(Tutorial/s)
1. Paariges Element (mit Inhalt)
...
2. Unpaariges Element (ohne Inhalt)
1. Paarige Elemente:
Inhalt
2. Unpaarige Elemente:
• Tagname
• Attribute
• Attributwerte
• Globale Attribute
• Event-Attribute
• DOM-Verhalten
• Kategorien (Block, Inline, Flow, Phrasing, Interactive)
• Inhaltstypen (Text, HTML, Phrasing Content, Flow Content)
• Parsing-Regeln
• Verschachtelungsregeln
• Inhaltstypen (Text, HTML, andere Elemente)
• Verschachtelung (welche Elemente dürfen in welchen stehen)
• Semantik (z. B.
= Überschrift,
= Absatz)
• DOM-Struktur (Parent, Child, Sibling)
• Rendering-Regeln (Block vs Inline)
• CSS-Interaktion (display, margin, padding, etc.)
Beispiele:
Hallo
• Void-Element-Regeln (kein End-Tag erlaubt)
• Attribut-basierte Steuerung (z. B. )
• Selbstschließende Syntax (optional)
• Browser-Parsing ohne Inhalt
id
class
style
title
lang
dir
hidden
tabindex
accesskey
draggable
contenteditable
spellcheck
data-*
Beispiele:
onclick
ondblclick
onmouseover
onmouseout
onchange
oninput
onfocus
onblur
onkeydown
onkeyup
onload
Beispiele:
• Jedes Element hat einen Tag-Namen
• Jedes Element kann Attribute haben
• Jedes Element ist ein DOM-Knoten
• Jedes Element hat eine Kategorie (Flow, Phrasing, etc.)
• Jedes Element hat erlaubte Eltern
• Jedes Element hat erlaubte Kinder (außer Void)
• Jedes Element hat CSS-Display-Standardwerte
- Tagname
- Attribute
- Globale Attribute
- Event-Attribute
- DOM-Struktur
- Kategorien
- Inhaltstypen
- Verschachtelungsregeln
- Parsing-Regeln
- Rendering-Regeln
a
abbr
address
article
aside
audio
b
bdi
bdo
blockquote
body
button
canvas
caption
cite
code
colgroup
data
datalist
dd
del
details
dfn
dialog
div
dl
dt
em
fieldset
figcaption
figure
footer
form
h1
h2
h3
h4
h5
h6
head
header
html
i
iframe
ins
kbd
label
legend
li
main
map
mark
menu
meter
nav
noscript
object
ol
optgroup
option
output
p
picture
pre
progress
q
rp
rt
ruby
s
samp
script
section
select
small
span
strong
style
sub
summary
sup
table
tbody
td
template
textarea
tfoot
th
thead
time
title
tr
u
ul
var
video
area
base
br
col
embed
hr
img
input
link
meta
param
source
track
wbr
- Tagname:
<element>ist der Platzhalter für jeden gültigen HTML‑Tagnamen. - Attribute: Grundform ohne Attribute, reine Struktur:
<element>…</element>und<element>. - Globale Attribute: Denkbar, aber in der Minimalform noch nicht eingesetzt.
- Event‑Attribute: Noch nicht sichtbar, aber an jedem
<element>möglich (onclick, …). - DOM‑Struktur: Paarig = Knoten mit Inhalt; unpaarig = Knoten ohne Inhalt.
- Kategorien: Beide Formen können beliebigen Kategorien angehören (Block, Inline, …).
- Inhaltstypen: Nur die paarige Form kann Inhalt tragen (
…‑Bereich). - Verschachtelungsregeln: Nur relevant für die paarige Form (welche Kinder im
…erlaubt sind). - Parsing‑Regeln: Parser erkennt Start‑ und End‑Tag bzw. einzelnes Tag als Knoten.
- Rendering‑Regeln: Paarige Elemente erzeugen Boxen mit Inhalt, unpaarige nur ihren Effekt (z. B. Zeilenumbruch).
- Tagname:
<tag>steht für einen konkreten Namen wiediv,p,img. - Attribute: Syntax:
<tag attribut="wert">…</tag>bzw.<tag attribut="wert">. - Globale Attribute: Jedes
tagkannid,class,style,data-*usw. tragen. - Event‑Attribute: Jedes
tagkannonclick,oninput, … enthalten. - DOM‑Struktur: Attribute verändern Eigenschaften des Knotens, nicht seine Existenz.
- Kategorien: Unabhängig von Attributen bleibt die Kategorie des Elements gleich.
- Inhaltstypen: Attribute beeinflussen Inhalt nicht direkt, nur Interpretation (z. B.
typebei<input>). - Verschachtelungsregeln: Attribute ändern die erlaubten Kinder nicht.
- Parsing‑Regeln: Parser liest Tagname, dann Attributliste, dann ggf. Inhalt.
- Rendering‑Regeln: Attribute steuern Darstellung/Verhalten (z. B.
hidden,style,src,href).
- Tagname: Jedes Element wird über seinen Tagnamen identifiziert.
- Attribute: Jedes Element kann eine Liste von Attributen besitzen.
- Globale Attribute: Einheitlicher Satz, der für alle Elemente gültig ist.
- Event‑Attribute: Einheitlicher Mechanismus, um Ereignisse an jedem Element zu binden.
- DOM‑Struktur: Alle Elemente sind Knoten im DOM‑Baum mit Eltern, Kindern, Geschwistern.
- Kategorien: Jedes Element gehört zu einer oder mehreren Inhaltskategorien.
- Inhaltstypen: Jedes Element definiert, welche Inhalte es enthalten darf.
- Verschachtelungsregeln: Regeln bestimmen, welche Elemente in welchen erlaubt sind.
- Parsing‑Regeln: Einheitliche Regeln, wie Tags in DOM‑Knoten übersetzt werden.
- Rendering‑Regeln: Browser leiten aus Kategorie und Standard‑CSS die Darstellung ab.
- Tagname: Paarige Elemente haben immer
<tag>und</tag>. - Attribute: Attribute stehen im Start‑Tag und beeinflussen das gesamte Element.
- Globale Attribute: Können immer im Start‑Tag verwendet werden.
- Event‑Attribute: Binden Verhalten an das gesamte Element und seinen Inhalt.
- DOM‑Struktur: Start‑Tag erzeugt Knoten, End‑Tag schließt ihn; Inhalt wird Kind dieses Knotens.
- Kategorien: Paarige Elemente können z. B. Flow, Phrasing, Sectioning, … sein.
- Inhaltstypen: Definieren, welche Kinder im Inneren erlaubt sind (Text, Inline, Block, …).
- Verschachtelungsregeln: Bestimmen, welche Elemente in welchen Kontexten gültig sind.
- Parsing‑Regeln: Parser hält einen offenen Stack von Start‑Tags und schließt beim End‑Tag.
- Rendering‑Regeln: Paarige Elemente erzeugen visuelle Container mit Inhalt (Box‑Modell).
- Tagname: Unpaarige Elemente haben nur ein
<tag>ohne</tag>. - Attribute: Alle Steuerung erfolgt über Attribute im einzigen Tag.
- Globale Attribute: Auch hier vollständig nutzbar (
id,class, …). - Event‑Attribute: Ereignisse können direkt am unpaarigen Element hängen (
<img onload="…">). - DOM‑Struktur: Ein einzelner Knoten ohne Kinder (Void‑Element).
- Kategorien: Meist Phrasing/Embedded/Metadata, je nach Elementtyp.
- Inhaltstypen: Kein eigener Inhalt erlaubt; nur Attribute.
- Verschachtelungsregeln: Bestimmen, wo das Element stehen darf (z. B. im Flow‑Content).
- Parsing‑Regeln: Parser erzeugt sofort einen abgeschlossenen Knoten ohne weiteren Inhalt.
- Rendering‑Regeln: Wirkung ist direkt (z. B. Bild, Zeilenumbruch, Meta‑Info), keine Innenstruktur.
- Tagname: Unabhängig vom Tagnamen sind globale Attribute verfügbar.
- Attribute:
id,class,style,title,lang,dir,hidden,tabindex, … - Globale Attribute: Einheitlicher Satz, der für alle Elemente gilt.
- Event‑Attribute: Zählen funktional zu den Attributen, sind aber verhaltensbezogen.
- DOM‑Struktur: Attribute verändern Eigenschaften des Knotens (z. B. Identität, Stil, Rolle).
- Kategorien: Attribute ändern die Kategorie nicht, können aber semantische Rolle beeinflussen (ARIA).
- Inhaltstypen: Attribute beeinflussen Inhalt indirekt (z. B.
contenteditable). - Verschachtelungsregeln: Attribute ändern die erlaubte Verschachtelung nicht.
- Parsing‑Regeln: Einheitliche Syntax:
name="wert"; Reihenfolge beliebig. - Rendering‑Regeln: Viele Attribute wirken direkt auf Darstellung/Interaktion (
hidden,style,class).
- Tagname: Jedes Element kann Event‑Attribute tragen, unabhängig vom Namen.
- Attribute:
onclick,oninput,onload,onfocus, … sind spezielle Attribute. - Globale Attribute: Event‑Attribute sind quasi „globale Verhaltens‑Attribute“.
- Event‑Attribute: Binden JavaScript‑Code an Ereignisse des Elements.
- DOM‑Struktur: Ereignisse propagieren im DOM (Capturing/Bubbling).
- Kategorien: Bestimmen, welche Events typischerweise auftreten (z. B.
oninputbei Formularen). - Inhaltstypen: Ereignisse können vom Inhalt ausgelöst werden (z. B. Klick auf Text im Element).
- Verschachtelungsregeln: Ereignisse können von Kind‑Elementen nach oben „blubbern“.
- Parsing‑Regeln: Event‑Attribute werden wie normale Attribute geparst, Inhalt ist JS‑Code.
- Rendering‑Regeln: Beeinflussen Darstellung nur indirekt (z. B. durch JS‑Klassenwechsel).
- Tagname: Bestimmt Position und Rolle im DOM‑Baum.
- Attribute: Können Struktur annotieren (z. B.
idfür Anker,rolefür Semantik). - Globale Attribute: Unterstützen Struktur (z. B.
hiddenblendet Knoten aus). - Event‑Attribute: Interaktion mit der Struktur (z. B. Klick öffnet/klappt Bereiche).
- DOM‑Struktur: Eltern‑/Kind‑Beziehungen, Geschwister, Dokumentwurzel (
<html>). - Kategorien: Steuern, wo ein Element im Flow stehen darf.
- Inhaltstypen: Definieren, welche Kinder strukturell erlaubt sind.
- Verschachtelungsregeln: Verhindern ungültige Strukturen (z. B.
<p>darf kein<div>enthalten). - Parsing‑Regeln: Reparaturregeln des Browsers bei fehlerhafter Struktur.
- Rendering‑Regeln: Struktur bestimmt Layout‑Fluss, Block‑/Inline‑Verhalten, Hierarchie.
- Tagname: Abstrakte Sicht: Tagnamen sind nur Symbole für Rollen im Dokument.
- Attribute: Metadaten, Steuerung, Semantik, Verhalten – alles über Attribute kodierbar.
- Globale Attribute: Einheitliche Meta‑Schicht über allen Elementen.
- Event‑Attribute: Verknüpfen Struktur mit Verhalten (DOM + JS).
- DOM‑Struktur: HTML als Baummodell, Grundlage für jede weitere Verarbeitung.
- Kategorien: Meta‑Klassifikation von Elementen (Flow, Phrasing, Sectioning, …).
- Inhaltstypen: Meta‑Definition, welche Inhalte wo erlaubt sind.
- Verschachtelungsregeln: Formale Grammatik der Dokumentstruktur.
- Parsing‑Regeln: Übergang von Text (HTML‑Quellcode) zu Baum (DOM).
- Rendering‑Regeln: Übergang von Baum zu visueller/akustischer Darstellung.
- Tagname: Konkrete Liste aller Tagnamen (paarig und unpaarig).
- Attribute: Jedes dieser Elemente kann Attribute tragen, viele haben spezielle Attribute.
- Globale Attribute: Für alle auf der Liste gültig.
- Event‑Attribute: Für alle auf der Liste nutzbar.
- DOM‑Struktur: Paarige Elemente = Knoten mit Inhalt; unpaarige = Knoten ohne Kinder.
- Kategorien: Jedes Element gehört zu bestimmten Kategorien (z. B.
a= phrasing/interactive). - Inhaltstypen: Paarige Elemente definieren erlaubte Kinder; unpaarige haben keine.
- Verschachtelungsregeln: Bestimmen, wo jedes Element stehen darf (z. B.
<li>nur in<ul>/<ol>). - Parsing‑Regeln: Spezielle Regeln für manche Elemente (z. B.
<table>,<script>,<style>). - Rendering‑Regeln: Jedes Element hat Standard‑CSS (z. B.
display:blockfür<div>,inlinefür<span>).
HTML besteht aus nur zwei fundamentalen Elementformen.
Diese beiden Formen bestimmen alles: Struktur, Inhalt, Verhalten und Parsing.
Syntax: …
Ein paariges Element:
- besitzt einen Start‑Tag
- besitzt einen End‑Tag
- kann Inhalt enthalten
- bildet einen vollständigen DOM‑Knoten mit Kindern
Beispiele:
,
, ,
1.2 Unpaarige Elemente
Syntax:
Ein unpaariges Element:
- besitzt keinen End‑Tag
- kann keinen Inhalt enthalten
- ist ein sofort abgeschlossener DOM‑Knoten
Tabelle: Vergleich der beiden Grundformen
Eigenschaft
Paarig
Unpaarig
Start‑Tag
✔
✔
End‑Tag
✔
✘
Inhalt möglich
✔
✘
DOM‑Kinder
✔
✘
Parsing‑Verhalten
Stack‑basiert
sofort abgeschlossen
Diese beiden Formen bilden die Grundlage für alle weiteren Kapitel.
2. Die erweiterten Grundformen (mit Attributen)
HTML‑Elemente können Attribute besitzen, die Verhalten, Darstellung oder Bedeutung steuern.
2.1 Paarige Elemente mit Attributen
Inhalt
Attribute:
- modifizieren das Element
- definieren Metadaten
- steuern Verhalten (z. B. onclick)
- steuern Darstellung (z. B. class, style)
2.2 Unpaarige Elemente mit Attributen
Attribute sind hier besonders wichtig, weil:
- kein Inhalt existiert
- alle Informationen im Tag selbst stehen müssen
Tabelle: Attributverhalten
Elementtyp
Attribute
Inhalt
Beispiel
Paarig
✔
✔
Hallo
Unpaarig
✔
✘

3. Universelle Mechanismen aller HTML‑Elemente
Diese Mechanismen gelten für jedes Element, egal ob paarig oder unpaarig.
Mechanismen
- Tagname: definiert die Rolle
- Attribute: modifizieren Verhalten
- Globale Attribute: überall gültig
- Event‑Attribute: Interaktion
- DOM‑Verhalten: Knotenstruktur
- Kategorien: Flow, Phrasing, Interactive …
- Inhaltstypen: Text, HTML, Phrasing Content …
- Parsing‑Regeln: wie der Browser liest
- Verschachtelungsregeln: was darf wo stehen
Matrix: Universelle Mechanismen
Mechanismus
Bedeutung
Tagname
Identität des Elements
Attribute
Konfiguration
Globale Attribute
universelle Steuerung
Events
Interaktion
DOM
Struktur
Kategorien
semantische Einordnung
Inhaltstypen
erlaubte Kinder
Verschachtelung
Strukturregeln
Parsing
Browserlogik
4. Mechanismen paariger Elemente
Paarige Elemente sind die strukturelle Basis von HTML.
Eigenschaften
- besitzen Inhalt
- definieren Container
- bestimmen Dokumentstruktur
- erlauben komplexe Verschachtelung
Beispiele
Text
Hallo
Titel
Tabelle: Eigenschaften paariger Elemente
Aspekt
Bedeutung
Inhalt
Text/HTML möglich
DOM
Eltern + Kinder
Semantik
Überschrift, Absatz, Abschnitt
Rendering
Block/Inline
CSS
vollständige Kontrolle
5. Mechanismen unpaariger Elemente
Unpaarige Elemente sind funktionale Einzelknoten.
Eigenschaften
- kein Inhalt
- sofort abgeschlossen
- oft technische Funktion
Beispiele
Tabelle: Eigenschaften unpaariger Elemente
Aspekt
Bedeutung
Inhalt
✘
DOM
Einzelknoten
Funktion
Bild, Zeilenumbruch, Meta
Parsing
sofort abgeschlossen
6. Universelle Attribute
Diese Attribute gelten für jedes Element.
Liste:
id, class, style, title, lang, dir, hidden, tabindex, accesskey, draggable, contenteditable, spellcheck, data-*
Beispiele
Tabelle: Globale Attribute
Attribut
Zweck
id
eindeutige Identifikation
class
CSS‑Gruppierung
style
Inline‑CSS
data-*
eigene Daten
hidden
ausblenden
draggable
Ziehbar
7. Universelle Event‑Attribute
Diese Attribute binden Verhalten an Ereignisse.
Liste:
onclick, ondblclick, onmouseover, onmouseout, onchange, oninput, onfocus, onblur, onkeydown, onkeyup, onload
Beispiele
Titel
Tabelle: Event‑Attribute
Event
Auslöser
onclick
Klick
oninput
Eingabe
onload
Laden
onfocus
Fokus
onkeydown
Taste
8. Universelle Strukturregeln
Diese Regeln bestimmen, wie HTML aufgebaut sein darf.
Regeln
- jedes Element hat einen Tag‑Namen
- jedes Element kann Attribute haben
- jedes Element ist ein DOM‑Knoten
- jedes Element hat eine Kategorie
- jedes Element hat erlaubte Eltern
- jedes Element hat erlaubte Kinder
- jedes Element hat Standard‑CSS‑Displaywerte
Tabelle: Strukturregeln
Regel
Bedeutung
Kategorie
Flow/Phrasing
Eltern
erlaubte Container
Kinder
erlaubte Inhalte
Display
Block/Inline
9. Meta‑Ebene der HTML‑Struktur
Diese Ebene beschreibt HTML als System.
Bestandteile
- Tagname
- Attribute
- Globale Attribute
- Events
- DOM
- Kategorien
- Inhaltstypen
- Verschachtelung
- Parsing
- Rendering
Diagramm (ASCII)
HTML
├── Struktur
├── Mechanik
├── Attribute
├── Regeln
└── Elemente
10. Alle HTML‑Elemente
Paarige Elemente
a, abbr, address, article, aside, audio, b, bdi, bdo, blockquote, body, button, canvas, caption, cite, code, colgroup, data, datalist, dd, del, details, dfn, dialog, div, dl, dt, em, fieldset, figcaption, figure, footer, form, h1–h6, head, header, html, i, iframe, ins, kbd, label, legend, li, main, map, mark, menu, meter, nav, noscript, object, ol, optgroup, option, output, p, picture, pre, progress, q, rp, rt, ruby, s, samp, script, section, select, small, span, strong, style, sub, summary, sup, table, tbody, td, template, textarea, tfoot, th, thead, time, title, tr, u, ul, var, video
Unpaarige Elemente
area, base, br, col, embed, hr, img, input, link, meta, param, source, track, wbr
Tabelle: Elementtypen
Typ
Beispiele
Inhalt
Paarig
div, p, h1
✔
Unpaarig
br, img, meta
✘
1.2 Unpaarige Elemente
Syntax:
Ein unpaariges Element:
- besitzt keinen End‑Tag
- kann keinen Inhalt enthalten
- ist ein sofort abgeschlossener DOM‑Knoten
Tabelle: Vergleich der beiden Grundformen
| Eigenschaft | Paarig | Unpaarig |
|---|---|---|
| Start‑Tag | ✔ | ✔ |
| End‑Tag | ✔ | ✘ |
| Inhalt möglich | ✔ | ✘ |
| DOM‑Kinder | ✔ | ✘ |
| Parsing‑Verhalten | Stack‑basiert | sofort abgeschlossen |
Diese beiden Formen bilden die Grundlage für alle weiteren Kapitel.
2. Die erweiterten Grundformen (mit Attributen)
HTML‑Elemente können Attribute besitzen, die Verhalten, Darstellung oder Bedeutung steuern.
2.1 Paarige Elemente mit Attributen
Inhalt
Attribute:
- modifizieren das Element
- definieren Metadaten
- steuern Verhalten (z. B. onclick)
- steuern Darstellung (z. B. class, style)
2.2 Unpaarige Elemente mit Attributen
Attribute sind hier besonders wichtig, weil:
- kein Inhalt existiert
- alle Informationen im Tag selbst stehen müssen
Tabelle: Attributverhalten
| Elementtyp | Attribute | Inhalt | Beispiel |
|---|---|---|---|
| Paarig | ✔ | ✔ | Hallo |
| Unpaarig | ✔ | ✘ | ![]() |
3. Universelle Mechanismen aller HTML‑Elemente
Diese Mechanismen gelten für jedes Element, egal ob paarig oder unpaarig.
Mechanismen
- Tagname: definiert die Rolle
- Attribute: modifizieren Verhalten
- Globale Attribute: überall gültig
- Event‑Attribute: Interaktion
- DOM‑Verhalten: Knotenstruktur
- Kategorien: Flow, Phrasing, Interactive …
- Inhaltstypen: Text, HTML, Phrasing Content …
- Parsing‑Regeln: wie der Browser liest
- Verschachtelungsregeln: was darf wo stehen
Matrix: Universelle Mechanismen
| Mechanismus | Bedeutung |
|---|---|
| Tagname | Identität des Elements |
| Attribute | Konfiguration |
| Globale Attribute | universelle Steuerung |
| Events | Interaktion |
| DOM | Struktur |
| Kategorien | semantische Einordnung |
| Inhaltstypen | erlaubte Kinder |
| Verschachtelung | Strukturregeln |
| Parsing | Browserlogik |
4. Mechanismen paariger Elemente
Paarige Elemente sind die strukturelle Basis von HTML.
Eigenschaften
- besitzen Inhalt
- definieren Container
- bestimmen Dokumentstruktur
- erlauben komplexe Verschachtelung
Beispiele
Hallo
Titel
Tabelle: Eigenschaften paariger Elemente
| Aspekt | Bedeutung |
|---|---|
| Inhalt | Text/HTML möglich |
| DOM | Eltern + Kinder |
| Semantik | Überschrift, Absatz, Abschnitt |
| Rendering | Block/Inline |
| CSS | vollständige Kontrolle |
5. Mechanismen unpaariger Elemente
Unpaarige Elemente sind funktionale Einzelknoten.
Eigenschaften
- kein Inhalt
- sofort abgeschlossen
- oft technische Funktion
Beispiele
Tabelle: Eigenschaften unpaariger Elemente
| Aspekt | Bedeutung |
|---|---|
| Inhalt | ✘ |
| DOM | Einzelknoten |
| Funktion | Bild, Zeilenumbruch, Meta |
| Parsing | sofort abgeschlossen |
6. Universelle Attribute
Diese Attribute gelten für jedes Element.
Liste: id, class, style, title, lang, dir, hidden, tabindex, accesskey, draggable, contenteditable, spellcheck, data-*
Beispiele
Tabelle: Globale Attribute
| Attribut | Zweck |
|---|---|
| id | eindeutige Identifikation |
| class | CSS‑Gruppierung |
| style | Inline‑CSS |
| data-* | eigene Daten |
| hidden | ausblenden |
| draggable | Ziehbar |
7. Universelle Event‑Attribute
Diese Attribute binden Verhalten an Ereignisse.
Liste: onclick, ondblclick, onmouseover, onmouseout, onchange, oninput, onfocus, onblur, onkeydown, onkeyup, onload
Beispiele
Titel
Tabelle: Event‑Attribute
| Event | Auslöser |
|---|---|
| onclick | Klick |
| oninput | Eingabe |
| onload | Laden |
| onfocus | Fokus |
| onkeydown | Taste |
8. Universelle Strukturregeln
Diese Regeln bestimmen, wie HTML aufgebaut sein darf.
Regeln
- jedes Element hat einen Tag‑Namen
- jedes Element kann Attribute haben
- jedes Element ist ein DOM‑Knoten
- jedes Element hat eine Kategorie
- jedes Element hat erlaubte Eltern
- jedes Element hat erlaubte Kinder
- jedes Element hat Standard‑CSS‑Displaywerte
Tabelle: Strukturregeln
| Regel | Bedeutung |
|---|---|
| Kategorie | Flow/Phrasing |
| Eltern | erlaubte Container |
| Kinder | erlaubte Inhalte |
| Display | Block/Inline |
9. Meta‑Ebene der HTML‑Struktur
Diese Ebene beschreibt HTML als System.
Bestandteile
- Tagname
- Attribute
- Globale Attribute
- Events
- DOM
- Kategorien
- Inhaltstypen
- Verschachtelung
- Parsing
- Rendering
Diagramm (ASCII)
HTML
├── Struktur
├── Mechanik
├── Attribute
├── Regeln
└── Elemente
10. Alle HTML‑Elemente
Paarige Elemente
a, abbr, address, article, aside, audio, b, bdi, bdo, blockquote, body, button, canvas, caption, cite, code, colgroup, data, datalist, dd, del, details, dfn, dialog, div, dl, dt, em, fieldset, figcaption, figure, footer, form, h1–h6, head, header, html, i, iframe, ins, kbd, label, legend, li, main, map, mark, menu, meter, nav, noscript, object, ol, optgroup, option, output, p, picture, pre, progress, q, rp, rt, ruby, s, samp, script, section, select, small, span, strong, style, sub, summary, sup, table, tbody, td, template, textarea, tfoot, th, thead, time, title, tr, u, ul, var, video
Unpaarige Elemente
area, base, br, col, embed, hr, img, input, link, meta, param, source, track, wbr
Tabelle: Elementtypen
| Typ | Beispiele | Inhalt |
|---|---|---|
| Paarig | div, p, h1 | ✔ |
| Unpaarig | br, img, meta | ✘ |