-
-
Notifications
You must be signed in to change notification settings - Fork 0
Installation
Deutsch | English
HumanShield.APP wird als Docker-Compose-Stack betrieben. Alle umgebungsspezifischen Werte kommen aus einer .env — es sind keine Werte im Code fest verdrahtet.
-
Docker Engine (aktuelle Version, ≥ 24) und Docker Compose v2 — das ist das aktuelle, in Docker integrierte
docker compose-Plugin (Aufruf mit Leerzeichen). Compose v2 ist die aktuelle Generation (Versionsstände 2.x); das alte, separatedocker-compose(v1, Python) ist eingestellt und wird nicht unterstützt. Prüfen mitdocker compose version. - Eine Domain oder ein vorgelagerter Reverse Proxy (optional, aber empfohlen für TLS)
- Ein SMTP-Postfach für den Mailversand (beliebiger Anbieter)
Der gesamte Stack (PostgreSQL, Redis, FastAPI-Backend, Frontend, Caddy) läuft auf einem Docker-Host. Die Werte sind Richtwerte; der Bedarf steigt mit Empfängerzahl, paralleler Nutzung und optionalen Business-Features (PDF-Reports, KI-Anbindung).
| Ressource | Minimum | Empfohlen |
|---|---|---|
| CPU | 2 vCPU | 2–4 vCPU |
| RAM | 2 GB | 4 GB |
| Datenträger | 15 GB SSD | 20–40 GB SSD |
| Betriebssystem | Linux (x86-64 oder ARM64) mit Docker Engine (≥ 24) + Docker Compose v2 (docker compose) |
dito |
Einordnung der Komponenten (Anhaltswerte im Leerlauf): PostgreSQL ~150 MB, Redis ~30 MB, Backend (Python/uvicorn inkl. Add-ons) ~300 MB, Frontend ~300 MB, Caddy ~40 MB. Spitzen entstehen kurzfristig bei PDF-Erzeugung, KI-Aufrufen und großen Versand-Batches.
Hinweise:
- Minimum genügt für kleinere Organisationen (bis einige Hundert Empfänger, gelegentliche Kampagnen).
- Empfohlen gibt Reserve für größere Kampagnen, Reporting/KI und die mit jeder Kampagne wachsenden Tracking-Daten.
- Eine SSD wird für die Datenbank empfohlen (viele kleine Schreibvorgänge durch Tracking-Ereignisse).
-
Netzwerk: ausgehender SMTP-Zugang (Versand) und Erreichbarkeit der
APP_DOMAINfür die Zielpersonen (Tracking). - Optionaler GeoIP-Länder-Lookup benötigt eine lokale MMDB-Datei (~10–60 MB, siehe Konfiguration).
| Dienst | Rolle |
|---|---|
postgres |
Datenbank |
redis |
Cache/Queue |
backend |
API (FastAPI) |
frontend |
Dashboard (React/Vite) |
caddy |
Reverse Proxy / TLS |
Die interaktive Installationsroutine führt dich durch alle wichtigen Einstellungen, erzeugt eine gültige .env aus .env.example, generiert sichere Secrets (SECRET_KEY, DB-Passwort) und hält DATABASE_URL automatisch synchron. Sie ist zweisprachig (Deutsch/Englisch).
-
Repository klonen — holt den kompletten Stack (Code,
install.sh,docker-compose.yml,.env.example) von GitHub auf den Server:# Falls Git noch fehlt (Debian/Ubuntu): sudo apt install -y git # In ein Verzeichnis deiner Wahl wechseln, z. B. /opt: cd /opt # Repository klonen — erzeugt den Unterordner "HumanShield.APP": git clone https://github.com/HumanShield-Awareness/HumanShield.APP.git # In den neuen Ordner wechseln — hier laufen alle weiteren Befehle: cd HumanShield.APP
Hinweise:
- Nach dem Klonen liegt der aktuelle Stand des
main-Branch vor. Wer eine bestimmte Version betreiben möchte, checkt den zugehörigen Release-Tag aus, z. B.git checkout v0.15.0(verfügbare Versionen: GitHub → Releases). -
Updates später im selben Ordner mit
git pullholen, danach den Stack mitdocker compose up -d --buildneu bauen/starten. -
Ohne Git geht es auch: auf der GitHub-Seite über Code → Download ZIP herunterladen und entpacken. Der bequeme Update-Weg über
git pullentfällt dann allerdings.
- Nach dem Klonen liegt der aktuelle Stand des
-
Routine starten:
./install.sh
-
Den Fragen folgen (Domain, Datenbank, Admin-Konto, SMTP, optional Lizenz). Leeres Feld = Vorgabe übernehmen.
-
Am Ende optional direkt den Stack starten lassen.
Die Routine schreibt ausschließlich in die .env (Rechte 600) — es wird nichts im Code fest verdrahtet. Eine bestehende .env kann auf Wunsch als Basis weiterverwendet werden.
- Repository klonen (wie oben unter „Geführte Installation", Schritt 1) und
.env.examplenach.envkopieren. -
.envmit echten Werten füllen (siehe unten) — niemals committen. - Stack starten:
docker compose up -d
- Datenbank-Migrationen laufen beim Start des Backends automatisch mit.
- Dashboard über die konfigurierte Domain (bzw.
https://localhost) öffnen.
# App / Domain
APP_DOMAIN=humanshield.example.com
CADDY_SITE_ADDRESS=humanshield.example.com # oder ":80" hinter externem TLS-Proxy
# Datenbank
POSTGRES_DB=humanshield
POSTGRES_USER=humanshield
POSTGRES_PASSWORD=change-me-strong-password
# Sicherheit
SECRET_KEY=change-me-min-32-characters-random
# Erster Admin (nur beim allerersten Start wirksam)
INITIAL_ADMIN_EMAIL=admin@example.com
INITIAL_ADMIN_PASSWORD=change-me
# SMTP (beliebiger Anbieter)
SMTP_HOST=smtp.example.com
SMTP_PORT=587
SMTP_USERNAME=noreply@example.com
SMTP_PASSWORD=change-me
SMTP_FROM_EMAIL=noreply@example.com
SMTP_FROM_NAME=HumanShield-Awareness
SMTP_TLS_MODE=starttlsBeim ersten Start wird aus INITIAL_ADMIN_EMAIL / INITIAL_ADMIN_PASSWORD ein Admin-Konto angelegt. Danach weitere Konten über Benutzer verwalten und das Start-Passwort ändern.
Die .env und deine Daten (Datenbank-Volume) bleiben bei einem Update erhalten — aktualisiert wird nur der Code. Datenbank-Migrationen laufen automatisch beim Start des Backends; ein separater Migrationsbefehl ist nicht nötig.
Die Routine update.sh fasst alle Schritte in der richtigen Reihenfolge zusammen: Voraussetzungen prüfen → optionales DB-Backup → Code per git aktualisieren (Branch oder fester Release-Tag) → Stack neu bauen/starten → Health-Check. Sie ist zweisprachig und verändert die .env nicht.
cd /opt/HumanShield.APP # dein Installationsverzeichnis
git pull # holt auch die neueste update.sh selbst
./update.sh💡 Beim allerersten Mal ist
update.shevtl. noch nicht vorhanden — dann einmalgit pullausführen, danach steht das Skript bereit.
Wer die Schritte einzeln ausführen möchte:
-
Backup der Datenbank anlegen (dringend empfohlen vor jedem Update):
mkdir -p backups docker compose exec -T postgres pg_dump -U "$POSTGRES_USER" "$POSTGRES_DB" | gzip > backups/db-$(date +%Y%m%d-%H%M%S).sql.gz
-
Code aktualisieren:
git pull # neuester Stand des aktuellen Branch # oder eine feste Version: git fetch --tags && git checkout v0.15.0
-
Stack neu bauen und starten (Migrationen laufen dabei automatisch):
docker compose up -d --build
- Reine Code-Änderungen im Core werden durch das gemountete Volume + uvicorn-
--reloadzwar sofort übernommen, aber neue Migrationen und geänderte Abhängigkeiten (requirements.txt,package.json) greifen erst nachup -d --buildbzw. mindestensdocker compose restart backend.
- Reine Code-Änderungen im Core werden durch das gemountete Volume + uvicorn-
-
Prüfen:
docker compose ps # alle Dienste "Up"/"healthy"? docker compose logs -f backend
Läuft nach dem Update etwas nicht, auf die vorherige Version zurückwechseln (git checkout <vorheriger-Tag> bzw. git log), Stack mit docker compose up -d --build neu starten und bei Bedarf das zuvor erzeugte Backup einspielen:
zcat backups/db-<zeitstempel>.sql.gz | docker compose exec -T postgres psql -U "$POSTGRES_USER" "$POSTGRES_DB"
⚠️ Ein zurückgespieltes Backup passt nur zu einem Code-Stand mit demselben oder älteren Migrations-Schema. Beim Downgrade daher immer erst den Code zurücksetzen, dann das Backup einspielen.
Die Business- und Enterprise-Add-ons haben eigene Releases (getrennt vom Core). In einer Produktionsinstallation sind sie Teil des Backend-Images — der Rebuild oben aktualisiert sie mit. Im Entwickler-Setup (per Volume gemountet) werden sie separat per git pull in ihren Repos aktualisiert, gefolgt von docker compose restart backend.
Die kostenpflichtigen Business- und Enterprise-Add-ons werden als separate Pakete in den backend-Container eingehängt (per Volume nach /addons/…) und beim Start des Backends automatisch geladen.
⚠️ Wichtig bei Add-on-Änderungen: Das Backend läuft mit uvicorn--reload, das aber nur das App-Verzeichnis überwacht — nicht die eingehängten Add-on-Pakete. Änderungen am Code der Add-ons (neue Routen, Felder usw.) werden daher erst nach einem manuellen Neustart des Backends aktiv:docker compose restart backendSymptom bei vergessenem Neustart: Das Frontend ruft eine neue Add-on-Route auf, die im laufenden Prozess noch nicht existiert (HTTP 404) und zeigt eine generische Fehlermeldung. Nach dem Neustart ist die Route verfügbar.
Öffnungs-/Klick-Tracking funktioniert nur, wenn Empfänger die unter APP_DOMAIN gesetzte Adresse erreichen können. Bei rein internen/VPN-Domains registrieren externe Empfänger keine Events. Viele Mail-Clients blockieren zudem das Öffnungs-Pixel — Klicks sind daher das verlässlichere Signal.
Siehe auch: Konfiguration
Deutsch
- Home
- Installation
- Konfiguration
- Funktionen
- Architektur
- Sicherheit
- NIS2 und BSI
- FAQ
- Fehlerbehebung
- Roadmap
English