Katalog-Erweiterung auf 72 Muster, diesmal gegen unbelegte Zuschreibungen und Scheinpräzision.
Muster 70 – Verantwortungsverschleierung durch falsche Agency: markiert Sätze wie „Die Strategie entschied“, in denen ein abstraktes Subjekt eine zurechenbare Handlung übernimmt und den belegten Akteur verdeckt.
Muster 71 – Retroaktive Scheinnuance: erfasst angekündigte Präzisierungen („Genauer gesagt ...“), die die Aussage nur weicher wiederholen, ohne Bedingung, Ausnahme oder Mechanismus zu ergänzen.
Muster 72 – Pseudo-therapeutische Validierung: stoppt unbelegte Diagnosen über den Adressaten („Du bist nicht zu sensibel“).
Außerdem: Muster 12 kennt jetzt die „Ob du X oder Y bist“-Spannweite, Muster 24 erfasst publizierte interne Reasoning-Spuren, Pass 3 prüft die Umsortierbarkeit von Hauptabsätzen, und ein advisory Kandidaten-Lint für Muster 72 kam nach neuem Protokoll dazu.
Marker-Aufnahmeprotokoll: verlangt künftig für jeden Lint-Marker Positiv-, Negativ- und Grenz-Fixtures samt dokumentierter Fehlalarm-Erwartung. Der erste Kandidat (ein Marker-Lint für Muster 71) ist daran planmäßig gescheitert: Die Marker sind häufiger echte Präzisierung als Scheinnuance.