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@peterm2024 peterm2024 released this 06 Aug 23:35
· 38 commits to main since this release

Windows-Anwendung: PoE-VIEW2.exe herunterladen und starten — Python,
Qt und alles Weitere stecken darin, es muss nichts installiert werden.

Hinweis zu SmartScreen: Die Datei ist nicht codesigniert, deshalb
warnt Windows vor einem „unbekannten Herausgeber". Über „Weitere
Informationen" → „Trotzdem ausführen" lässt sie sich starten. Wer das
lieber nicht möchte, kann das Programm aus dem Quellcode betreiben
(siehe README).

Hinzugefügt

  • Hilfe-Fenster (Fragezeichen-Knopf in der Toolbar) mit elf Themen: was
    die Spalten bedeuten, wofür die Farbfilter stehen, wie Suche und
    Refresh-Modi arbeiten, warum die beiden Zähler in "Load All Tabs"
    auseinanderlaufen, was die Symbole im Item-Verlauf heißen, warum die
    Wertspalte in SSF-Ligen leer bleibt, und wo die eigenen Daten liegen.
    Das Fenster ist nicht modal — es kann offen bleiben, während man das
    Erklärte ausprobiert.
  • Statuszeile zeigt jetzt "Updated HH:MM:SS" — wann der Inhalt der
    Tabelle zuletzt neu aufgebaut wurde. Damit ist auf einen Blick
    erkennbar, wie frisch das Angezeigte ist.
  • Datum und Uhrzeit rechts oben in der Toolbar. Zusammen mit dem
    "Updated"-Zeitstempel der Statuszeile ist damit auch auf einem
    Screenshot allein erkennbar, wie aktuell die angezeigten Daten sind.
  • Neben dem "Updated"-Zeitstempel erscheint "unchanged for 12m", wenn
    die Daten zwar weiter eintreffen, aber unverändert bleiben. Damit ist
    "wir holen nichts mehr" von "wir holen, die API liefert denselben
    Stand" zu unterscheiden — letzteres ist der Normalfall, solange im
    Spiel kein Zonenwechsel stattgefunden hat. Zeiten, in denen wegen des
    Rate-Limits gar nicht abgefragt wurde, zählen dabei nicht mit — die
    Angabe nennt nur geprüfte Zeit.
  • Der Spaltenfilter (Rechtsklick auf einen Spaltenkopf) vervollständigt
    jetzt schon beim Tippen: Der passende Rest steht markiert hinter dem
    Cursor und wird mit Return oder Tab übernommen. Die bisherige
    Vorschlagsliste bleibt daneben bestehen — sie findet auch Werte, bei
    denen man nur einen Teil aus der Mitte kennt.
  • Der Fortschrittsdialog von "Load All Tabs" erklärt jetzt seine
    Zahlen: Der Fach-Zähler steht vorn, die Abrufe heißen "requests"
    statt "Section" (ein Wort, das es in der Truhen-Oberfläche gar
    nicht gibt), eine kleine Tabelle rechnet vor, woraus sich die
    Gesamtzahl zusammensetzt, und die Restzeit nennt das Rate-Limit
    von GGG als Grund. Die Zahlen selbst waren immer richtig — sie
    sahen nur nach einem Widerspruch aus.
  • "📌 Pin" im Rechtsklick-Menü der Item-Liste: setzt den Spaltenfilter
    auf genau den Wert der angeklickten Zelle. Rechtsklick auf
    "MainInventory" in der Tab-Spalte zeigt also nur noch Items von
    dort. Der Wert, nach dem man filtern will, steht meistens schon
    unter dem Mauszeiger — bisher musste man ihn im Header-Menü
    abtippen.
  • Das Hilfe-Fenster ist auf dem Stand der Oberfläche: Es beschrieb
    noch den alten "Load All Tabs"-Dialog mit einem Zähler namens
    "Section", den es nicht mehr gibt, und kannte weder den
    Nur-Lese-Modus eines zweiten Fensters noch "Pin" und die
    Vervollständigung im Spaltenfilter.
  • Die Symbole im Item-Verlauf (↑ ↓ ±) erklären sich jetzt per Tooltip.
  • In Ligen, für die poe.ninja keine Preise führt, steht in der
    Statuszeile "No prices for this league" statt einer wortlos leeren
    Wertspalte. Der Tooltip nennt den Grund: Solo Self-Found hat keinen
    Handel, aus dem sich Preise ableiten ließen.
  • Der Daten-Cache wird bei jedem Programmstart gesichert, bevor die
    neue Sitzung etwas daran ändern kann — nach
    %LOCALAPPDATA%\PoE-VIEW2\backups, gepackt auf etwa ein Zehntel
    (67 MB werden zu 7,5 MB, in einer Drittelsekunde). Der Dateiname nennt
    den Zeitpunkt. Sicherungen werden 24 Stunden aufbewahrt; die neueste
    bleibt immer erhalten, egal wie alt sie ist. Hat sich seit der letzten
    Sicherung nichts geändert, wird keine neue angelegt. Zurückgespielt
    wird von Hand über den Explorer — das Hilfe-Fenster beschreibt den Weg.
  • Die vergrößerte Item-Ansicht (Doppelklick auf eine Zeile) zeigt jetzt
    den Spruchtext des Items — bei einer Divination Card das, was die Karte
    ausmacht, bei Uniques die Hintergrundgeschichte. Er steht zwischen Bild
    und Zahlen, kursiv in einer Serifenschrift und etwas größer; bei Karten
    innerhalb des Kartenrahmens, durch eine Zierlinie vom Artwork getrennt.
  • Die Belohnung einer Divination Card erscheint in der Farbe, die GGG ihr
    selbst gibt: Währung gold, Gems grün, Uniques orange, "Corrupted" rot.
    Die Angabe steckt in denselben Auszeichnungen, die aus dem Text
    entfernt werden — statt sie wegzuwerfen, wird sie jetzt ausgewertet.
  • Alle Texte in der vergrößerten Ansicht sind zentriert, wie in den
    Item-Tooltips des Spiels.
  • Bei einer Divination Card steht statt "Stack Size: 7/5" der Fortschritt
    zum nächsten Satz: 1 ▮ + ▮ ▮ ▯ ▯ ▯ — ein voller Satz (grün), und vom
    nächsten sind zwei von fünf Karten da. Damit ist ohne Kopfrechnen zu
    sehen, wie weit man ist. Die genauen Zahlen stehen im Tooltip. Nur bei
    Karten — bei Währung ist die Stapelgröße keine Satzgröße, sondern
    Lagerkapazität und reicht bis 50 000.
  • Karten, von denen eine einzelne schon ein voller Satz ist ("Society's
    Remorse", "The Cartographer" und fünf weitere), zeigten bisher gar
    keine Stückzahl an — die API liefert für sie kein Stack-Size-Feld.
    Jetzt steht dort die Anzahl mit einem grünen Rechteck (16 ▮).

Geändert

  • Das Charakter-Fenster (Doppelklick auf einen Charakter) zeigt die
    Ausrüstung endlich lesbar: Die Hälfte der Namen war abgeschnitten — an
    einem echten Charaktersatz gemessen 87 von 171 Teilen, vier Flaschen
    lasen sich allesamt als "Flagell…" und waren nicht auseinanderzuhalten.
    Die Plätze sind jetzt breiter, brechen lange Namen auf zwei Zeilen um
    und zeigen die Basis statt des gewürfelten Fantasienamens eines Rares
    ("Gutting Knife" statt "Vortex Bane"); der vollständige Name steht im
    Tooltip. Ergebnis: kein einziger gekürzter Name mehr.

  • Die Ausrüstungsplätze tragen jetzt die Rarity-Farben der Item-Tabelle —
    vorher war alles weiß, und man sah der Puppe nicht an, welches Teil das
    Unique ist.

  • Die Juwelen aus dem Passiv-Baum sind anklickbar wie jeder andere Platz,
    mit Icon und Farbe. Vorher waren sie eine reine Textliste in einem
    Rollbereich, die einzigen Items im Fenster ohne Reaktion auf einen
    Klick, und die Liste schnitt regelmäßig mitten in einer Zeile ab.

  • Die Ausrüstungsplätze liegen jetzt so wie in PoEs eigenem
    Inventar-Fenster: Ringe links und rechts der Rüstung, Amulett rechts
    neben dem Helm, Handschuhe/Gürtel/Stiefel auf einer Höhe. Bisher stand
    das Amulett zwischen den Waffen und die Ringe flankierten den Gürtel.

  • Statuszeile aufgeräumt: Die beiden Refresh-Angaben sind zu einer
    zusammengefasst ("Single — next update in 1s · 0/94 tabs"), und der
    Hinweis zur fehlenden Zugehörigkeit zu Grinding Gear Games steht jetzt
    im Hilfe-Fenster unter "About" statt dauerhaft in der Statuszeile.

  • Settings-Dialog und Charakter-Fenster sind jetzt durchgehend englisch
    wie die übrige Oberfläche. Vorher waren im Settings-Dialog nur die
    Reiter englisch und alle Beschriftungen deutsch; im Charakter-Fenster
    standen die Ausrüstungsplätze, "Ausrüstung", "Flasche" und "Jewels im
    Passiv-Baum" auf Deutsch.

  • Der Hintergrund-Refresh taktet in den Modi "Single" und "Stash" etwas
    langsamer (bei GGGs üblichem Kontingent 13 statt 11 Sekunden).
    Grund: Der bisherige Takt schöpfte das Abruf-Kontingent so weit
    aus, dass schon wenige zusätzliche Abrufe — etwa durch mehrere
    Zonenwechsel kurz hintereinander — die Notbremse auslösten und
    der Refresh dann minutenlang ganz aussetzte. Etwas langsamer,
    dafür ohne diese Aussetzer.

Behoben

  • Markierte man im Fach-Baum einen Spezial-Tab ("Unique Items", "Map
    Stash") zusammen mit anderen Fächern, blieben seine Items in der
    Tabelle aus — und damit auch im CSV-Export. Ordner lösten sich richtig
    in ihre Fächer auf, Spezial-Tabs nicht: Sie sind technisch keine
    Ordner und galten deshalb als einzelnes Fach, unter dessen ID es aber
    gar keine Items gibt (die stecken in den Unter-Fächern). Maßgeblich
    ist jetzt allein, ob ein Knoten Unter-Knoten hat.
  • Item-Eigenschaften mit Platzhaltern wurden falsch dargestellt: Statt
    "Consumes 35 of 65 Charges on use" stand dort "Consumes {0} of {1}
    Charges on use: 35" — die Platzhalter blieben stehen und der zweite
    Wert fehlte ganz. Betraf das Detail-Panel, die vergrößerte Item-
    Ansicht, den CSV-Export und den Suchindex.
  • Item-Verlauf: Nach einem Programmstart tauchten dort Ereignisse auf,
    die längst vergangen waren — mit der aktuellen Uhrzeit versehen. Der
    Verlauf selbst wird nicht gespeichert, der Inventarstand der
    Charaktere schon; der erste Abruf nach dem Start verglich deshalb
    gegen einen womöglich wochenalten Stand. Protokolliert wird jetzt erst
    ab dem zweiten Abruf eines Charakters, der erste setzt nur die
    Vergleichsbasis.
  • Währungen unter einem Chaos wurden alle mit genau einem Chaos
    bewertet — ein voller Stapel Scrolls of Wisdom stand dadurch mit 40c
    in der Value-Spalte statt mit 0,2c. Ursache war poe.ninjas
    "receive"-Seite, die kein kleineres Verhältnis als 1:1 ausdrücken
    kann; die Gegenrichtung derselben Zeile kennt den echten Kurs und wird
    jetzt verwendet. Betraf in der Liga Allflame 20 von 67 Währungen.
    Nebenbei behoben: poe.ninja rundet auf zwei Nachkommastellen, was sich
    bei großen Stapeln aufsummierte.
  • Ein zweites PoE-VIEW2-Fenster mit demselben Konto läuft jetzt nur
    lesend: Der Cache bleibt vollständig durchsuchbar (Suche, Filter,
    Item-Details, CSV-Export), aber es ruft nichts ab und speichert nichts.
    Vorher hätten sich zwei Fenster gegenseitig die Daten überschrieben und
    sich obendrein das Abruf-Kontingent geteilt. Mit einem anderen Konto
    angemeldet, ist das zweite Fenster uneingeschränkt nutzbar. Die
    Statuszeile sagt, welcher Fall gerade gilt.
  • Die lokalen Cache-Dateien werden jetzt vollständig oder gar nicht
    geschrieben. Vorher ging der Schreibvorgang direkt in die Zieldatei —
    bei über 50 MB dauert das lange genug, dass ein Absturz oder eine
    zweite gleichzeitig laufende Programminstanz eine unlesbare Datei
    hinterlassen konnte. Beobachtet wurde ein solcher Schaden nie; die
    Lücke gab es trotzdem.
  • Gleiche Ursache, zweite Anzeige: Beim ersten Abruf nach dem
    Programmstart wurden Inventarzeilen türkis hervorgehoben und
    verschwundene Items grau angehängt, obwohl die Änderungen Tage
    zurücklagen. Auch die Hervorhebung vergleicht jetzt erst ab dem
    zweiten Abruf eines Charakters.
  • Das Speichern der Cache-Dateien scheiterte gelegentlich, wenn ein
    anderes Programm die Datei gerade zum Lesen geöffnet hatte — Windows
    lässt das Ersetzen dann nicht zu, und ein Virenscanner auf einer frisch
    geschriebenen 67-MB-Datei tut genau das. Der Vorgang wird jetzt
    viermal in kurzem Abstand wiederholt (zusammen unter einer Sekunde),
    statt beim ersten Versuch aufzugeben. Verloren ging dabei nie etwas,
    der nächste Speichervorgang holte es nach; im Log stand aber ein
    Fehler, der wie ein Defekt aussah.
  • Bei Divination Cards stand die Belohnung mit GGGs Färbungs-Anweisungen
    im Text: <currencyitem>{3x Orb of Fusing} statt "3x Orb of Fusing".
    Betraf 952 der 975 Karten in einem echten Stash und ausschließlich
    Karten — kein anderes Item trägt dieses Markup.
  • Rund jede vierzehnte Divination Card blieb ohne Artwork und zeigte den
    generischen Kartenrücken. Der Dateiname wurde aus dem Kartennamen
    gebaut, obwohl die API ihn mitliefert; bei 28 von 373 Kartentypen
    weichen beide voneinander ab ("The Cartographer" heißt auf dem Server
    "TheMapmaker"). Jetzt zählt die Angabe der API.