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Motivation
Laut einer Studie bei der 600 Studierende aus 29 verschiedenen Bachelorstudiengängen befragt wurden. Daraus ergab sich, dass sich die Studierenden sich pro Woche nur 24 Stunden ihrem Studium widmen. Bei 30 cp die pro Semester für die Regelstudienzeit angesetzt sind würden sich hierbei aber 40 Stunden ergeben. Hier herrscht eine Diskrepanz zwischen dem was sein sollte und dem was Realität ist.
Natürlich gibt es teilweise gute Gründe, warum Studierende weniger Zeit als 40 Stunden pro Woche für das Lernen finden. Seien es Nebenjobs um sich das Studium zu finanzieren (eventuell sogar mit Fachbezug, was ja auch einen positiven Lerneffekt hat) und Krankheitsbedingte Ausfälle.
Doch häufig stehen hier auch Dinge wie die Motivation des Einzelnen, der fehlende Spaß am Lernen oder soziale Isolation im Vordergrund. Weiterhin gibt es teilweise attraktivere Alternativen zum Lernen, wie sich mit Freunden treffen, Spiele spielen oder andere Aufgaben erledigen (Stichwort Prokrastination). Dies sind nur einige Beispiele, aber es lässt sich hier ein Trend erkennen.
Die Studierenden lernen nicht genug oder schieben das Lernen Monate lang vor sich her.
Studierende haben unterschiedliche Methoden wie sie persönlich lernen. Vom Skriptabschreiben,über Lerngruppen bis hin sich den Stoff selbstvorzulesen ist alles mit vertreten.
Alle diese Lernarten lassen sich in die folgenden Kategorien bzw. eien Mischung aus ihnen einordnen (aufsteigende Effektivität):
- Hören
- Sehen
- Schreiben
- Erklären
- Praktizieren
Schwieriger einzuordnen ist allerdings das spielerische Lernen. Es ist eine Mischform aus Sehen, Praktizieren und teilweise auch Schreiben. Das spielerische Lernen ist eng verbunden mit dem handlungsorientierten Lernen. Es werden hierbei Methodne und Werkzeuge verwendet, die Kenntnisse und Wissen wiederholbar auf eine ungezwungene Art und Weise vermitteln. Besonders multimediale Spiele treten hier besonders inden Vordergrund, da bei diesen verschwiedene Wahrnehmungskanäle angesprochen werden, was die Fähigkeit zur Wissensaufnahme verbessern kann. Der Spaß beim Spielen macht das Lernen letztendlich befriedigender, was sich auch auf die Effizienz und die Wirksamkeit des Lernens positiv auswirkt. Aus genau diesem sind Lernspiele und auch dieses Lernspiel sinnvoll.