweise, das Auto mit soviel Strom zu laden, dass nur 3 bis 4 kW für den Hausspeicher übrig blieben, einen Tacken besser, denn da konnte die Batteriesteuerung sofort in beide Richtungen reagieren.
Das ist jetzt natürlich alles anderes als tragisch und betrifft vermutlich auch nur Besitzer von Huawei-Geräten oder anderen Herstellern, welche die benötigten Werte nur in so langsamen Intervallen rausrücken. Aber der permanente "gelbe Rand" an der rechten Seite der evcc-Anzeige war und ist schon auffällig. 🙂
Jetzt meine Frage:
Ist es angedacht, einen Parameter einzuführen, mit dem ich den maximalen Batteriebezug im Falle der Priorität des Batteriespeichers durch
prioritySocregeln kann?Irgendwie scheint ja evcc automatisch herausgefunden zu haben, dass mein Hausspeicher mit maximal 5 kW geladen werden kann.
Würde es entwicklungsseitig Sinn machen, dass man diesem Batteriebezugs-Wert eine Regelgung verpasst, in der Art dass man z.B. sagen kann:
Schick dem Hausspeicher immer 1 kW weniger als maximal möglich (also ein relativer Offset) und entsprechend mehr ins Auto oder
Schick dem Hausspeicher maximal 4 kW (also eine absolute Obergrenze definiert)
Oder würde es schon ausreichen, wenn
residualpowerüber das UI einstellbar würde (ich bin mir gerade nicht sicher, ob ich irgendwelche Randfälle übersehe)?Beta Was this translation helpful? Give feedback.
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