Skip to content

Releases: reneweller-coding/KaleidoscopeEnhanced

Kaleidoscope Enhanced v1.17.0

Choose a tag to compare

@reneweller-coding reneweller-coding released this 29 Sep 20:14

25 neue Szenen mit hohem Schauwert, 42 langweilige Szenen neu gestaltet, Presets nach bewerteter Passung neu zusammengestellt — und ein Bildschirm-Menü, mit dem sich alles von einer HTPC-Fernbedienung aus bedienen lässt.

Wichtig beim Aktualisieren: Das 3D-Modellpaket bleibt v3 — nichts neu herunterladen. Neu ist ein Engine-Uniform, audioMelodyPhase; nur MelodyScript braucht es und steht auf einer älteren Exe still. Neun frühere 3D-Szenen sind jetzt 2D-Szenen (gleicher Name, anderer Ordner); wer eigene Presets mit ihnen hat, muss den Pfad von Scene3D\ auf Scene2D\ ändern: AsteroidMiningBase, MelodyScript, SeifertSurfaceBraidKnot, RiceTerracesDawn, PenguinHuddleRotation, DielectricMetasurfaceHologram, SelfSimilarityTerrain, GlassStack, LanternRise. Esc beendet nicht mehr sofort, sondern fragt nach; q beendet wie bisher ohne Rückfrage.

Bedienung mit der Fernbedienung

Eine HTPC-Fernbedienung schickt gewöhnliche Tasten. OK oder die Menü-Taste öffnet ein Menü, das groß genug ist, um es vom Sofa aus zu lesen:

  • ↑/↓ wählen, OK öffnet ein Untermenü, führt eine Aktion aus oder schaltet um, ←/→ verstellen Regler und Auswahlen, Zurück geht eine Ebene hoch, Esc schließt. Nach 20 Sekunden ohne Taste blendet es sich aus.
  • Inhalt: Presets · Szene (nächste, festhalten, Favorit, markieren) · Bild & Einblendungen · Feintuning (Reaktivität, Nachzieh-Spuren, Stimmungsfarbe, Latenz als Regler) · Audio (Quelle, Tap-Tempo) · 3D-Stereo · Automatik · Aufnahme · Info & Diagnose · System (Sprache, als Standard speichern, Update, Beenden).
  • Medientasten: ⏭/⏮ nächste Szene, ⏯ Bild einfrieren, ⏹ Blackout.
  • Menü, Tastenkürzel und Web-Fernbedienung ändern dieselben Einstellungen und zeigen immer denselben Stand. Alle Tastenkürzel bleiben.

25 neue Szenen

Aus einer Liste von 130 Vorschlägen mit hohem Schauwert, ohne inszenierten Bogen: NeonSignAlley, SolidLightCones, MuqarnasDome, CloudSeaSummit, WaterfallCurtainRainbow, ThunderstormFromOrbit, StormLighthouse, RainOnWindowCity, StarryNightFlow, KlimtGoldMosaic, BasilicaCisternColumns, TempleLanternHall, MirrorBallRoom, MusicalFountainShow, DiscoFloorTiles, HoliColourCloud, JupiterJunoSwirls, DiamondFireMacro, WhirlingDervishes, KoiPondAbove, KarstPeaksMist, SeaStacksFlight, IceCaveBlueArch, DesertMilkyWayArch, LightPillarsCity.

42 Szenen neu gestaltet

Alle Szenen, die in der Durchsicht nur Schauwert 1 oder 2 von 10 bekamen — meist fast schwarze oder graue Bilder, bei denen man nicht erkennt, was sie zeigen sollen. Einige Beispiele:

  • Weltraum: NebulaCliffs als „Cosmic Cliffs“ mit leuchtender Staubkante, StellarNursery als Säulen der Schöpfung, MolecularCloudCore als Protostern-Sanduhr mit Jets, EndOfTheUniverse als letztes Schwarzes Loch mit gelinstem Hintergrund, RingworldHabitat mit dem aufsteigenden Ringbogen, GasGiantAtmosphere als Flug über die Wolkendecke mit Ringen am Himmel, KardashevTypeIIICity als Spiralgalaxie mit leuchtendem Netz, DarkMatterWeb als kosmisches Netz.
  • Erde: ErodedLand als Flug über erodierte Berge, IcebergWaterline halb über, halb unter Wasser, SectionStrataCanyon im Abendlicht, BuildUpAvalanche mit Staublawine beim Drop, SupercellMesocyclone über der Prärie, RiceTerracesDawn, PenguinHuddleRotation.
  • Dinge: InkTank (Tuschetropfen im Gegenlicht), HilbertSpaceFillingCurveZoom (echte Hilbertkurve mit Kometen), AttentionHeadRibbons (Akkord-Diagramm im Quintenzirkel), RecursiveHexagonHoneycombZoom (Honigwabe mit Bienen), SlotMachineReels, SpirographGearDraw, DoubleSlitElectronBuildup, FrescoRestorationReveal, GlassStack, LanternRise, MelodyScript (Tuschekalligrafie der Melodie).

Keine Szene hat jetzt weniger als Schauwert 3.

Presets

  • Nach bewerteter Passung: Jede Szene ist für jedes Genre bewertet (Tools/preset_fit.tsv); jedes Genre-Preset nimmt die 400 am besten passenden. Inszenierte Szenen mit Spannungsbogen werden bei Drops nicht mehr bevorzugt — es waren meist die ruhigsten.
  • Keine Wiederholungen mehr in kurzer Folge: Eine Szene kommt frühestens nach 40 anderen wieder (bzw. nach einem Drittel des Presets).
  • Kein Farbsprung mehr beim Wechsel der Tonart: Der Farbton aus der Harmonie läuft stetig weiter, statt bei einer Umdrehung zurückzuspringen.
  • DamascusSteelEtch ist entfernt (keine Reaktion auf Musik, kein erkennbares Motiv).
  • rigs.xml erschien als leere Zeile in der Preset-Auswahl — behoben.

Sonstiges

  • Score-Cues über OSC/UDP: Ein Musikgenerator kann ansagen, wo Takte und Drops liegen.
  • Doxygen-Dokumentation ohne Warnungen; Vorschaubild für GitHub.

Katalog: 890 Szenen, 29 Overlay-Effekte, 110 Übergänge. Modelle: 169 (Paket v3).

Kaleidoscope Enhanced v1.16.0

Choose a tag to compare

@reneweller-coding reneweller-coding released this 14 Sep 17:13

Die Übergänge sind entschleunigt. Einige blendeten so schnell, dass sie eher wie ein Ruck wirkten als wie eine Überblendung — besonders in den ruhigen Presets. Dazu sind alle Genre-Presets noch einmal durchgesehen: Kommt jede Szene irgendwo vor, und passt sie dorthin?

Wichtig beim Aktualisieren: Das 3D-Modellpaket bleibt v3 — nichts neu herunterladen. Neue Engine-Uniformen gibt es keine. Die neuen Mindestdauern stehen als Attribute in den Presets (minFade, timeSceneFadeMin); eine ältere Exe ignoriert sie und blendet weiter so schnell wie bisher. Der Preset-Editor bis v1.15.0 hat beim Speichern alle Attribute verworfen, die er nicht kannte — darunter die Modellzuweisung der Mesh-Szenen (model=, instances=). Wer eigene Presets mit Mesh-Szenen im alten Editor gespeichert hat, sollte sie prüfen; der neue Editor reicht unbekannte Attribute unverändert durch.

Warum Übergänge „sehr, sehr schnell“ waren

Gemessen, nicht geschätzt: Der Preset-Editor fährt jeden der 110 Übergänge von Anfang bis Ende durch und misst, wie sich das Bild dabei ändert. Es waren drei verschiedene Arten von schnell:

Art vorher nachher
Eigenbewegung über die Uhr (Summe der Bildänderung pro Frame) 304 53
Rucke auf dem Beat 649 0
sehr viel Änderung in einer Vier-Schläge-Blende (2 s bei 120 BPM) 52 Übergänge alle mit Mindestdauer
  • Beat-Rucke: 27 klassische Übergänge schoben ihren Fortschritt auf jedem Beat ein Stück nach vorn; bei den physikalischen Übergängen hingen Verschiebungen, Radien und Musterfrequenzen am Bass. Das ist entfernt. Auf den Kick reagiert nur noch Licht, und schwächer als vorher.
  • Uhr: Die Physik-Serie ließ ihre Uhr schnell laufen und über ein Signal, das auf Transienten beschleunigt. Jede dieser Uhren ist jetzt einzeln auf ein ruhiges Tempo eingemessen.
  • Muster, die auf Audio ihre Größe ändern: Auch eine langsame Hüllkurve auf einer Gitterfrequenz, einer Kachelzahl oder einer Spiralsteigung legt das ganze Muster ständig neu — diese Werte sind jetzt fest.

Mindestdauern

  • Je Übergang: 52 der 110 Übergänge haben eine gemessene Mindestdauer zwischen 2,5 und 10 Sekunden, abgeleitet aus der Änderungsmenge und der steilsten Phase. Die Beat-Klemme auf vier Schläge kann sie nicht mehr unterschreiten.
  • Je Preset: Ambient blendet nie kürzer als 5 Sekunden, SpaceAmbient nie kürzer als 6. In beiden gibt es auch keine harten Schnitte auf Drops mehr.
  • Sieben Übergänge, die auch langsam wild bleiben (große Helligkeitssprünge oder viel Unruhe), kommen in Ambient, SpaceAmbient und Galerie nicht mehr vor: LogarithmicSpiral, HelicoidMinimalSurface, AcousticChladniResonance, CosmicStringLensing, SuperfluidHe4Fountain, ChromatographySeparation und GyroidMembraneMelt. Ambient hat jetzt 43 Übergänge statt 50.

In der App nachgemessen: Wo die Beat-Klemme 1,9 Sekunden ergab, blendet Ambient jetzt 5 Sekunden und die langsamsten Übergänge 10.

Preset-Prüfung

  • Jede Szene kommt vor: Alle 1081 Katalogeinträge landen in mindestens einem Genre-Preset, 1056 in zwei oder mehr.
  • Hell und dunkel nach Messung: 146 Einträge trugen „hell“ auf einem dunklen Bild oder „hell“ und „dunkel“ zugleich — die gemessene Helligkeit der Katalogbilder entscheidet jetzt. Das betraf vor allem Weltraumszenen und Mesh-Familien vor schwarzem Hintergrund.
  • Widersprüche: 20 Fälle wie „ruhig“ und „aggressiv“ zugleich sind einzeln am Bild entschieden.
  • SpaceAmbient ohne Aggressives: Das Preset nahm bisher auch Gammablitze, Planetenkollisionen und Rennflüge auf — 59 seiner 257 Szenen. Es sind jetzt 198. Stadtflug und Blasenkammer tragen den Weltraum-Tag nicht mehr.
Preset Szenen Übergänge
Ambient 556 43
SpaceAmbient 198 43
Galerie 507 35
Noir 569 38
Club 417 54
Psychedelic 366 57
Allround 1081 110

Werkzeug

  • PresetEditor.exe --transprofile misst alle Übergänge (Änderungsmenge, Konzentration, Uhr-Flackern, Beat-Ruck, Blitz) und schreibt eine Tabelle; mit --scene Blit.frag steht ein stilles Foto als Ausgangsbild, damit nur der Übergang gemessen wird.
  • KALEIDO_FADE_LOG=1 schreibt für jede Blende eine Zeile: Übergang, Dauer, Beat- bzw. Konfigurationszeit und die greifende Untergrenze.
  • Die Regeln für Übergänge (keine Hüllkurve auf Größen und Frequenzen, Uhr messen, Kick nur ins Licht) stehen als V13 in Tools/SHADER_AUTHORING.md, der Hergang in docs/engine-internals.md.

Katalog: 866 Szenen, 29 Overlay-Effekte, 110 Übergänge — die Bilder der 109 geänderten Übergänge sind neu gerendert. Modelle: 169 (Paket v3).

Kaleidoscope Enhanced v1.15.0

Choose a tag to compare

@reneweller-coding reneweller-coding released this 05 Sep 00:10

Neunzehn Szenen, die reale Dinge zeigen, sind neu gebaut: statt gemalter 2D-Objekte laden sie jetzt echte 3D-Modelle. Eine Rakete ist eine Rakete, ein Pfau ein Pfau, eine Orgel eine Orgel.

Wichtig beim Aktualisieren: Die neunzehn Szenen brauchen das neue 3D-Modellpaket v3 (Paket objects, 517 MB). Ohne die Modelle werden sie beim Start übersprungen und das Protokoll zählt sie; alles andere läuft wie gewohnt. Wer Paket v2 hat, entpackt nur das neue objects-Archiv darüber — Schiffe und Stationen sind unverändert. Neue Engine-Uniformen gibt es keine; keine Szene steht auf einer älteren Exe still.

Die neunzehn Mesh-Szenen

Die prozeduralen Originale sind aus dem Katalog genommen (die Git-Historie hat sie). Ihre Nachfolger tragen das Präfix Mesh:

  • Rakete und Rampe: Startrampe und Rakete als zwei Modelle. Flutlicht mit dem Build-up, Zündung auf der Szenenuhr, die Rakete steigt aus dem Bild, ihre Flamme beleuchtet Turm und Plattform, die Abgaswolke rollt über den Boden.
  • Pfau in der Balz: Strukturfarbe wie im Leben — der Farbton der Federn wandert mit dem Blickwinkel, die Höhen legen ein Schimmern darauf, die Augenflecken leuchten.
  • Orgel: Silberpfeifen im Kerzenlicht; jede Pfeife hat über ihren Platz eine Tonklasse und spricht, wenn die Klasse klingt. Darüber eine Rosette mit zwölf Blättern, die dasselbe tut.
  • Gebautes: ein Aquädukt aus sieben Segmenten, dessen Bögen je eine Tonklasse von unten anleuchtet; drei Kühltürme mit Dampffahnen, die nach Höhe die Spektrumsbänder färben; ein Heliostatfeld, dessen 160 Spiegel echt den Himmel spiegeln und auf den Receiver zielen; ein Termitenhügel mit Hitzefahnen in der Dämmerung; eine Servergasse mit sechzehn Racks, deren LEDs die Bänder blinken.
  • Instrumente und Mechanik: zwölf Stimmgabeln, die per Tonklasse aufleuchten und Ringe an die Wand werfen; ein Windspiel unter dem Porch; sieben kämmende Zahnräder, Funken auf dem Kick; zwölf Pendel in der Pendelwellen-Figur; vier Glocken im Glockenstuhl, eine je Band; zwölf Metronome mit eigenem Tempo; ein Zoetrop, dessen Trommel dreht und dessen Sockel steht.
  • Der Seismograph schreibt eine echte Spur: die letzte Trommelumdrehung ist die letzte Viertelminute des Songs in Tinte, gelesen aus dem Spektrogramm-Ring der Engine.
  • Gießerei: die Pfanne kippt auf der Szenenuhr, der Gussstrahl fällt in die Form, die Schmelze breitet sich aus und kühlt von Weiß über Orange nach Dunkelrot; der Bass ist der Ofen als Licht.
  • Kerzenkapelle mit dreihundert Kerzen, die gemeinsam mit dem Swell atmen, und Dominowelle, 224 Steine, die auf der Szenenuhr in Schlangenbahnen kippen.

Die Umgebungen bleiben prozedural — Nachthimmel, Dämmerungsgarten, Kirche, Werkstatt — und die Musik sitzt, wie in jeder Mesh-Szene, im Licht, nicht im Objekt. Phänomene wie Wellen, Plasma oder Strömungen sind bewusst prozedural geblieben.

Werkzeug

  • Tools/blender_lod.py: Dezimierung generierter Modelle für instanzierte Szenen (Blender, erhält UVs und Material). Eine kollabierte Instanz kostet trotzdem ihre Vertices — deshalb braucht alles im instanzierten Puffer ein LOD.
  • Die Lehren aus dem Umbau (Modelle schauen nach +z, Belichtung, Generator-Qualitätsprüfung, Ausrichtung über Geometrie) stehen in docs/engine-internals.md.

Katalog: 866 Szenen, 29 Overlay-Effekte, 110 Übergänge. Modelle: 169 (Paket v3).

Kaleidoscope Enhanced v1.14.0

Choose a tag to compare

@reneweller-coding reneweller-coding released this 04 Sep 16:59

Fünfzig neue Szenen, siebenundzwanzig neue Übergänge, ein behobener Ruckler nach dem Start — und ein Werkzeugfehler, der jedes Übergangsbild im Katalog wertlos gemacht hatte.

Wichtig beim Aktualisieren: Der Ordner Configurations\ heißt jetzt Presets\ — der Name, den der Editor, die Einstellungen und die Doku ohnehin längst benutzten. Wer das ZIP über eine bestehende Installation entpackt, behält den alten Ordner als Leiche daneben. Die Anwendung nimmt Presets\, sobald es existiert; eigene Presets, die noch in Configurations\ liegen, werden dann nicht mehr gelesen und müssen einmal herüberkopiert werden. Wer den alten Ordner behält und den neuen löscht, kommt trotzdem weiter: der Rückfall auf den alten Namen ist eingebaut, damit eine halb aktualisierte Installation nicht stehenbleibt.

Neue Engine-Uniformen gibt es diesmal keine, es steht also keine Szene auf einer älteren Exe still. Der Startruckler und der Grafikspeicher-Fehler unten brauchen aber diese Exe.

Fünfzig neue Szenen

Der Katalog wächst von 816 auf 866 Szenen. Die fünfte Fünfzig in fünf Blöcken:

  • Licht und Optik: Camera obscura, Schweißnaht, Bühnen-Rig, Gepäckdurchleuchtung, Wärmebild-Straße, Spannungsdoppelbrechung, Sonnenfinsternis-Sicheln im Blattschatten, Lichtmalerei, Laserharfe, Strahlenbündel im Wald.
  • Gebautes: Fallblattanzeige, Rolltreppenhalle, U-Bahn-Netzplan, Hängebrücke, Gewächshaus-Rippen, Serverraum-Gang, Windpark in der Dämmerung, Heliostatenfeld, Aquädukt, Kühlturmschwaden.
  • Wasser: Gezeitenbecken, Wehrschütz, Sinterterrassen, Mangrovenwurzeln, Pfützen-Neon, Wasserläufer-Dellen, Lachssprung, Cenote-Lichtschacht, Reisterrassen im Morgengrauen, Kreisberegnung.
  • Textil und Material: Strickreihen, Patchwork, Klöppelkissen, Batik-Craquelé, Kintsugi-Goldnähte, Stickrahmen, Kumiko-Gitter, Kettenhemd, Cloisonné-Zellen, Damast-Ätzung.
  • Rhythmusmaschinen: Metronomwald, Sanduhr, Sonnenuhr, Spielautomat, Galtonbrett, Spieluhr, Windspiel, Step-Sequencer, Abakus, Jukebox.

Siebenundzwanzig neue Übergänge

Von 83 auf 110. Sechs Familien, jeder Übergang nach seinem eigenen Mechanismus gebaut statt nach seinem Aussehen:

  • Druck und Papier: Seitenumbruch (die Rolle ist gelöst, nicht gemalt — der Abstand zur Achse ist der Sinus des Wickelwinkels), Riso-Fehlregister, Blaudruck, Polaroid, Buchdruck, Kratzbrett.
  • Optik: Talbot-Teppich, Schlierenaufnahme, Laser-Speckle, Zonenplatte.
  • Materie und Phasenübergänge: spinodale Entmischung, martensitische Zwillingsbänder, Filmriss, Leidenfrost, Kornwachstum, Kavitation.
  • Lebendiges: Chromatophoren, Adernetz-Perfusion, Starenschwarm, Flechten.
  • Gerät: Fallblattanzeige, Tonkopf-Klebestelle, Linsenraster.
  • Verfahren: Rauschauflösung, Hilbert-Kurve, Kachelkollaps, Seam Carving.

Jeder von ihnen hält beide Enden exakt ein: das erste Bild ist die abgehende Szene, das letzte die ankommende, bei jedem Parameterwert. Das ist geprüft, nicht behauptet — siehe unten.

Der Ruckler nach dem Start

Kurz nach dem Start stockte das Bild. Ursache war der Aufwärmer: er lud die Modelle aller 245 Mesh-Szenen und gab keines wieder frei. Gemessen mit einem neuen Bild-für-Bild-Protokoll (KALEIDO_FRAME_LOG): 245 Modell-Uploads von je 35 bis 55 ms in den ersten 51 Sekunden, zusammen 11,6 Sekunden Stillstand, und der Grafikspeicher stieg von 5 auf 26 GB.

Sekundenmittelwerte hatten das nie gezeigt — ein einzelnes langes Bild verschwindet in einem Mittelwert.

Jetzt wird ein Modell geladen, wenn es zu sehen sein wird, und ein Budget hält höchstens sechzehn Szenen im Speicher. Danach: keine Spitze mehr in 80 Sekunden, Speicher flach bei 5,7 GB, alle Mesh-Szenen unverändert.

Der Katalog zeigte die Übergänge nie

Die Probe-Konfiguration, die das Katalogwerkzeug für jedes Übergangsbild erzeugt, enthielt gar keinen Übergang. Der Schalter, der einen bestimmten erzwingt, wählt aber aus den registrierten aus — also blieb der eingebaute Crossfade übrig, und in der Probe kam nicht einmal ein Wechsel zustande.

Die alten Bilder waren deshalb nicht etwa Überblendungen, sie waren leer: 129 bis 130 Byte pro JPEG, eine einfarbige Fläche. Einzige Ausnahme war Crossfade.jpg — ausgerechnet der eine Übergang, der zufällig mit dem Rückfall identisch war.

Die Anwendung war nie betroffen: die echten Presets registrieren alle Übergänge, und ein Lauf dagegen zeigt keinen einzigen Rückfall. Alle 110 Bilder sind neu gerendert.

Geprüft statt begutachtet

Tools/transcheck_params.py rendert jeden Übergang an beiden Enden bei Minimum und Maximum jedes Parameters und vergleicht mit der reinen Szene. Zehn der 27 neuen fielen durch — durchweg, weil etwas am Ende nicht verschwand: ein konstanter Farbstich, eine stehengebliebene Verschiebung, eine Abdunklung, ein Merkmal, das schon im ersten Bild sichtbar war. Bei der spinodalen Entmischung lief der ganze Bogen verkehrt herum, was im Bild niemand sehen kann, weil in einem Labyrinth aus zwei Szenen nicht zu erkennen ist, welche gerade gewinnt.

Alle zehn behoben. Endstand: 27 von 27 bestanden, schlechtester Wert 0,96 bei einer Schwelle von 1,5.

Kleinigkeiten

  • Batch-Läufe des Entwicklungswerkzeugs legen den Rechner nicht mehr lahm: die Anwendung beendet sich nach einer gesetzten Laufzeit selbst, statt als Waise mit voller GPU-Last weiterzurendern, wenn das startende Skript abgebrochen wurde.
  • KALEIDO_MOOD stellt die tonartabhängige Einfärbung für Proben ab, ohne die Einstellungen anzufassen.
  • README und Doku-Zahlen nachgezählt: 866 Szenen, 29 Overlay-Effekte, 110 Übergänge.
  • Katalog.pdf ist auf dem Stand dieses Releases.

Assets

Datei Inhalt
KaleidoscopeVisualizer-Setup.exe Installer, empfohlen
KaleidoscopeVisualizer-portable.zip Entpacken und starten, ohne Installation
Katalog.pdf Alle 866 Szenen, 29 Effekte und 110 Übergänge mit Beispielbildern

3D-Modelle und Bilder sind weiterhin getrennte Downloads — zusammen rund ein Gigabyte und damit ein Vielfaches des Programms. Die Ordner Models\ und Images\ im Paket erklären, woher.

Kaleidoscope Enhanced v1.13.0

Choose a tag to compare

@reneweller-coding reneweller-coding released this 04 Sep 02:26

Zweihundert neue Szenen in vier Fünfzigern, ein Katalog-Pass gegen Erschütterungen und drei stehende Regeln, die jede neue Szene einhält.

Wichtig beim Aktualisieren: 54 Szenen verwenden Engine-Uniformen, die es erst seit dieser Version gibt (sceneProgress, audioSectionId und Verwandte, audioPhrasePos, audioPhraseLeft, audioMelodyPitch). Sie brauchen diese Exe; auf einer älteren stehen genau diese Szenen still oder bleiben dunkel. Installer oder ZIP komplett einspielen, nicht nur Shader-Dateien austauschen.

Zweihundert neue Szenen

Der Katalog wächst von 616 auf 816 Szenen. Die neuen kamen in vier Fünfzigern, jede als Vorschlagsliste gegen den Bestand geprüft, dann in Blöcken zu zehn gebaut, gemessen, nachgebessert und gerendert:

  • Erste Fünfzig: die brachliegenden Bausteine des Motors ausgereizt: Portal-Rekursion, Spektrogramm-Tunnel, Selbstähnlichkeits-Korridor, Stereo-Kaleidoskop, Melodie-Konstellation, Phrasen-Rosette, Physarum-Globus, Reaktions-Diffusions-Kaleidoskop, Countdown-Vortex, Staren-Schwarm.
  • Zweite Fünfzig: Weltraum, endlose Zooms und Tunnel, Kaleidoskope und Psychedelika, Musikdaten als Geometrie, Modelle mit Indirect, OIT und Tessellation.
  • Dritte Fünfzig, inspiriert von aktueller Forschung: Astrophysik (Pulsar-Jets, Gravitationswellen, schwarze Löcher), Physik und Materie (Skyrmionen, Quanten-Hall-Kanten, Zeitkristalle), Lebenswissenschaften (Konnektom, Chromatophoren, Radiolarien), Mathematik und KI (Hopf-Fasern, Danzer-Parkette, Lyapunov-Räume), Musik- und Klanggeometrie.
  • Vierte Fünfzig: Erde und Wetter (Haboob, Salzsee, Kalbender Gletscher, Hurrikan-Auge, Nebensonnen), Handwerk und Maschinen (Gießerei, Glasbläser, Planetarium, Riesenrad, Regatta), Natur und Tiere (Pfau, Termitenhügel, Monarch-Baum, Pinguin-Huddle, Superbloom), Kultur und Spiel (Holzschnitt-Welle, Zellij, Rangoli, Domino, Kaleidozyklus, Tangram), Musik und Klang (Piano-Roll, Rille unterm Mikroskop, Tonband-Echo, Modular-Synth, Stimmgabel-Chor, Vokalraum, Granular-Wolke, Sidechain-Lunge, Rangierbahnhof, Stille-Schneefall).

Jede Szene hat eine eigene Doku-Zeile in docs/engine-internals.md mit dem Kniff, der sie trägt, und den Lehren aus der Nachbesserung.

Keine Erschütterungen mehr

Wer zu Bewegungskrankheit neigt, verträgt keine Kamera, die auf den Kick zuckt. Deshalb gilt seit dieser Version die Regel: Kamera, Zoom, Rotation und Tunnelradius folgen nie einem schnellen Audio-Signal, sondern nur der Szenenuhr und den langsamen Hüllkurven. Schnelle Ereignisse dürfen nur Licht und Farbe schalten.

  • Tools/shake_scan.py findet Verstöße statisch (Kamera auf Kick, Beat, Onset, Bass, Level, Stereo, Drop, Taktphase; Hüllkurven durch floor oder step; Rasterpixel als Partikel). Der Scanner läuft vor jedem Szenen-Commit.
  • Katalog-Pass: 64 Stellen in 58 bestehenden Szenen korrigiert.
  • Die Host-Kamera stand selbst nicht still: der ini-Schlüssel calmMotion (Standard an) legt ihre audio-getriebenen Bewegungen still.

Drei stehende Regeln

  • Stetigkeit: jede Bewegung ist stetig; Hüllkurven wirken nur als Rate oder Amplitude, nie über floor oder step; Faltungs- und Segmentzahlen werden einmal pro Aktivierung gewürfelt; der einzige erlaubte Schnitt ist der Drop.
  • Runde Partikel: Sterne, Schnee, Staub, Funken sind runde, gejitterte Punkte mit weicher Kante, nie leuchtende Gitterzellen.
  • Weiche Schwellen: jedes Tor auf einer Audio-Hüllkurve ist ein smoothstep; ein hartes step auf dem Drop war der häufigste Strobe-Fehler im Katalog.

Fundamente

  • Zufall pro Szene (KALEIDO_SEED), Solo-Betrieb einer Szene (KALEIDO_SOLO_SECS), Parameter-Ecke (KALEIDO_PARAM_CORNER) und Feature-Log (KALEIDO_FEATURE_LOG) für die Entwicklung.
  • Melodie-Tonhöhe, Abschnitts-Gedächtnis (audioSectionId, audioSectionPrev, audioSectionAge) und Phrasenposition als Uniformen für Szenen, die die Form eines Stücks zeigen.
  • Katalogbilder aller in dieser Version geänderten Szenen neu gerendert; Katalog.pdf ist auf dem Stand dieses Releases.

Assets

Datei Inhalt
KaleidoscopeVisualizer-Setup.exe Installer, empfohlen
KaleidoscopeVisualizer-portable.zip entpacken und Kaleidoscope-starten.bat
Katalog.pdf alle 816 Szenen, FX und Übergänge mit je drei Bildern

3D Model Pack v3

Choose a tag to compare

@reneweller-coding reneweller-coding released this 04 Sep 23:42

The 3D models the geom="mesh" scenes load. Not part of the program: 169
models come to about 1.5 gigabytes, so they live here rather than in the
installer, the portable zip or the repository. The program builds and runs
perfectly without them.

Supersedes 3D Model Pack v2
(and v1). Take this one.

Install

  1. Download whichever packs you want.
  2. Unpack the .glb files straight into the program's Models folder.
  3. Restart.

Any subset works. Each pack enables exactly the scenes that use it, and the
startup log says how many are still missing.

Pack Models Size Contains
KaleidoscopeModels-ships.zip 77 699 MB capital ships, freighters, couriers, drones — fly-bys, docking approaches, atmospheric entries, formations, holograms
KaleidoscopeModels-stations.zip 30 259 MB space stations — the six station families
KaleidoscopeModels-objects.zip 62 517 MB museum sculptures, hi-fi gear, sea creatures, eroded rock, gongs and bells, pierced lattices — and, new in v3, the real-object scenes

What changed since v2

  • 21 new models for nineteen real-object scenes that used to be drawn
    procedurally and looked it: a rocket and its launch pad, a displaying
    peacock, a baroque organ, an aqueduct segment, a termite mound, a cooling
    tower, a heliostat and a solar tower, a tuning fork, a wind chime, a brass
    gear, a pendulum, a church bell, a candle, a server rack, a domino, a
    zoetrope, a metronome, a seismograph base and drum, a foundry ladle and a
    sand mould. All generated with the same pipeline as the rest of the pack
    (290k faces, 4k textures, baked normal maps).
  • Light-weight variants (_lod.glb) for the models that are instanced:
    160 heliostats, 300 candles, 224 dominoes and the like are drawn from one
    buffer many times, so those carry a decimated copy of a few thousand faces.
    Both files are in the pack; the scenes reference the one they need.
  • Ships and stations are unchanged from v2.

Needs v1.15.0 or newer for the nineteen new scenes — earlier releases
do not have them and simply ignore the extra files.

Kaleidoscope Enhanced v1.12.0

Choose a tag to compare

@reneweller-coding reneweller-coding released this 02 Sep 14:53

Szenen, die nach Minuten aus ihrer eigenen Welt fliegen, ein Messwerkzeug, das sich selbst nachgemessen hat, und Kamera-Rigs als benannte Vorlagen statt 830 Kopien.

Wichtig beim Aktualisieren: 19 Shader verwenden neue Engine-Uniformen (sceneTime, sceneAdvance). Sie brauchen diese Exe — auf einer älteren stehen genau diese Szenen still. Installer oder ZIP komplett einspielen, nicht nur Shader-Dateien austauschen.

Die Uhr, die niemand begrenzt hat — 20 Szenen

time zählt Sekunden seit dem Programmstart und wird nie zurückgesetzt. Wer damit eine Kamera linear vorwärts schiebt, verlässt irgendwann eine Geometrie, die nur nahe dem Ursprung existiert; wer damit ein Rauschfeld abtastet, verliert bei Koordinate 18 000 die float-Auflösung für das Detail. Beides sieht im Quelltext harmlos aus und im Screening auch — dort wird jede Szene in den ersten Minuten einer Aufnahme gemessen, im Betrieb läuft das Programm stundenlang.

Gemessen an HyperbolicTilingPolyhedralFlight: Struktur 0,19 bei Uhr 0, 0,0005 bei Uhr 3600 — nach zwei Minuten Laufzeit tot. Drei Szenen waren nach einer Stunde komplett schwarz.

  • 20 Shader korrigiert, jeder mit Vorher/Nachher an zwei Uhrzeiten belegt. Acht teilten sich per Kopie dieselbe Zeile drift = time * 2.0 + audioAdvance * 5.0.
  • Neue Uniformen sceneTime und sceneAdvance: Sekunden bzw. Musikvorschub seit dieser Aktivierung. Ein Flug fängt bei jedem Auftritt neu an, statt davonzulaufen.
  • KALEIDO_TIME_START stellt die Uhr vor — „hält die Szene eine Stunde durch?" kostet eine Minute statt einer Stunde.
  • Tools/clock_runaway.py findet die Kandidaten statisch (17 von 18 gemessenen Fällen), Regel V7b in der Shader-Autorendoku.

Ein Messwert ist eine Stichprobe, kein Urteil

Dieselbe Szene, gleiche Uhr, gleiche Konfiguration — nur ein anderer Seed: 0,0062 bis 0,0837, Faktor 13, allein durch die pro Auftritt gewürfelten Parameter. Die Liste von 19 „Einbrüchen" gegen die Basislinie schrumpfte auf 12 echte, sobald jede Szene direkt gemessen wurde. screen.py --confirm misst Verdachtsfälle mit drei Seeds nach und zeigt den Median. Zwei Fehler im Messwerkzeug selbst: Einzelszenen-Läufe lieferten stillschweigend null Fenster, und jeder Lauf spielte die volle 15-Minuten-WAV ab, auch für 24 Sekunden Material.

Assembly und Dissolve

  • Assembly stand fertig als flache, gesättigt orange Silhouette da — der Lande-Blitz war als Fenster in seat geschrieben, dessen Schließkante bei 1,02 liegt; seat ist auf [0, 1] geklemmt und kam dort nie hin. Der Blitz ging an und nie wieder aus. Jetzt kalter, beleuchteter Marmor.
  • Dissolve: die Splat-Abblendung mittelt auf ein Drittel, und die Splats überlappen kaum — ein Drittel der Materialhelligkeit kam an. Kontrast von 1,4–2,6× auf 3,9–5,1×, liest sich weiterhin als Staub.

Das Screening ist ein Kommando

python Tools/screen.py rendert den Katalog in Chunks, misst jedes Fenster (Struktur, Bewegung, Strobe, Helligkeit, Bogen) und vergleicht gegen docs/scene-baseline.json. Overlays werden genauso gemessen (--kind fx), das Bild misst sich live selbst (Overlay-Kennzahlen im Feature-Overlay), KALEIDO_COST_LOG schreibt die Frame-Zeit je Szene und KALEIDO_COVER_LOG die Bildschirmabdeckung der Modelle — „complexity" ist damit gemessen statt geschätzt. Die Rahmung ist eine Zahl (Modell auf 4 % der Fläche = Befund), der Bogen auch (arc: kommt die Szene an oder dreht sie sich?).

Kamera-Rigs als Vorlagen

<rig preset="mesh-18"/> statt sechs kopierter Formelzeilen; zwölf Vorlagen in Configurations/rigs.xml, byte-identisch zur alten Ausgabe belegt. progress ist neu eine Variable der Formelsprache (0 bei Szenenbeginn, 1 am Ende), damit ein Rig eine Dramaturgie fahren kann.

Katalogbilder

Weitere Bilder aus toten Momenten geholt — auch die FX-Bilder lagen auf einem festen Zeitpunkt. Die drei Bilder der 22 hier reparierten Szenen sind neu gerendert; Katalog.pdf ist damit auf dem Stand dieses Releases.

Assets

Datei Inhalt
KaleidoscopeVisualizer-Setup.exe Installer, empfohlen
KaleidoscopeVisualizer-portable.zip entpacken und Kaleidoscope-starten.bat
Katalog.pdf alle Szenen, FX und Übergänge mit je drei Bildern

Kaleidoscope Enhanced v1.11.1

Choose a tag to compare

@reneweller-coding reneweller-coding released this 31 Aug 22:05

Nacharbeit zu v1.11.0: drei dunkle Szenen, bessere Katalogbilder und ein Werkzeug, um Änderungen überhaupt belegen zu können.

Drei Szenen, in denen die Struktur nicht ankam

Alle drei lagen unter dem 10-%-Quantil des Katalogs für räumliche Struktur.

  • NebulaCliffs — das Detailrauschen steckte in einer Summe und wirkte deshalb nur in einer dünnen Randschale; dahinter saß die Dichte auf 1 und die Wolke war innen ein gleichmäßiger Schleier. Jetzt trägt es als Faktor durch das ganze Volumen. Dazu fiel das Rückstreulicht schon eine Einheit tief auf 14 %.
  • StellarNursery — eine einzige Farbe für das ganze Bild, von der Dichtestruktur blieb nur ein Helligkeitsverlauf. Und die Deckkraft sättigte nach drei Schritten, so dass sich gar nichts aufintegrieren konnte.
  • DerelictMothership — der Umgebungsverdeckungs-Term lag bei 96 Marschschritten ab Schritt 60 auf seinem Boden von 0,1. Ein Wrack braucht fast überall viele Schritte, also wurde das ganze Bild zehnfach abgedunkelt statt nur die Spalten.

Katalogbilder

Die drei Marken je Szene lagen auf festen Zeitpunkten und trafen je nach Szene zwangsläufig tote Momente — dieselbe Szene lieferte an anderer Stelle desselben Fensters ein Vielfaches an Struktur. Sie suchen jetzt im jeweiligen Phasenfenster den strukturreichsten Frame; die Aufteilung leise/leise/laut bleibt. 24 Bilder deutlich verbessert, darunter alle, deren Shader seit dem 30. August geändert waren.

Für Messläufe

KALEIDO_SEED pinnt den Zufall. Ohne das ist ein Vorher/Nachher-Vergleich wertlos: die Szenen würfeln ihre Parameter pro Lauf neu, und unveränderte Kontrollszenen schwankten um Faktor zwei — mehr als die Wirkung, die belegt werden sollte.

Zwei Änderungen, die wieder herausgeflogen sind

Die Rauschfrequenz von StellarNursery anzuheben machte die Szene messbar flacher: der Marsch springt weiter als eine Rauschzelle, das Volumenintegral mittelt sich zur Konstanten. Und bei EndOfTheUniverse sprang die Kennzahl um Faktor 4,9, während das Bild von einem warmen Glutfeld zu grauem Rauschen wurde — die Kennzahl belohnt Rauschen, nicht Gestalt. Beides vollständig zurückgenommen, der Befund steht als Kommentar im Shader.

Assets

Datei Inhalt
KaleidoscopeVisualizer-Setup.exe Installer, empfohlen
KaleidoscopeVisualizer-portable.zip entpacken und Kaleidoscope-starten.bat
Katalog.pdf alle Szenen, FX und Übergänge mit je drei Bildern

Kaleidoscope Enhanced v1.11.0

Choose a tag to compare

@reneweller-coding reneweller-coding released this 31 Aug 08:22

Die Mesh-Szenen bewegen sich wieder — und ein Screening über den ganzen Katalog.

Die Kamerafahrten liefen in Stundenperioden

Die Mesh-Szenen dominieren die Ambient-Presets (SpaceAmbient 57 %, Galerie 31 %, Ambient 29 %) und standen bei ruhiger Musik praktisch still. Nicht am Audio-Gate: das ist ein Sprache-gegen-Musik-Detektor und stand voll offen. Der Fehler lag in den Daten — alle 987 Kamera-Rig-Formeln haben die Form A*sin(k*advance + seed*6.28) mit k um 0,030, was ausmultipliziert volle Schwingungsperioden von einer halben bis fünf Stunden ergibt. Eine 40-Sekunden-Szene führte damit 0,8 Grad Kamera aus.

Die Modelle selbst drehten sich längst — deshalb kam einem „die Kamera steht" gar nicht in den Sinn. Alle Koeffizienten mal 25; eine mittlere Szene schwenkt jetzt rund 15 Grad statt 0,6. Tools/temporal_budget.py bewacht das jetzt auch nach unten und belegt es: vorher 238 Szenen ohne eine einzige bewegte Achse, jetzt keine.

Vier Szenen, die nichts gezeigt haben

Aus einem Screening über 830 der 831 Szenen — gemessen statt angesehen:

  • SpaceStationPromenade — ein Vorzeichen im Distanzfeld. Die Rippen waren als Außen-Abstand in einem Innen-Feld geschrieben, der Marsch brach bei Schritt 0 ab und färbte das ganze Bild mit dem Rippenmaterial. Aus der flachen Fläche ist eine Röhre mit Rippen, Pfeilern und Hologrammschildern geworden.
  • DysonSphereCore — der Cull verwarf alles jenseits 140, die Schale hat Radius 150. Er war enger als die Struktur, die er zeigen soll: 44 % aller Frames waren völlig leer.
  • AlienPlanetOrbit — die Kamera stand zwei Einheiten über einem Planeten mit Radius 80. Kein Orbit, sondern Bodenhöhe. Jetzt eine gekrümmte Kugel mit Atmosphärensaum.
  • HyperbolicTilingPolyhedralFlight — ein bool hit, das nie gesetzt wurde: die Geometrie wurde berechnet und verworfen.

Dazu 104 weitere Szenen aus zwei Nutzer-Feedbackrunden und dem Screening.

Prüfstand und Werkzeuge

  • Inszenierte Szenen laufen im Review-Modus jetzt ihren Bogen zu Ende — sceneProgress normierte über die gewürfelte Solo-Spanne, die der Review-Modus darunter wegdeckelte.
  • Das versteckte TestModified-Preset enthält alle 161 überarbeiteten Szenen statt nur der gemeldeten.
  • shadercheck kennt eine neue Regel gegen bool-Flags, die gelesen, aber nie zugewiesen werden.
  • Der Review-Durchlauf zeigt jede Szene 25 Sekunden statt 8.

Assets

Datei Inhalt
KaleidoscopeVisualizer-Setup.exe Installer, empfohlen
KaleidoscopeVisualizer-portable.zip entpacken und Kaleidoscope-starten.bat
Katalog.pdf alle Szenen, FX und Übergänge mit je drei Bildern

Bilder- und Modellpakete liegen als eigene Releases (images-v2, models-v2).

Kaleidoscope Enhanced v1.10.0

Choose a tag to compare

@reneweller-coding reneweller-coding released this 29 Aug 23:58

The mesh scenes stop misbehaving to the beat and start behaving with it.

What changed

Feedback on the 3D model scenes from v1.9.0 drove this whole release:

  • No more hopping or pumping. Every hull-hop, camera-punch and
    size-pulse that moved the object itself on the beat is gone — an audit
    found the same coupling in nine station/ship/creature families, plus a
    camera dolly hiding in all 238 mesh preset entries. Rotations no longer
    ride the beat-integrated advance rate either, which was making them
    visibly speed up on every kick.
  • The backgrounds carry the music instead. Nebulae pulse on the kick,
    the fortress sky flashes sheet lightning, the ring station's atmosphere
    glows, the assembly yard's floodlight answers, and — the neat one — the
    chrome family's reflection dances with the beat while the object itself
    stays perfectly rigid.
  • Overlay effects were split into calm and displacing. All 29 read and
    classified: godrays, colour grades, halftone and similar sample the frame
    at rest and still play over a model; anything that zooms, shakes or warps
    the whole picture (and would drag the model along with it) is excluded
    there — the beat still shows in the twelve calm ones, not just the
    background.
  • Camera clearance. A wide ship formation can no longer fly a hull
    straight through the lens, and the terrain fly-overs duck the near ground
    under the camera instead of the ridge slamming into it.
  • Framing fixed on models that were cropped or had the camera stuck
    inside them (a bounding-sphere fit replaced the longest-axis fit that
    assumed too little).
  • No more ghost twin. The time-echo effect no longer doubles a loaded
    model into a bigger, semi-transparent copy of itself.
  • Models load off the render thread. The early-minutes stutter is gone
    — a background worker now does the file/decode work while the visuals
    keep playing.

Also

  • The photo library is real content now (see v1.9.0) rather than a personal
    path, and the installer/Setup tool can fetch both content packs for you.
  • README simplified, fresh title images.

Verified on the built package, both ways: empty content folders start
clean and report the fallback in use; the photo pack plus one model pack
load cleanly with no GL errors.

Downloads

  • KaleidoscopeVisualizer-Setup.exe — installer, offers the photo and
    model packs as ticked options
  • KaleidoscopeVisualizer-portable.zip — unpack and run
  • Katalog.pdf — every scene, one image each (rendered before this
    release's fixes and before the new photo library — the photo- and
    mesh-driven pages understate both)

Content packs, unchanged since v1.9.0: Photo Pack v2
· 3D Model Pack v2