Zweites öffentliches Release. Seit 1.0.0 hat sich einiges getan — die wichtigsten Punkte:
Neu
- WhisperX richtet sich selbst ein. Fehlt eine funktionierende Python-/WhisperX-Umgebung, bietet Textspur beim ersten Lauf (oder in den Einstellungen) an, eine eigene einzurichten: Python 3.12 und WhisperX werden nach
%LocalAppData%\Textspur\runtimegeladen (einmalig, unter 1 GB). Eine manuelle Installation bleibt über den Python-Pfad nutzbar. - ffmpeg per Setup. Der Installer bietet an, ffmpeg (mit ffprobe/ffplay) über
wingetmitzuinstallieren. Fehlt ffmpeg, bricht ein Lauf sofort ab statt erst nach dem Modell-Download. - Bildschirm-Inhalte aus Videos (Folien). Auf Wunsch findet Textspur in Video-Aufzeichnungen die Passagen, in denen etwas präsentiert wird, legt Screenshots ab und erkennt darauf Text (optional mit Tesseract OCR). Im neuen Tab „Folien" werden die Treffer kuratiert; ein HTML-Export ordnet die ausgewählten Bilder zeitlich in das Gespräch ein (im Browser als PDF druckbar).
- Quell-Tabelle als zentrale Steuerung. Export-Name und die Optionen „Audio" (nur Audio behalten), „Kopie" (Original kopieren statt verschieben) und „Folien" (Bildschirm-Inhalte erfassen) werden pro Datei direkt in der Tabelle gesetzt. Im Batch-Modus gilt jede Zeile für sich; beim Zusammenführen mehrerer Dateien zählt die erste Zeile. Das Ausgabe-Verzeichnis ist in die Einstellungen gewandert.
- Batch-Modus transkribiert jede Datei einzeln (eigener Jobordner, eigener Name); ein Fehler bei einer Datei stoppt die übrigen nicht mehr, die betroffene Zeile wird rot markiert.
- Info-Fenster (ℹ) mit Version, Lizenz, Laufzeit-Informationen und Datenverzeichnis.
- Live-Log im Tab „Quelle & Ausgabe" ist ausblendbar.
Behoben
- Die Reihenfolge der Quelldateien ließ sich mit den ↑/↓-Tasten nicht mehr ändern.
- Re-Export konnte die archivierte Audio-Kopie im Jobordner löschen. Dateien im Jobordner werden jetzt grundsätzlich nie angefasst; die einzige Löschaktion bleibt das bewusst gewählte „nur Audio behalten" nach erfolgreicher Audio-Extraktion, und vor dem Start werden alle betroffenen Dateien namentlich zur Bestätigung aufgelistet.
- Videos ohne Tonspur werden vor dem Lauf erkannt; die Quelldatei wird erst nach erfolgreich validiertem Transkript verschoben oder kopiert.
Windows-Installer
Textspur-1.1.0-Setup.exe (59 MB, self-contained: .NET-Runtime und LibVLC sind enthalten). Installiert pro Benutzer ohne Admin-Rechte; systemweite Installation im Dialog wählbar. Bestehende Installationen werden aktualisiert, Einstellungen bleiben erhalten.
SHA-256:
16c1cb17f60925d1b8259f12a4ac406266471325364ebf3749c3b10c5dfc95ff Textspur-1.1.0-Setup.exe
Prüfen unter Windows: certutil -hashfile Textspur-1.1.0-Setup.exe SHA256
Hinweis: Der Installer ist nicht code-signiert. Windows SmartScreen zeigt beim ersten Start eine Warnung — über „Weitere Informationen" → „Trotzdem ausführen" lässt sich die Installation starten. Die Checksum oben ist der Weg, die Echtheit zu prüfen.
Textspur ist Freeware; Details in der LICENSE.txt im Repository. Fehlermeldungen und Wünsche gerne als Issue.
Nachtrag vom 2. September 2026
Lizenzangabe korrigiert: Textspur ist Freeware, nicht MIT. Die frühere MIT-Angabe stammte aus einer verworfenen Planungsphase. Der Installer wurde mit korrigierter Lizenzangabe neu gebaut: Das Info-Fenster nennt jetzt „Freeware (Lizenzbedingungen im Repository)", und die Lizenzbedingungen liegen als LICENSE.txt im Programmverzeichnis. Die Prüfsumme oben gilt für den neuen Installer.