💾 S-IT-BRC v3.0.0.0
Backup • Restore • Cleanup — mit Profilen, automatischer Zeitsteuerung und
vollständig überarbeitetem Restore
Der Sprung von 2.2.0 auf 3.0 ist der größte bisher.
Zwei Neuerungen tragen ihn: Backup-Profile als gemeinsame Grundlage aller
Einstellungen und die darauf aufsetzende automatische Zeitsteuerung. Dazu
kopiert das Programm jetzt blockweise, und Restore wie Cleanup wurden von
Grund auf überarbeitet.
📋 Backup-Profile
Alle Einstellungen einer Sicherung — Ziellaufwerk, Modus, Ordnerauswahl,
OneDrive, Zusatzverzeichnisse und Ausschlüsse — liegen ab sofort in einem
benannten Profil. Wer regelmäßig unterschiedliche Sicherungen fährt, etwa eine
tägliche kleine und eine wöchentliche vollständige, richtet sie einmal ein und
wählt sie danach mit einem Klick. Beim ersten Start entsteht automatisch ein
Profil „Standard" aus den vorhandenen Einstellungen; es geht also nichts
verloren.
⏰ Automatische Zeitsteuerung
Der neue Zeitplan im Backup-Modul sichert täglich, wöchentlich oder in einem
festen Intervall — auf Wunsch still im Hintergrund. Jeder Lauf lädt sein Profil
frisch, arbeitet also immer mit dem aktuellen Stand.
Fällt ein Termin in einen laufenden Vorgang, wird er nicht verworfen, sondern
reiht sich ein und startet unmittelbar danach. Verpasste Termine, weil der PC
aus war, holt das Programm am selben Tag nach. Läufe protokollieren sich in
einer eigenen Datei, und die Abschlussfenster nächtlicher Läufe blockieren
nichts — sie zeigen morgens der Reihe nach, was in der Nacht geschehen ist.
Der Autostart wird nur eingetragen, solange tatsächlich ein Zeitplan aktiv ist,
und lässt sich im Ansicht-Menü abschalten. Ist ein Zeitplan aktiv, legt das
Fenster-X das Programm in den Infobereich, statt es zu beenden.
🧱 Kopieren in Blöcken
Kopiert wird in Blöcken statt Datei am Stück. Der Unterschied ist spürbar:
STOPP wirkt sofort, auch mitten in einer 20-GB-Datei, und Abgebrochenes wird
entfernt statt als Bruchstück liegenzubleiben. Der Fortschritt bewegt sich
außerdem innerhalb großer Dateien, mit Anzeige von Geschwindigkeit und
Restzeit.
🚫 Ausschlüsse und Speicherplatz-Prüfung
Jedes Profil bringt eine Ausschlussliste mit vierzehn Vorgaben mit — Temp-Ordner,
Caches, Papierkorb und Ähnliches sind eingeschaltet. Abbilder, Archive, Videos
und VM-Festplatten bleiben bewusst unangetastet, weil das echte Nutzdaten sind.
Eigene Muster lassen sich ergänzen.
Vor jedem Lauf vergleicht das Programm den freien Platz mit der zu schreibenden
Menge. Wird es eng, fragt es mit dem exakten Fehlbetrag nach; im zeitgesteuerten
Lauf bricht es stattdessen ab und schreibt den Grund ins Protokoll.
🔄 Restore — Sie sehen, wohin zurückgesichert wird
Der Restore-Bereich war der Schwerpunkt dieser Version. Leitgedanke: Was
angezeigt wird, ist genau das, was passiert.
Jede Zeile zeigt jetzt Haken, Ordnernamen und den vollständigen Zielpfad. Die
Pfade wechseln live, sobald Sie zwischen „Gleicher PC" und „Anderes System"
umschalten, und Warnungen stehen direkt in der betroffenen Zeile statt in einem
Sammeldialog — etwa wenn ein Laufwerk fehlt oder ein Ziel gar nicht auf diesem
PC existiert. Ein Klick auf den Zielpfad öffnet den Ordner im Explorer.
Neu ist außerdem „📌 Meine Ziele": eigene, häufig gebrauchte Zielordner werden
einmal hinterlegt und danach aus einem Menü gewählt. Das Menü zeigt an, welche
davon gerade erreichbar sind — praktisch bei USB-Platten, die nicht immer
stecken.
Das Protokoll nennt für jeden Posten Quelle und Ziel. Dateien, die wegen einer
abweichenden Fassung am Zielort als Kopie mit der Endung „-Rst" angelegt werden,
sind mit vollem Pfad aufgelistet — man muss sie nicht mehr suchen.
🗄️ Cleanup — Altdateien bleiben greifbar
Cleanup gleicht ein inkrementelles Backup an den aktuellen Stand des PCs an.
Entfernte Dateien werden dabei nicht gelöscht, sondern archiviert: Sie laufen
bei einer Wiederherstellung nicht mehr mit, bleiben aber verfügbar.
Diese Archive zeigt das Programm jetzt selbst an, neueste zuerst, und einzelne
Altdateien lassen sich gezielt zurückholen — die Zuordnung wird vorher
angezeigt, überschrieben wird nie. Simulation und echter Lauf sind eine
ausdrückliche Auswahl, und der Startknopf zeigt an, was er tut. Die Analyse
läuft im Hintergrund mit Fortschrittsanzeige; STOPP wirkt schon während der
Zählung.
✨ Weitere Verbesserungen
Sieben statt fünf Zusatzverzeichnisse, in Backup, Restore und Cleanup
gleichermaßen. Die Backup-Seite ist ein gleichmäßiges Raster, das Fenster
startet breiter und weicht der Taskleiste aus, Größe und Position lassen sich
merken, und es gibt eine zusätzliche Skalierungsstufe von 90 % für mehr Platz
auf Bildschirmen mit hoher Windows-Skalierung. Das Programm hat ein eigenes
Symbol und ist dadurch in der Taskleiste von den übrigen S-IT-Werkzeugen zu
unterscheiden.
🐛 Behoben
Ein späterer Backup-Lauf konnte die vermerkten Originalpfade der
Zusatzverzeichnisse aus der Backup-Datei entfernen — Restore und Cleanup fanden
danach kein Ziel mehr. Die Vermerke bleiben jetzt erhalten; fehlen sie in einem
älteren Backup, ermittelt das Programm den Ort über die Profile und trägt ihn
beim nächsten Lauf selbsttätig wieder ein.
STOPP war im Backup wirkungslos — der Abbruch erreichte den Kopiervorgang nie.
Im Restore behoben: ein Absturz im Modus „Gleicher PC"; Läufe mit nur einem
Zusatzverzeichnis wurden abgelehnt; Zusatzverzeichnisse konnten in den
Backup-Ordner selbst zurückgeschrieben oder stillschweigend übersprungen werden.
Im Cleanup behoben: Einfrieren bei der Analyse und beim Aufbau der Archivliste;
Zusatzverzeichnisse waren bei bereits eingetragenem Backup nicht auswählbar.
Außerdem: Das Fenster eines aus dem Zeitplan gestarteten Laufs war nicht
bedienbar, solange das Zeitplan-Fenster offen blieb. SCHLIESSEN auf der
Backup-Seite funktionierte erst nach einem Lauf. Überschriften wurden ab 125 %
Skalierung abgeschnitten.
⬆️ Hinweis für Bestandsnutzer
Das Setup erkennt eine vorhandene Installation und sichert Ihre Dateien:
Profile, eigene Restore-Ziele, Zeitpläne und Einstellungen bleiben bei einem
Update erhalten. Läuft das Programm noch im Infobereich, weist das Setup darauf
hin und bietet an, es zu beenden — bitte bestätigen, sonst lässt sich die
Programmdatei nicht austauschen.