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Marc-Schuster edited this page Jan 13, 2020 · 37 revisions

Table of Contents:

Das Spielprinzip kurz zusammengefasst:

Das Lern-MMO folgt einem einfachen Spielprinzip, welches sich an Gesellschaftsspielen wie Dixit oder der wahre Walter orientiert.
Dabei wird eine Frage gestellt bzw. ein Satz mit Aussparungen vorgegeben. Jeder Mitspieler muss nun darauf eine passende Antwort geben, die zwar richtig klingt, jedoch nicht korrekt ist.
Hat jeder Spieler seine Antwort abgeben werden nun die gesammelten Antworten aufgedeckt. Ab diesem Punkt ist nun das Wissen der Spieler gefragt. Nun hat jeder die Chance, auf diejenige Antwort zu tippen, die vermeintlich richtig ist.
Nur bei einem richtigen Tipp gibt es Punkte.

Konkreter Spielverlauf :

Der Spielverlauf lässt sich grob in 5 Phasen aufteilen:

  • Vorbereitungsphase
  • Startphase
  • Votingphase
  • Antwortphase
  • Endphase / Neue Runde

Vorbereitungsphase:

Diese Phase findet vor der ersten Interaktion des Spieler mit dem Spiel selbst statt. Es werden 3 - 5 Spieler benötigt um das Spiel zu starten. Die Spieleranzahl wurde so festgelegt, da man bei 2 Spielern eine 50/50 Chance hätte auf die richtige Karte zu tippen und man bei mehr als 5 Karten für jede Runde zulange bauchen würde, was sich negativ auf die UX auswirken würde. Weiterhin muss in dieser Phase der passende Fragensatz gewählt werden. Es gibt 2 verschiedene Spielmodi die zur auswahl stehen, entweder spielt man eine fixe Anzahl von Runden oder man spielt den gesamten Fragensatz durch.

Startphase:

Die erste Frage wird an alle Spieler verteilt und angezeigt.
Nun müssen alle Spieler auf ihre Karte eine möglichst plausibel klingende, aber falsche Antwort schreiben. Die Karten werden eingesammelt wenn die Spieler manuell abgeben oder der nebenbei laufende Timer abläuft.

Votingphase:

Die gesammelten Karten werden nun alle Spieler ausgeliefert und aufgedeckt. Die Votingphase zielt darauf ab, die Spieler zu bestrafen, die sich nicht an das Spielprinzip halten. Werden 2 Karten aufgedeckt die beide als richtige Anwort gelten können, können die Spieler durch das Voting System für die Gleichwertigkeit dieser Karten stimmen. Der Spieler dem die gleichwertige Karte zugeordnet wird, kann innerhalb des aktuellen Runde keine Punkte erspielen.

Antwortphase:

In dieser Phase tippen die Spieler auf die ihrer Meinung nach vermeintlich richtige Antwort. Bei einem richtigen Tipp bekommt der jeweilige Spieler Punkte. Bei einem flaschen Tipp bekommt der Spieler Punkte, auf dessen Karte getippt wurde.

Endphase /Neue Runde:

Abhängig davon ob noch zuspielende Runden verbleiben bzw. der Fragensatz bereitsdurchgespielt ist, tritt nun die Endphase oder die neue Runde ein. Bei der neuen Runde geht es wieder ab der Startphase weiter. Bei der Endphase werden die Daten der Spieler auf der Datenbank abgespeichert und das Spiel wird beendet.

Unity & Git:

Bei der Verwendung von Git und Unity können einige Probleme auftreten, unteranderem spezifische Merge Conflicts oder fehlende Szenen. Um diesen Problemen aus dem Weg zugehen, bieten es sich an :

  • Ein unityspezifisches .gitignore file zu erstellen.
  • Die Speicherung von Unity Dateien von binär auf textbasiert umzustellen.
  • Git LFS zuverwenden, wenn innerhalb der Projektes große Dateien vorhanden sind (z.B. 3D Modelle).

Welche Probleme es noch gibt und wie man diese vermeidet findet man hier.

Branches:

Innerhalb des Projekts werden 3 verschiedene Branch Arten verwendet:

  • Master Branch
  • Issue Branch

Auf dem Master Branch soll sich, sofern schon vorhanden, immer eine funktionsfähige Version des Spiels befinden. Für das Bearbeiten von Issues wird ausgehend vom Issue ein neuer Branch erstellt. Auf diesem Branch wird dann das jeweilige Issue bearbeitet. Issues werden mit dem Masterbranch nur mittels pull-request gemergt.

Motivation:
Braucht man nun dieses Lernspiel oder generell Lernspiele?

Lernverhalten von Studierenden:

Laut einer Studie bei der 600 Studierende aus 29 verschiedenen Bachelorstudiengängen befragt wurden. Daraus ergab sich, dass sich die Studierenden sich pro Woche nur 24 Stunden ihrem Studium widmen. Bei 30 cp die pro Semester für die Regelstudienzeit angesetzt sind würden sich hierbei aber 40 Stunden ergeben. Hier herrscht eine Diskrepanz zwischen dem was sein sollte und dem was Realität ist.
Natürlich gibt es teilweise gute Gründe, warum Studierende weniger Zeit als 40 Stunden pro Woche für das Lernen finden. Seien es Nebenjobs um sich das Studium zu finanzieren (eventuell sogar mit Fachbezug, was ja auch einen positiven Lerneffekt hat) und Krankheitsbedingte Ausfälle.
Doch häufig stehen hier auch Dinge wie die Motivation des Einzelnen, der fehlende Spaß am Lernen oder soziale Isolation im Vordergrund. Weiterhin gibt es teilweise attraktivere Alternativen zum Lernen, wie sich mit Freunden treffen, Spiele spielen oder andere Aufgaben erledigen (Stichwort Prokrastination). Dies sind nur einige Beispiele, aber es lässt sich hier ein Trend erkennen.
Die Studierenden lernen nicht genug oder schieben das Lernen Monate lang vor sich her.

Lernmethoden:

Studierende haben unterschiedliche Methoden wie sie persönlich lernen. Vom Skriptabschreiben,über Lerngruppen bis hin sich den Stoff selbstvorzulesen ist alles mit vertreten.
Alle diese Lernarten lassen sich in die folgenden Kategorien bzw. eien Mischung aus ihnen einordnen (aufsteigende Effektivität):

  • Hören
  • Sehen
  • Schreiben
  • Erklären
  • Praktizieren

Spielerisches Lernen:

Schwieriger einzuordnen ist allerdings das spielerische Lernen. Es ist eine Mischform aus Sehen, Praktizieren und teilweise auch Schreiben. Das spielerische Lernen ist eng verbunden mit dem handlungsorientierten Lernen. Es werden hierbei Methodne und Werkzeuge verwendet, die Kenntnisse und Wissen wiederholbar auf eine ungezwungene Art und Weise vermitteln. Besonders multimediale Spiele treten hier besonders inden Vordergrund, da bei diesen verschwiedene Wahrnehmungskanäle angesprochen werden, was die Fähigkeit zur Wissensaufnahme verbessern kann. Der Spaß beim Spielen macht das Lernen letztendlich befriedigender, was sich auch auf die Effizienz und die Wirksamkeit des Lernens positiv auswirkt. Aus genau diesem sind Lernspiele und auch dieses Lernspiel sinvoll.

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