Diese Fassung gibt CTRL·DECK ein zweites Gesicht — und der Stechuhr eine
Projektübersicht.
Neu
- Ein zweites Aussehen: „Nexus". Die Oberfläche kann jetzt zwei Häute
tragen. Die Instrumententafel bleibt die Vorgabe und ändert sich um
kein Pixel: flache Flächen, Haarlinien, Farbe nur da, wo sie etwas
bedeutet. Daneben steht Nexus — gestapelte Flächen, runde Ecken, eine
Kopfzeile mit Marke, Suche und Profil, eine Icon-Schiene statt der
Seitenleiste und Licht im Hintergrund. Umgeschaltet wird unter
Einstellungen → Aussehen; die Wahl gilt für den Browser, in dem du
gerade sitzt, nicht für das Dashboard. Alle Module ziehen ohne eigenes
Zutun mit. - Nexus baut die Seiten neu auf, statt sie nur umzufärben. Den Anfang
machen die Übersicht und die Aufgaben: Der Kopf der Startseite hat keinen Rahmen mehr:
Das Kopfbild ist der Hintergrund, randlos von der Schiene bis zum Rand, und
läuft nach unten weich in die Seite aus. Die Begrüßung steht groß darauf,
die Uhr frei daneben, das Wetter als Glasleiste. Ohne Bild leuchtet dort
die Akzentfarbe. Die Modulkarten sind Kacheln wie im Nexus-Kit: jedes Modul
hat einen eigenen Farbton als Schleier, sein Symbol steht groß und blass
in der Ecke, und die wichtigste Zahl leuchtet in der Kachelfarbe. Die Aufgaben stehen in einer Liste statt
in einem Kartenstapel, und das Titelfeld steht groß und für sich allein.
Inzwischen sind alle Module umgebaut: Kennzahlen stehen als eigene
Kacheln, Termine, Verträge, Fahrzeugfristen und die nächsten Geburtstage
als durchgehende Listen mit rundem Farbbalken, Reiter als eingelassene
Leiste, Filter als Pillen. Die Stempeluhr ist eine große Bühne, die grün
leuchtet, solange sie läuft, und der Tresor empfängt mit einem
leuchtenden Schloss. Bearbeiten und Löschen erscheinen in Tabellen und
Listen erst, wenn man bei der Zeile ist. - Eine Farbe färbt alles. In der Haut „Nexus" hängt das ganze Bild an
einer Akzentfarbe: Knöpfe, der aktive Punkt in der Schiene, der Fokusring
und der Marken-Verlauf. Fünf Vorschläge stehen bereit, jede andere Farbe
lässt sich frei wählen — Helligkeit und Sättigung werden dabei so
nachgezogen, dass heller Text auf einem Knopf lesbar bleibt. Grün,
Bernstein und Rot ändern sich nicht mit: sie bedeuten etwas, und was
„Fehler" heißt, darf keine Geschmacksfrage werden. - Inhaltsbreite einstellbar — Schmal, Mittel, Breit oder Voll, unter
Einstellungen → Aussehen und in beiden Häuten wirksam. Auf einem sehr
breiten Schirm blieben links und rechts sonst hunderte Pixel leer,
ausgerechnet auf einer Kachelwand, deren Zweck es ist, viel auf einmal zu
zeigen. Vorgabe ist „Voll". - Die Stechuhr hat eine Projektübersicht. Bisher ließen sich Projekte nur
aus einer fertigen Liste auswählen; wer eines anlegen, umbenennen oder
abschließen wollte, musste erst ein Fenster öffnen. Jetzt stehen sie offen
auf der Seite: jedes Projekt mit erfasster Zeit, Zeit dieser Woche, Zahl der
Einträge und letztem Tag. In jeder Zeile lässt sich direkt einstempeln
(läuft schon etwas, heißt der Knopf „Wechseln" und bucht die laufende Zeit
weg), oben im Feld ein neues Projekt eröffnen, und rechts eines
beenden. Beendete Projekte liegen zugeklappt darunter und lassen sich
jederzeit wieder öffnen. - „Beenden" ist nicht „Löschen". Ein beendetes Projekt verschwindet nur
aus der Stempelauswahl. Seine Einträge behalten Name und Farbe, zählen
weiter in jeder Auswertung und tragen dort das Kennzeichen „beendet".
Läuft die Uhr noch auf dem Projekt, wird sie vorher ausgestempelt, damit die
Minuten gebucht werden statt ins Leere zu laufen. Nur das Löschen löst
die Zuordnung — es sagt jetzt vorher, wie viele Stunden das betrifft, und
verweist auf „Beenden".
Behoben
- Zwei Menüpunkte gleichzeitig als aktuelle Seite markiert. Stand man in
„Was ist neu", zeigte die Seitenleiste zusätzlich „Übersicht" als aktiv an. - „Was ist neu" meldet zuverlässig. Bis jetzt merkte sich das Programm die
zuletzt gelesene Fassung an ihrem Namen — und eine Fassung heißt erst
„Unveröffentlicht" und trägt beim Release plötzlich eine Nummer. Wer sie
vorher gelesen hatte, dessen Merkzeichen zeigte danach ins Leere, und
ausgerechnet die erste Meldung nach einer Veröffentlichung fiel stillschweigend
aus. Gemerkt wird jetzt zusätzlich, wie viele Fassungen es damals gab; das
übersteht jedes Umbenennen. Bestehende Installationen tragen das beim ersten
Aufruf von selbst nach.