v0.6.0
Windows-Anwendung: PoE-VIEW2.exe herunterladen und starten — Python,
Qt und alles Weitere stecken darin, es muss nichts installiert werden.
Hinweis zu SmartScreen: Die Datei ist nicht codesigniert, deshalb
warnt Windows vor einem „unbekannten Herausgeber". Über „Weitere
Informationen" → „Trotzdem ausführen" lässt sie sich starten. Wer das
lieber nicht möchte, kann das Programm aus dem Quellcode betreiben
(siehe README).
Hinzugefügt
- Hilfe-Fenster (Fragezeichen-Knopf in der Toolbar) mit elf Themen: was
die Spalten bedeuten, wofür die Farbfilter stehen, wie Suche und
Refresh-Modi arbeiten, warum die beiden Zähler in "Load All Tabs"
auseinanderlaufen, was die Symbole im Item-Verlauf heißen, warum die
Wertspalte in SSF-Ligen leer bleibt, und wo die eigenen Daten liegen.
Das Fenster ist nicht modal — es kann offen bleiben, während man das
Erklärte ausprobiert. - Statuszeile zeigt jetzt "Updated HH:MM:SS" — wann der Inhalt der
Tabelle zuletzt neu aufgebaut wurde. Damit ist auf einen Blick
erkennbar, wie frisch das Angezeigte ist. - Datum und Uhrzeit rechts oben in der Toolbar. Zusammen mit dem
"Updated"-Zeitstempel der Statuszeile ist damit auch auf einem
Screenshot allein erkennbar, wie aktuell die angezeigten Daten sind. - Neben dem "Updated"-Zeitstempel erscheint "unchanged for 12m", wenn
die Daten zwar weiter eintreffen, aber unverändert bleiben. Damit ist
"wir holen nichts mehr" von "wir holen, die API liefert denselben
Stand" zu unterscheiden — letzteres ist der Normalfall, solange im
Spiel kein Zonenwechsel stattgefunden hat. Zeiten, in denen wegen des
Rate-Limits gar nicht abgefragt wurde, zählen dabei nicht mit — die
Angabe nennt nur geprüfte Zeit. - Der Spaltenfilter (Rechtsklick auf einen Spaltenkopf) vervollständigt
jetzt schon beim Tippen: Der passende Rest steht markiert hinter dem
Cursor und wird mit Return oder Tab übernommen. Die bisherige
Vorschlagsliste bleibt daneben bestehen — sie findet auch Werte, bei
denen man nur einen Teil aus der Mitte kennt. - Der Fortschrittsdialog von "Load All Tabs" erklärt jetzt seine
Zahlen: Der Fach-Zähler steht vorn, die Abrufe heißen "requests"
statt "Section" (ein Wort, das es in der Truhen-Oberfläche gar
nicht gibt), eine kleine Tabelle rechnet vor, woraus sich die
Gesamtzahl zusammensetzt, und die Restzeit nennt das Rate-Limit
von GGG als Grund. Die Zahlen selbst waren immer richtig — sie
sahen nur nach einem Widerspruch aus. - "📌 Pin" im Rechtsklick-Menü der Item-Liste: setzt den Spaltenfilter
auf genau den Wert der angeklickten Zelle. Rechtsklick auf
"MainInventory" in der Tab-Spalte zeigt also nur noch Items von
dort. Der Wert, nach dem man filtern will, steht meistens schon
unter dem Mauszeiger — bisher musste man ihn im Header-Menü
abtippen. - Das Hilfe-Fenster ist auf dem Stand der Oberfläche: Es beschrieb
noch den alten "Load All Tabs"-Dialog mit einem Zähler namens
"Section", den es nicht mehr gibt, und kannte weder den
Nur-Lese-Modus eines zweiten Fensters noch "Pin" und die
Vervollständigung im Spaltenfilter. - Die Symbole im Item-Verlauf (↑ ↓ ±) erklären sich jetzt per Tooltip.
- In Ligen, für die poe.ninja keine Preise führt, steht in der
Statuszeile "No prices for this league" statt einer wortlos leeren
Wertspalte. Der Tooltip nennt den Grund: Solo Self-Found hat keinen
Handel, aus dem sich Preise ableiten ließen. - Der Daten-Cache wird bei jedem Programmstart gesichert, bevor die
neue Sitzung etwas daran ändern kann — nach
%LOCALAPPDATA%\PoE-VIEW2\backups, gepackt auf etwa ein Zehntel
(67 MB werden zu 7,5 MB, in einer Drittelsekunde). Der Dateiname nennt
den Zeitpunkt. Sicherungen werden 24 Stunden aufbewahrt; die neueste
bleibt immer erhalten, egal wie alt sie ist. Hat sich seit der letzten
Sicherung nichts geändert, wird keine neue angelegt. Zurückgespielt
wird von Hand über den Explorer — das Hilfe-Fenster beschreibt den Weg. - Die vergrößerte Item-Ansicht (Doppelklick auf eine Zeile) zeigt jetzt
den Spruchtext des Items — bei einer Divination Card das, was die Karte
ausmacht, bei Uniques die Hintergrundgeschichte. Er steht zwischen Bild
und Zahlen, kursiv in einer Serifenschrift und etwas größer; bei Karten
innerhalb des Kartenrahmens, durch eine Zierlinie vom Artwork getrennt. - Die Belohnung einer Divination Card erscheint in der Farbe, die GGG ihr
selbst gibt: Währung gold, Gems grün, Uniques orange, "Corrupted" rot.
Die Angabe steckt in denselben Auszeichnungen, die aus dem Text
entfernt werden — statt sie wegzuwerfen, wird sie jetzt ausgewertet. - Alle Texte in der vergrößerten Ansicht sind zentriert, wie in den
Item-Tooltips des Spiels. - Bei einer Divination Card steht statt "Stack Size: 7/5" der Fortschritt
zum nächsten Satz:1 ▮ + ▮ ▮ ▯ ▯ ▯— ein voller Satz (grün), und vom
nächsten sind zwei von fünf Karten da. Damit ist ohne Kopfrechnen zu
sehen, wie weit man ist. Die genauen Zahlen stehen im Tooltip. Nur bei
Karten — bei Währung ist die Stapelgröße keine Satzgröße, sondern
Lagerkapazität und reicht bis 50 000. - Karten, von denen eine einzelne schon ein voller Satz ist ("Society's
Remorse", "The Cartographer" und fünf weitere), zeigten bisher gar
keine Stückzahl an — die API liefert für sie kein Stack-Size-Feld.
Jetzt steht dort die Anzahl mit einem grünen Rechteck (16 ▮).
Geändert
-
Das Charakter-Fenster (Doppelklick auf einen Charakter) zeigt die
Ausrüstung endlich lesbar: Die Hälfte der Namen war abgeschnitten — an
einem echten Charaktersatz gemessen 87 von 171 Teilen, vier Flaschen
lasen sich allesamt als "Flagell…" und waren nicht auseinanderzuhalten.
Die Plätze sind jetzt breiter, brechen lange Namen auf zwei Zeilen um
und zeigen die Basis statt des gewürfelten Fantasienamens eines Rares
("Gutting Knife" statt "Vortex Bane"); der vollständige Name steht im
Tooltip. Ergebnis: kein einziger gekürzter Name mehr. -
Die Ausrüstungsplätze tragen jetzt die Rarity-Farben der Item-Tabelle —
vorher war alles weiß, und man sah der Puppe nicht an, welches Teil das
Unique ist. -
Die Juwelen aus dem Passiv-Baum sind anklickbar wie jeder andere Platz,
mit Icon und Farbe. Vorher waren sie eine reine Textliste in einem
Rollbereich, die einzigen Items im Fenster ohne Reaktion auf einen
Klick, und die Liste schnitt regelmäßig mitten in einer Zeile ab. -
Die Ausrüstungsplätze liegen jetzt so wie in PoEs eigenem
Inventar-Fenster: Ringe links und rechts der Rüstung, Amulett rechts
neben dem Helm, Handschuhe/Gürtel/Stiefel auf einer Höhe. Bisher stand
das Amulett zwischen den Waffen und die Ringe flankierten den Gürtel. -
Statuszeile aufgeräumt: Die beiden Refresh-Angaben sind zu einer
zusammengefasst ("Single — next update in 1s · 0/94 tabs"), und der
Hinweis zur fehlenden Zugehörigkeit zu Grinding Gear Games steht jetzt
im Hilfe-Fenster unter "About" statt dauerhaft in der Statuszeile. -
Settings-Dialog und Charakter-Fenster sind jetzt durchgehend englisch
wie die übrige Oberfläche. Vorher waren im Settings-Dialog nur die
Reiter englisch und alle Beschriftungen deutsch; im Charakter-Fenster
standen die Ausrüstungsplätze, "Ausrüstung", "Flasche" und "Jewels im
Passiv-Baum" auf Deutsch. -
Der Hintergrund-Refresh taktet in den Modi "Single" und "Stash" etwas
langsamer (bei GGGs üblichem Kontingent 13 statt 11 Sekunden).
Grund: Der bisherige Takt schöpfte das Abruf-Kontingent so weit
aus, dass schon wenige zusätzliche Abrufe — etwa durch mehrere
Zonenwechsel kurz hintereinander — die Notbremse auslösten und
der Refresh dann minutenlang ganz aussetzte. Etwas langsamer,
dafür ohne diese Aussetzer.
Behoben
- Markierte man im Fach-Baum einen Spezial-Tab ("Unique Items", "Map
Stash") zusammen mit anderen Fächern, blieben seine Items in der
Tabelle aus — und damit auch im CSV-Export. Ordner lösten sich richtig
in ihre Fächer auf, Spezial-Tabs nicht: Sie sind technisch keine
Ordner und galten deshalb als einzelnes Fach, unter dessen ID es aber
gar keine Items gibt (die stecken in den Unter-Fächern). Maßgeblich
ist jetzt allein, ob ein Knoten Unter-Knoten hat. - Item-Eigenschaften mit Platzhaltern wurden falsch dargestellt: Statt
"Consumes 35 of 65 Charges on use" stand dort "Consumes {0} of {1}
Charges on use: 35" — die Platzhalter blieben stehen und der zweite
Wert fehlte ganz. Betraf das Detail-Panel, die vergrößerte Item-
Ansicht, den CSV-Export und den Suchindex. - Item-Verlauf: Nach einem Programmstart tauchten dort Ereignisse auf,
die längst vergangen waren — mit der aktuellen Uhrzeit versehen. Der
Verlauf selbst wird nicht gespeichert, der Inventarstand der
Charaktere schon; der erste Abruf nach dem Start verglich deshalb
gegen einen womöglich wochenalten Stand. Protokolliert wird jetzt erst
ab dem zweiten Abruf eines Charakters, der erste setzt nur die
Vergleichsbasis. - Währungen unter einem Chaos wurden alle mit genau einem Chaos
bewertet — ein voller Stapel Scrolls of Wisdom stand dadurch mit 40c
in der Value-Spalte statt mit 0,2c. Ursache war poe.ninjas
"receive"-Seite, die kein kleineres Verhältnis als 1:1 ausdrücken
kann; die Gegenrichtung derselben Zeile kennt den echten Kurs und wird
jetzt verwendet. Betraf in der Liga Allflame 20 von 67 Währungen.
Nebenbei behoben: poe.ninja rundet auf zwei Nachkommastellen, was sich
bei großen Stapeln aufsummierte. - Ein zweites PoE-VIEW2-Fenster mit demselben Konto läuft jetzt nur
lesend: Der Cache bleibt vollständig durchsuchbar (Suche, Filter,
Item-Details, CSV-Export), aber es ruft nichts ab und speichert nichts.
Vorher hätten sich zwei Fenster gegenseitig die Daten überschrieben und
sich obendrein das Abruf-Kontingent geteilt. Mit einem anderen Konto
angemeldet, ist das zweite Fenster uneingeschränkt nutzbar. Die
Statuszeile sagt, welcher Fall gerade gilt. - Die lokalen Cache-Dateien werden jetzt vollständig oder gar nicht
geschrieben. Vorher ging der Schreibvorgang direkt in die Zieldatei —
bei über 50 MB dauert das lange genug, dass ein Absturz oder eine
zweite gleichzeitig laufende Programminstanz eine unlesbare Datei
hinterlassen konnte. Beobachtet wurde ein solcher Schaden nie; die
Lücke gab es trotzdem. - Gleiche Ursache, zweite Anzeige: Beim ersten Abruf nach dem
Programmstart wurden Inventarzeilen türkis hervorgehoben und
verschwundene Items grau angehängt, obwohl die Änderungen Tage
zurücklagen. Auch die Hervorhebung vergleicht jetzt erst ab dem
zweiten Abruf eines Charakters. - Das Speichern der Cache-Dateien scheiterte gelegentlich, wenn ein
anderes Programm die Datei gerade zum Lesen geöffnet hatte — Windows
lässt das Ersetzen dann nicht zu, und ein Virenscanner auf einer frisch
geschriebenen 67-MB-Datei tut genau das. Der Vorgang wird jetzt
viermal in kurzem Abstand wiederholt (zusammen unter einer Sekunde),
statt beim ersten Versuch aufzugeben. Verloren ging dabei nie etwas,
der nächste Speichervorgang holte es nach; im Log stand aber ein
Fehler, der wie ein Defekt aussah. - Bei Divination Cards stand die Belohnung mit GGGs Färbungs-Anweisungen
im Text:<currencyitem>{3x Orb of Fusing}statt "3x Orb of Fusing".
Betraf 952 der 975 Karten in einem echten Stash und ausschließlich
Karten — kein anderes Item trägt dieses Markup. - Rund jede vierzehnte Divination Card blieb ohne Artwork und zeigte den
generischen Kartenrücken. Der Dateiname wurde aus dem Kartennamen
gebaut, obwohl die API ihn mitliefert; bei 28 von 373 Kartentypen
weichen beide voneinander ab ("The Cartographer" heißt auf dem Server
"TheMapmaker"). Jetzt zählt die Angabe der API.