Die Architektur wird wie folgt auf die neuen Anforderungen angepasst:
Komponente Service-Name Programmiersprache/Framework/Tool Angepasste Aufgabe & Begründung
- Frontend storefront-ui SvelteKit Ein modernes, reaktives Frontend, das die Storefront von "UrbanGlow" simuliert und mit den Backend-APIs kommuniziert. Warum Svelte? Zeigt die Fähigkeit der Plattform, moderne JavaScript-Build-Prozesse und hochperformante Web-Apps zu hosten.
- Ingestion API event-collector-api Node.js (Express) Nimmt die Events vom Svelte-Frontend entgegen und leitet sie sicher an den Message Broker weiter. (Unverändert) (Message Broker) event-stream-queue RabbitMQ Dient als entkoppelnder Puffer. (Unverändert)
- Data Processing profile-builder-flow Prefect & Python Ein Prefect-Agent, der als Service auf der Plattform läuft. Er lauscht auf neue Events in RabbitMQ und triggert einen Prefect-Flow, der die Daten prozessiert. Warum Prefect? Demonstriert robustes Workflow-Management, Retry-Logik und Observability für komplexe Daten-Pipelines.
- Data Storage analytics-storage S3-kompatibler Speicher Speichert die verarbeiteten Daten (Nutzerprofile, etc.) im offenen Parquet-Format.
- API Layer recommendation-api Go (Echo) Eine hoch-performante API, die mit Echo gebaut wurde. Sie liest Daten direkt aus dem S3-Speicher mit DuckDB und stellt sie für das Frontend bereit. Warum Echo? Zeigt Flexibilität bei der Wahl des Go-Frameworks.
Export to Sheets Detaillierte Antworten auf Ihre Fragen Hier sind die Anpassungen und Erklärungen Punkt für Punkt:
-
Frontend mit Svelte Das analytics-dashboard aus dem ersten Konzept wird durch eine SvelteKit-Anwendung (storefront-ui) ersetzt. Diese wird als statische Seite gebaut und von einem einfachen Webserver (z.B. Nginx) auf der Plattform ausgeliefert. Dies demonstriert, wie die Plattform moderne Frontend-Frameworks unterstützt, deren Build-Artefakte (HTML, CSS, JS) einfach gehostet werden können.
-
Event-Fluss: Svelte → Express → RabbitMQ (geklärt) Der Datenfluss ist klar definiert, um Sicherheit und Skalierbarkeit zu gewährleisten. Das Frontend spricht niemals direkt mit dem Message Broker.
Frontend (Svelte): Eine Nutzeraktion (z.B. Klick auf ein Produkt) löst eine Funktion im JavaScript-Code aus. API Call: Diese Funktion sendet eine POST-Anfrage mit dem Event-Payload (z.B. {"userId": "123", "productId": "abc"}) an den Endpunkt des event-collector-api (Node.js/Express). Backend (Express): Der Express-Server empfängt die Anfrage, validiert sie und sendet die Nachricht dann sicher an die RabbitMQ-Queue. Dieser Weg ist Best Practice, da er Ihre Broker-Zugangsdaten schützt und es dem Backend ermöglicht, die Last zu steuern.
- Data Processing mit Prefect Der profile-builder-worker wird durch eine robustere Prefect-Architektur ersetzt.
Deployment: Ein Prefect-Agent wird als permanenter Service auf der Plattform deployed. Workflow: Der Agent lauscht auf der RabbitMQ-Queue. Bei einer neuen Nachricht triggert er einen vordefinierten Prefect-Flow (z.B. build-user-profile). Dieser Flow besteht aus einzelnen Tasks (in Python geschrieben), die die Daten anreichern, transformieren (z.B. mit Pandas/Polars) und das Ergebnis als Parquet-Datei in den S3-Speicher schreiben. Vorteil: Sie können die Flow-Runs, deren Status und Logs direkt in der Prefect-UI (die ebenfalls auf der Plattform gehostet werden kann) einsehen. Dies demonstriert eine professionelle Orchestrierung von Daten-Pipelines. 4. Data Warehousing: Die Verbindung von DuckDB und S3 (geklärt) Hier ist die Schlüssel-Erklärung: DuckDB läuft nicht als eigener Server. Es ist eine eingebettete Analyse-Engine, die als Bibliothek genutzt wird.
Wo ist DuckDB? Die DuckDB-Bibliothek ist eine Abhängigkeit in Ihrem Go-Service (recommendation-api) und in Ihren Python-Prefect-Tasks. Wie funktioniert die Verbindung? Ihre Go-API empfängt eine Anfrage, z.B. /recommendations/user123. Der Go-Code führt dann eine SQL-Abfrage direkt auf den S3-Dateien aus. Der Code dafür sieht konzeptionell so aus: SQL
-- Dies ist eine DuckDB-Abfrage, ausgeführt vom Go-Service SELECT product_id, score FROM 's3://urban-glow-analytics/profiles/user_profiles.parquet' WHERE user_id = 'user123' ORDER BY score DESC; Fazit: Die Daten liegen passiv und kostengünstig im S3-Storage (Data Lake). DuckDB ist der "Motor", der bei Bedarf innerhalb eines Microservices gestartet wird, um diese Daten blitzschnell zu analysieren (Serverless DWH). 5. API-Layer mit Go und Echo Der recommendation-api Service wird statt mit Gin mit dem Echo-Framework in Go implementiert. Die Logik bleibt identisch:
Einen API-Endpunkt definieren (/recommendations/:userId). Den Request-Parameter (userId) auslesen. Die DuckDB-Abfrage (siehe Punkt 4) ausführen. Das Ergebnis als JSON an das Svelte-Frontend zurücksenden. Dies zeigt, dass die Plattform agnostisch gegenüber der Wahl spezifischer Frameworks ist, solange die Anwendung in einem Container laufen kann. 6. Logging und Monitoring (Grafana/Prometheus) Eine echte No-Ops-Plattform zielt darauf ab, Ihnen diese Arbeit abzunehmen.
Die "No-Ops"-Antwort: Die Plattform stellt Logging und Monitoring out-of-the-box zur Verfügung.
Logs: Alle Services schreiben ihre Logs auf stdout. Die Plattform sammelt diese Logs automatisch und stellt sie in einer zentralen, durchsuchbaren UI (ähnlich wie Grafana Loki) zur Verfügung. Sie müssen nichts deployen. Metriken: Die Plattform scraped automatisch Metriken von Ihren Services über standardisierte Endpunkte (z.B. einen /metrics Endpunkt, den Echo leicht bereitstellen kann). Diese Metriken werden in einem Managed Service (ähnlich wie Prometheus) gespeichert und in Dashboards (ähnlich wie Grafana) visualisiert. Sie müssen nichts deployen. Demonstration der Flexibilität: Um zu zeigen, dass die Plattform es kann, könnte das Template optional auch ein eigenes Prometheus und Grafana als Services enthalten. Der Showcase würde dann erklären: "Sie können Ihr eigenes Observability-Stack mitbringen, aber unser integriertes, managed Stack nimmt Ihnen diese Arbeit komplett ab."
kafka: https://kafka.apache.org/quickstart (TODO: passwords should be non static in the future (when using as template maybe random generated passwords in the beginning?))