Anpassung der COVID-19-Datensätze und des Infektionsradars #1
RKIForschungsdatenmanagement
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Das von der WHO verkündete Ende der internationalen gesundheitlichen Notlage bedeutet nicht das Ende von COVID-19 als relevantem Gesundheitsproblem. Dass das RKI nun vom „Ende der COVID-19-Pandemie“ spricht, passt weder zur aktuellen Situation noch recht zur eigenen Kommunikation des Instituts in diesem Jahr: Erst vor wenigen Monaten bezeichnete das RKI Long COVID selbst als Problem von „fortwährender Public-Health-Relevanz“ und verwies auf mögliche langfristige Folgen für Bevölkerungsgesundheit und Versorgungssystem. Gerade aktuell zeigt auch in Deutschland die SARS-CoV-2-Viruslast im Abwasser wieder einen deutlichen Anstieg. |
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Liebe Nutzer:innen,
mit dem Ende der COVID-19-Pandemie gleichen wir nach und nach die COVID-19-Berichterstattung und COVID-19-Datenveröffentlichungen an die bestehende Surveillance akuter Atemwegsinfektionen und die Berichterstattung zu Influenza und RSV an. Dabei fokussieren wir auf epidemiologisch relevante Indikatoren sowie eine möglichst gute Vergleichbarkeit zwischen COVID-19, Influenza und RSV. Dies betrifft auch Daten und Indikatoren im Infektionsradar.
Deshalb werden wir in den nächsten Monaten die Aktualisierung einiger Datensätze einstellen und den Datensatz "SARS-CoV-2-Infektionen in Deutschland" in einen neuen wöchentlich aktualisierten Datensatz "COVID-19-Fälle in Deutschland" überführen. Dieser wird in der Struktur und inhaltlichen Auflösung analog zu den Datensätzen "Respiratorische Synzytialvirusfälle in Deutschland" und "Influenzafälle in Deutschland" gehalten sein.
Alle bisher veröffentlichten Daten bleiben dauerhaft verfügbar und weiterhin zitierbar. Im Rahmen der Umstellung werden jedoch die folgenden Datensätze künftig nicht mehr aktualisiert:
Auch im Datensatz Intensivkapazitäten und COVID-19-Intensivbettenbelegung in Deutschland werden im Zuge der Umstellung die COVID-19-spezifischen Variablen nicht mehr aktualisiert und aus dem laufenden Datensatz entfernt. Das Repository wird in Intensivkapazitäten und Intensivbettenbelegung in Deutschland umbenannt. Bestehende Links werden automatisch weitergeleitet. Bereits veröffentlichte COVID-19-bezogene Daten bleiben über die Versionshistorie des GitHub-Repositories sowie auf Zenodo weiterhin verfügbar und zitierbar.
Im Infektionsradar werden künftig Indikatoren aus den folgenden Datensätzen dargestellt.
Datensätze zum Infektionsgeschehen:
Datensätze zur Krankheitsschwere:
Datensätze zur Belastung des Gesundheitssystems:
Den genauen Zeitpunkt der geplanten Änderungen kündigen wir dann jeweils mit ungefähr zwei Wochen Vorlauf an. Bei Feedback dazu kontaktieren Sie uns am besten über opendata@rki.de.
Danke und viele Grüße,
RKI Open Data Team
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