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Releases: olliy78/k1520emu
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K1520emu v0.4.0-beta.1
K1520emu v0.4.0-beta.1
Hardwarenahe Emulation von Rechnern aus dem K1520-Bausteinsystem der DDR — A5120
(auch A5130/K8924), K8915, PRG 710, PC 1715, MC80 — und des EAW P8000.
Nachgebildet wird nicht das Betriebssystem, sondern die Hardware mit ihren Steckkarten: es
gibt keine BIOS-Traps, Boot-ROM, BIOS und Betriebssystem laufen als echter Maschinencode.
Deshalb booten die Original-Betriebssysteme von Original-Disketten, z. B. CP/A, SCPX,
UDOS, SCP 1715, MUTOS 8000 und WEGA. Dazu k1520DiskTool, K1520 Kermit
und der Debugger k1520dbg.
Beschreibung, Aufbau und Entwicklungsstand: Projektseite mit README
Was ist neu in 0.4.0-beta.1
Gegenüber 0.3.0 ist der Rechnerpark deutlich gewachsen: ein sechstes Programm, neue
Ausführungen des A5120, neue Optionen — und das DiskTool versteht viele weitere Formate.
Neue und erweiterte Rechner
mc80emu— der Mikrorechner MC80 (VEB Elektronik Gera): MC80.30 mit EGOS und Grafikbild,
dazu MC80.21/.22 mit Oszilloskop-Anzeige und BSYS; Kassette fest eingebaut, optional die
PCMC-Erweiterung samt PC-Gegenstelle.- A5120 als Baukasten: A5130 und K8924 als wählbare Modelle, die Optionen (RAM-Karte,
Bildschirmkarte K7023/K7024, Tastatur K7636/K7637, Lade-ROM, Erweiterungsmodul) auch einzeln
einstellbar; frühe A5120 mit BCU 880; K3521-RAM-Karten. - A5120.16: neues EM1024 (1 MB), außerdem MUTOS 8000 mit fertigen Disketten und
Kurzanleitung im Handbuch; UDOS 5.0 für den A5120. - P8000: P8000 Compact als Voreinstellung (bis zu drei Winchester, zweite Platte unter WEGA),
optionale Uhrenkarte (U130X / RTC-72421), OS/M 3.0, offizielle WEGA-Startdisketten;
Disketten unter WEGA (format/mkfs/mount/tar) sind nachgewiesen.
Neue Optionen und Programme
- Kassette K5020/K5200 für A5120, K8915, PRG 710 und PC 1715: Boot von Band, Schreiben und
Lesen unter SCPX/BCU, Bandwerkzeugk1520tape(auch JKCEMU-Programmdateien). - K1520 Kermit — neues Programm für den Dateiaustausch mit der WEGA des P8000 (oder jedem
Kermit) über Telnet/RFC 2217, als Client und als Server, mit Oberfläche und Kommandozeile.
Kermit-80 liegt als Beigabe auf den Disketten der CP/M-Rechner; die mitgelieferte
WEGA-3.1-Platte hat den Benutzerkermitschon eingerichtet.
DiskTool und Diskettenformate
- Weitere Abbildformate: CopyQM (
.cqm), TeleDisk (.td0) und ImageDisk (.imd) —
lesen und schreiben; dazu tar-Disketten (auch mehrteilige Sätze) und P8000-Plattenabbilder. - Weitere Dateisysteme: OS/M, BCU 880, MUTOS 8000/1700; UNIX-Angaben werden bei
WEGA-Dateien vollständig übernommen. - Dateien lassen sich per Ziehen und Ablegen übernehmen; Anlegen einer Diskette mit hinterlegten
Bootabbildern.
Emulator und Werkzeuge
- Oberfläche schneller: CRT-Darstellung abschaltbar, Bildrate einstellbar; HFE-Laden etwa doppelt
so schnell. Qts eigener Dateidialog statt des Desktop-Dialogs. - Greaseweazle: robusteres Schreiben (Motoranlauf, Index-Neuversuch), Hardware-Testgruppe an
echter Diskette. - Debugger
k1520dbg:cover,mount/ejectzur Laufzeit, Logpoints; neuer
Z8000-Disassemblerz8kdis. - Korrekturen u. a.: AltGr wird nicht mehr als Strg gemeldet, einseitige
.hfemit
256-Byte-Seitenschlitzen, 8-Zoll-FM mit 250 kbit/s, EI-Schatten und RETI in weiteren Maschinen.
Alles im Einzelnen: der Änderungsverlauf am Ende dieser Seite.
Welche Datei brauche ich?
| Datei | System | Wofür |
|---|---|---|
K1520emu-0.4.0-beta.1-win-x64-setup.exe |
Windows 10/11, 64 Bit | Doppelklicken, dem Assistenten folgen. Er fragt, ob für alle Benutzer (C:\Program Files, braucht Administratorrechte) oder nur für Sie (%LOCALAPPDATA%\Programs), dann nach dem Diskettenordner — und richtet alles ein. Legt Startmenü-Einträge an und lässt sich über Einstellungen → Apps wieder entfernen. |
k1520emu-v0.4.0-beta.1-linux-x86_64.tar.gz |
Linux, x86-64 | Auspacken und ./install.sh aufrufen. |
Die SHA-256-Prüfsumme jeder Datei zeigt GitHub neben ihr in der Liste an (Kontrolle:
sha256sum <datei> bzw. unter Windows Get-FileHash <datei>).
Beide Systeme installieren benutzerlokal, ohne Administratorrechte.
Installieren
# Linux
tar xzf k1520emu-v0.4.0-beta.1-linux-x86_64.tar.gz
cd k1520emu-v0.4.0-beta.1-linux-x86_64
./install.sh # fragt nach Ziel und DiskettenordnerUnter Windows macht das der Assistent. Gefragt wird beide Male zweimal: nach dem
Installationsverzeichnis und nach dem Ordner für die
Arbeitsdisketten (Vorschlag <Dokumente>/K1520emu). Der zweite ist bewusst getrennt —
dorthin schreibt der Emulator Änderungen an einer Diskette zurück, und ein Update fasst
ihn nie an.
Was beim ersten Mal passiert
Das Setup ist ~3 MB, die Installation lädt danach einmalig ~120 MB nach: einen eigenen
Python 3.12 und Qt, beides innerhalb der Installation. Das braucht eine
Internetverbindung und ein paar Minuten — der Assistent sagt es vorher an und zeigt,
wo er gerade steht. Ein vorhandenes Python auf dem Rechner wird nicht angefasst, nichts
registriert; beim Entfernen bleibt nichts zurück. Danach startet der Emulator ohne Netz, und es sind
rund 150 MB (Linux) bzw. 116 MB (Windows) belegt. Systempython und Systempakete werden
nicht angefasst.
Beispieldisketten mit Betriebssystemen für die meisten Rechner sind dabei (Übersicht:
disks/README.md); sie landen beim ersten Start im Diskettenordner. Für den P8000 liegen
WEGA 3.0/3.1 und OS/M 3.0 bei.
Gut zu wissen
- Windows: SmartScreen warnt beim ersten Start, weil die Datei nicht signiert ist
(„Weitere Informationen" → „Trotzdem ausführen"). Ein Code-Signing-Zertifikat kostet
laufend Geld; das ist bewusst noch nicht angeschafft. - Deinstallieren: Windows über Einstellungen → Apps oder den Startmenü-Eintrag,
Linux mit./install.sh --uninstall. Die Arbeitsdisketten bleiben dabei stehen —
sie liegen außerhalb der Installation, im Diskettenordner. - Mitgeliefert ist außerdem das
k1520DiskTool— damit holt man Dateien von Disketten
und Plattenabbildern heraus und schreibt sie zurück (.img,.hfe,.dmk,.cqm,.td0,.imd). - Und
K1520 Kermit— Dateiaustausch mit der WEGA des P8000 (oder einem anderen
Kermit) über Telnet oder RFC 2217, als Client und als Server; mit Oberfläche
(Startmenü) und Kommandozeile (k1520kermit-cli). Die mitgelieferte
WEGA-3.1-Platte hat den Benutzerkermitschon eingerichtet. - Und der Debugger
k1520dbg— ein Werkzeug für die Konsole, mit dem sich fremde
Programme Schritt für Schritt untersuchen lassen (Haltepunkte, Register, Speicher,
Rückwärtslaufen). Er hat bewusst kein eigenes Symbol; unter Windows führt der
Startmenü-Eintrag „K1520-Werkzeuge (Eingabeaufforderung)" hin, das Handbuch liegt
in der Installation untershare/doc/handbuch_k1520dbg.md. - Echte Disketten: mit einem
Greaseweazle-Adapter lesen und beschreiben
beide Programme ein angeschlossenes 5,25″- oder 8″-Laufwerk direkt. Die Anbindung
richtet der Installer mit ein — ohne Adapter stört sie nicht.
Geht etwas schief?
Die Installation protokolliert jeden Schritt: unter Windows in bootstrap.log im
Installationsverzeichnis, unter Linux in der Ausgabe von install.sh. Bricht der
Assistent vorzeitig ab, ist noch nichts installiert — dann steht der Grund dort. Wo der Emulator
seine Dateien sucht, beantwortet python3 app/main.py --paths in der Installation.
Alle Änderungen: https://github.com/olliy78/k1520emu/commits/v0.4.0-beta.1
K1520emu v0.3.0
Hardwarenahe Emulation von Rechnern am K1520-Bus: Original-Boot-ROM, BIOS und Betriebssystem laufen als echter Z80-Code (kein BIOS-Trap).
Neu
- Vier weitere Rechner, je ein eigenes Programm:
k8915emu: K8915 V3 und V2 (Bildschirmtastatur K7672, Frontplatte, NMI-Taster).prg710emu: PRG 710 und 710-1 (UDOS, SCPX), EPROMmer, Fernschreiber ASS 590069.pc1715emu: PC 1715 und 1715W (SCP, CP/A, CP/Z, UDOS).p8000emu: P8000 mit 8-Bit-Teil (U880, UDOS) und 16-Bit-Teil (U8001 mit 3 × MMU, WEGA), Winchester-Controller mit Original-Firmware, Originalterminal mit Flachtastatur K7673.09. Betriebsart «nur Terminal» für Mehrplatzbetrieb über serielle Leitung.
- A5120.16: Erweiterungsmodul EM064/EM256 mit U8001 im
a5120emu. - Serielle Schnittstellen nach außen (alle Maschinen): Telnet, RFC 2217 (Client/Server) oder Datei.
- Optionen für alle Maschinen: RAM-Floppy RAF 128/512/2M, Lochstreifen K6022/SIF1000, 8″-Laufwerke MF3200/MF6400.
- k1520DiskTool: WEGA-Dateisystem und Plattenabbilder der P8000, bootfähige Disketten für K8915, PRG 710 und PC 1715, Datei-Browser, Angaben je Datei (
.fileinfo). - Debugger
k1520dbg: auch für U8001, Z8 und alle neuen Maschinen;--raf. - Prüfprogramme für den Gast:
SERTEST(serielle Schnittstellen),ROMREAD,LBREAD/LBPUNCH(Lochstreifen),PCTEST(PC 1715),RAFCPM/RAF512, EM256-Tests. - Oberfläche: Bildschirmtastaturen für PC 1715, PRG 710 (K7609), P8000 (K7673) und K8915; Datei ▸ Standard zurücksetzen; Versionsanzeige im Über-Fenster.
- Dokumente: Handbuch in jedem Programm (Hilfe), Handbuch des DiskTools und des Debuggers, überarbeitete README, aktualisiertes Architekturdokument, Entwürfe 16–28 unter
doc/design/.
Enthalten
- Programme:
a5120emu,k8915emu,prg710emu,pc1715emu,p8000emu,k1520disktool(GUI und Kommandozeile),k1520dbg. - Betriebssysteme (von Originaldisketten): CP/A, SCPX, UDOS, SCP, CP/Z, WEGA.
- Disketten als
.img,.hfe,.dmk, oder direkt vom Greaseweazle.
Installation
- Windows 10/11 (64 Bit):
K1520emu-0.3.0-win-x64-setup.exeausführen. Ohne Signatur, SmartScreen warnt einmal (Weitere Informationen → Trotzdem ausführen). - Linux x86-64:
k1520emu-0.3.0-linux-x86_64.tar.gzauspacken,./install.shaufrufen. - Ohne Administratorrechte möglich. Die Installation lädt einmalig ca. 120 MB (Python, Qt) nach und braucht dafür Internet.
K1520emu v0.3.0-beta.1
Inhalt wie 0.3.0. Dort sind nur README und Architekturdokument überarbeitet, am Programm ändert sich nichts.
Die Beta-Seite nannte nur den P8000 als neue Maschine, obwohl alle vier neuen Programme im Paket lagen. Der Text oben gilt auch für sie.
Dateien: K1520emu-0.3.0-beta.1-win-x64-setup.exe, k1520emu-0.3.0-beta.1-linux-x86_64.tar.gz. Installation wie bei 0.3.0.
K1520emu v0.2.0
Schwerpunkt: echte Disketten und beschädigte oder fremd beschriebene Disketten.
Neu
- Greaseweazle: echtes 5,25″- oder 8″-Laufwerk wird spurweise gelesen und beschrieben (Emulator und DiskTool). Geschrieben gilt erst nach dem Zurücklesen.
- Dateisystemprüfung und Reparatur im k1520DiskTool; gelöschte Dateien wiederfinden und herausholen (CP/M, ZDOS, NDOS).
- Neue Dateisysteme: UDOS1715/NDOS (PC 1715), SCP1700/CP/M-86 (A7100, Diskette mit zwei Datenraten), NDOS der P8000.
- Fremd beschriebene UDOS-Disketten sind lesbar.
- Diskeditor: Sektoren ansehen und ändern, Spuren einfügen und löschen.
- Bootfähige Disketten (CP/A, SCPX, UDOS) aus einer Leerdiskette anlegen.
- K7637-Tastatur als Bildschirmtastatur im Emulator.
- Oberfläche: einrichtbare Symbolleiste, Statuszeile mit Zustand, Handbuch im Programm, Menü Werkzeuge.
- Debugger
k1520dbgliegt bei, mit Konsolenmodus und Handbuch (doc/handbuch_k1520dbg.md). - Kommandozeile:
a5120emunimmt Disketten als Argumente,k1520disktool --physicalarbeitet am echten Laufwerk. - Greaseweazle-Unterstützung ist im Paket enthalten (Linux und Windows).
Enthalten
a5120emu, k1520disktool (GUI und Kommandozeile), k1520dbg.
Installation
- Windows 10/11 (64 Bit):
K1520emu-0.2.0-win-x64-setup.exe, wahlweise für alle Benutzer oder nur für sich. - Linux x86-64:
k1520emu-v0.2.0-linux-x86_64.tar.gzauspacken,./install.sh. *.sha256: Prüfsummen (sha256sum -c <datei>.sha256).- Ohne Administratorrechte möglich, einmalig ca. 120 MB Nachladen (Python, Qt).
v0.1.0
Neu
- Emulator des Robotron A5120 auf Basis des K1520-Busses: ZRE (K2526 mit zwei Z80), OPS (K3526), ABS (K7024), ASS (K8025), AFS (K5122).
- k1520DiskTool: Dateien von CP/A-, SCPX- und UDOS-Disketten holen und zurückschreiben.
- Installierbares Paket für Windows und Linux, Entwurfsdokumente
doc/design/00–13.
Enthalten
a5120emu, k1520disktool.
Installation
- Windows 10/11 (64 Bit):
K1520emu-0.1.0-win-x64-setup.exe. Alternativ das ZIPk1520emu-v0.1.0-windows-x86_64.zipauspacken undinstall.ps1aufrufen. - Linux x86-64:
k1520emu-v0.1.0-linux-x86_64.tar.gzauspacken,./install.sh. *.sha256: Prüfsummen.- Ohne Administratorrechte möglich, einmalig ca. 120 MB Nachladen (Python, Qt). Windows: SmartScreen warnt, weil nicht signiert.