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Es war ein wunderschöner Tag gewesen, doch als die Sonne untergeht, so schwindet auch mein Verstand. Zum wiederholten Male diese Woche muss ich mich mit ihr herumschlagen - der Sprache, deren Benutzer keinen Sinn mehr am Leben sehen. Nachdem ich mir 2 weitere Kaffees einverleibt habe, widme ich mich schweren Herzens den Ruinen hoffnungslos gescheiterter Versuche, Herr Shermann's Predigen zu leben. Es werden Stunden - wenn nicht sogar Tage - vergehen, bevor Ordnung in Set.java und Node.java wiederhergestellt sein wird.
~ ein anonymer Autor
Nach monatelangem, intensiven Lernen, hunderten Stunden investierter Zeit und dutzenden Kaffees ist es endlich passiert. Der lange erwartete und gefürchtete Test hat stattgefunden. Schon nach dem ersten Beispiel hatte sich mein Gehirn verabschiedet - und nur dunklen, undurchdringlichen Nebel in meinem Kopf hinterlassen. Die Zeit seitdem hat sich ewig gestreckt, die Minuten sich scheinbar in die Stunden ziehend. Auch wenn die Zukunft zurzeit noch aussichtslos erscheint, so kann man gelegentlich ein flackerndes Licht am Ende des Tunnels erahnen.
~ ein anonymer Autor
Die finale Java-Arbeit – ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Unter der klanglosen Stimmbeschallung von Herrn Scherrmann, bei der selbst das Licht langsamer wird, wurden wir Zeugen eines pädagogischen Massakers. Was als „abschließende praktische Arbeit“ angekündigt wurde, entpuppte sich als intellektuelles Survival-Training olympischen Ausmaßes, inszeniert in der tödlichen Kampfarena namens IntelliJ. Die Aufgabenstellung? Ein kunstvoll verkleideter Albtraum in der Syntax antiker Flüche, durchzogen von Klassen, deren Existenzberechtigung selbst der Compiler nicht mehr nachvollziehen konnte. Die Spreu wurde mit chirurgischer Präzision vom Weizen getrennt, anschließend getoastet, gewogen und mit einem bitter-ironischen „Compile successful“ versehen. Was bleibt, ist die vage Hoffnung, dass auch der pure Wahnsinn irgendwie bewertet werden kann. Scherrmann dazu: „Das ist einfach.“ Wahrscheinlich glaubt er auch, Fehlermeldungen seien höfliche Einladungen zu einer Schatzsuche – und Bugs nur charmante kleine Geheimnisse, die darauf warten, entdeckt zu werden.
~ ein anonymer Autor