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First Steps
Vom leeren Konto zum ersten Monatsplan. Rechne mit einer halben Stunde für das erste Mal — danach sind es wenige Minuten pro Monat.
Wenn du wissen willst, warum Duofy so aufgebaut ist, lies vorher das Konzept. Hier geht es nur um die Reihenfolge.
Registriere dich mit E-Mail und Passwort. Ob du das darfst, bestimmt, wer die
Instanz betreibt (REGISTRATION_MODE): Bei invite, der Vorgabe, brauchst du eine
Einladung vom Admin; bei open kann sich jede und jeder registrieren. Wer die
Instanz selbst aufsetzt, registriert sich zuerst mit der Adresse aus ADMIN_EMAIL
— siehe Installation.
Wenn mehrere zusammen planen, legt jeder sein eigenes Konto an. Der gemeinsame Haushalt kommt später dazu, ohne dass etwas umgebaut werden muss.
Unter Konten. Für jedes Konto: Bezeichnung, Anfangsbestand und der Stichtag dazu (Stand vom). Alles, was danach passiert, ergibt sich aus den Buchungen.
Der Anfangsbestand ist nicht dein Kontostand von heute Morgen, sondern der Stand an dem Tag, ab dem du Buchungen erfassen willst. Wer gar nicht buchen will, nimmt den heutigen Tag und den heutigen Stand.
Bei jedem Konto gibt es das Häkchen zählt als verfügbar. Das entscheidet, ob das Geld mitgezählt wird, wenn Duofy sagt, wie viel noch frei ist:
- Girokonto → an
- Depot, Rücklage, Urlaubskasse → aus
Ohne dieses Häkchen wäre „verfügbar" die Summe aller Konten, und das wäre eine Zahl, die nichts bedeutet.
Unter Verträge, mit dem Typ Einnahme — Gehalt, Kindergeld, Zinsen.
Für jede Einnahme: Bezeichnung, Betrag, Abstand (alle wie viele Monate sie kommt), Erste Fälligkeit — ihr Tag ist der Zahltag, alle weiteren Monate leitet Duofy daraus ab — und, wenn sie irgendwann endet, das Laufzeitende.
Die Einnahmen sind die Grundlage für alles danach. Ihre Summe ist das Verplanbare, und darauf rechnen die Quoten.
Ebenfalls unter Verträge. Der Reihe nach ist es am einfachsten so:
Erst die Verträge, bei denen jemand eine Rechnung schickt — Miete, Strom, Handy, Versicherungen. Betrag, Abstand, erste Fälligkeit, Kategorie, Budget.
Dann die Limits, bei denen niemand eine Rechnung schickt, das Geld aber trotzdem weggeht — Lebensmittel, Sprit, Taschengeld. Setz beim Vertrag das Limit und trag den Betrag ein, den du im Monat dafür vorsiehst. Ein Limit hat kein Häkchen: sein Ist kommt aus Buchungen.
Dann Sparziele und Schulden, falls du welche hast. Sparziele bekommen einen Zielbetrag und optional ein Zieldatum. Ist das Ziel erreicht, plant Duofy keine Rate mehr ein. Beide zählen automatisch in das Budget Sparen.
Zwei Felder, die man beim ersten Mal überliest:
- Zielkonto — bei Sparzielen. Damit wird aus dem Abhaken automatisch eine Umbuchung: Geld verlässt das Girokonto und liegt auf der Rücklage
- Durchlaufend — für Geld, das nur weitergereicht wird. Nimmt den Posten aus Budget und Quoten heraus, damit die Zahlen nicht schöner aussehen als sie sind
Nimm dir Zeit für die Kategorie und das Budget. Die Kategorie sagt, worum es sachlich geht, das Budget ist eine Entscheidung — Sprit kann Grundbedarf sein oder Wunsch. Das sind zwei verschiedene Fragen, und genau daran scheitern Excel-Tabellen.
Ein Klick auf den Namen in der Liste öffnet den Vertrag; dort steht auch „Löschen“. Ein Vertrag lässt sich nur löschen, solange er in keinem Plan steht; danach gibst du ihm ein Laufzeitende.
Unter Planung, Knopf Monat anlegen. Vorgewählt ist der nächste Monat, der noch fehlt. Duofy geht alle Verträge durch und legt für jeden, der in diesem Monat fällig ist, einen Posten an. Die Quoten des Monats kommen aus deinem persönlichen Standard („Einstellungen“ im Nutzermenü, mit Reglern für die drei Quoten) — 50/30/20, solange du nichts geändert hast.
Ein Posten ist danach unabhängig vom Vertrag. Ist der Strom in diesem Monat teurer, änderst du den Posten — der Vertrag bleibt, wie er ist.
Was im Plan noch fehlt, trägst du direkt als Posten nach: das Waffeleisen, die Autoreparatur, das Pfandgeld. Solche Sachen brauchen keinen Vertrag.
Kommt später noch ein Vertrag dazu, erscheint er nicht von selbst im schon angelegten Monat — siehe Roadmap. Bis dahin legst du ihn als Posten nach.
Jetzt lohnt der Blick auf ein paar Zahlen:
Verplanbar und Frei. Die Summe deiner Einnahmen ist das Verplanbare. Frei ist, was davon noch keinem Posten zugeteilt ist; bei 0 steht dort „Alles verplant“. Verplanst du mehr, als du einnimmst, oder bleibt nichts mehr übrig, weist der Plan darauf hin.
Anstehend. Was verplant ist, aber noch nicht abgehakt oder bezahlt.
Die drei Quoten. Grundbedarf, Wünsche, Sparen, jeweils Soll gegen Ist. 50/30/20 ist ein Richtwert; Duofy rechnet nichts um, verbietet nichts und verteilt nichts.
Der Verlauf. Die Kurve zeigt für dein Standardkonto, wie das Geld über den Monat läuft. Ohne Monatsübertrag startet sie bei null und zeigt die Veränderung seit dem 1.; ihr Tiefpunkt ist dann der Betrag, der am 1. schon da sein muss. Steht er im Minus, ist der Monat in der Summe vielleicht ausgeglichen, aber zwischendurch reicht es nicht — dann verschiebst du eine Fälligkeit oder legst vor. Wer den echten Stand will, setzt im Verlauf-Tab einen Monatsübertrag: den Stand, mit dem das Konto in den Monat geht (Duofy schlägt den Buchstand vom Vormonatsende vor, du kannst ihn mit dem Kontoauszug überschreiben).
Hinweise. Ist ein Posten überfällig, markiert der Plan ihn. Der Hinweis verschwindet, sobald du abhakst; wegklicken kannst du ihn nicht.
Unter Haushalt. Namen geben, dann die anderen über ihre E-Mail-Adresse einladen.
Es wird keine E-Mail verschickt. Wer sich mit der eingeladenen Adresse anmeldet, findet die Einladung unter Haushalt und nimmt sie dort an.
Sobald du beigetreten bist oder den Haushalt angelegt hast, schlägt Duofy einmal das Paar-Preset vor: „Die anderen dürfen alles von mir sehen und bearbeiten.“ Es setzt nur deine eigenen Freigaben; ablehnen ist genauso in Ordnung.
Danach entscheidest du pro Bereich, was die anderen von dir sehen, und jeder entscheidet über sich selbst:
| Bereich | Stufen |
|---|---|
| Planung | Nur gemeinsame Posten · Ganzer Monat sichtbar · Darf ändern und anlegen · Darf auch löschen |
| Verträge | Nichts · Verträge sichtbar · Darf ändern und anlegen · Darf auch löschen |
| Konten | Nichts · Buch und Konten sichtbar · Darf ändern und anlegen · Darf auch löschen |
Auf der Haushaltsseite steht auch die Haushaltsquote (Richtwerte des Haushalts), die jedes Mitglied ändern darf und die sofort für jeden Monat des Haushaltsplans gilt.
Öffne einen Posten und setze den Haushalt. Ab dann erscheint er zusätzlich im gemeinsamen Plan, bei allen Mitgliedern, mit deinem Vornamen dahinter.
Der Posten existiert dabei einmal. Es wird nichts kopiert, es kann nichts auseinanderlaufen — geändert wird immer im Plan der Person, zu der er gehört.
Den gemeinsamen Plan findest du in der Seitenleiste unter Haushalt, als Untereintrag mit dem Namen des Haushalts.
Das ist der Alltag. Ist eine Rechnung bezahlt, hakst du den Posten ab — das erzeugt die Buchung. Im Dialog kannst du Datum und Betrag anpassen, falls es anders kam als geplant.
Hat der Posten schon Buchungen (ein Limit, auf das du eingekauft hast), bucht der Haken nichts mehr, und Datum und Betrag im Dialog sind gesperrt: er heißt dann „Monat erledigt“. Fehlt dem Posten ein Konto und gibt es kein Standardkonto, lehnt Duofy das Abhaken ab und sagt, was zu tun ist.
Bei Einnahmen heißt das Häkchen „ist da“. Auf Anstehend wirkt es nicht — die Zahl meint nur, was du noch zahlen musst.
Hast du etwas gelöscht oder ein Häkchen versehentlich gesetzt: unten erscheint für zehn Sekunden Rückgängig.
Wer nur plant, benutzt Duofy vollständig. Wer nachhalten will, trägt im Buch Buchungen ein — mit Datum, Betrag und Konto.
Zwei Felder sind optional und beantworten zwei verschiedene Fragen:
- Posten — dann füllt die Buchung das Ist dieses Postens. So sammeln sich alle Tankfüllungen am Limit „Sprit" und du siehst, wie viel noch übrig ist
- Zielkonto — dann ist es eine Umbuchung zwischen deinen eigenen Konten, also keine Ausgabe
Eine Buchung ohne Posten ist völlig in Ordnung. Der Kiosk, den niemand geplant hat, gehört trotzdem ins Buch.
Am Küchentisch ist Papier oft praktischer als ein Laptop. Der Ausdruck ist auf zwei Seiten ausgelegt: vorne Übersicht und Verlauf, hinten die Posten mit laufender Summe. Bezahlte Zeilen sind durchgestrichen.
Für den gemeinsamen Plan gibt es dasselbe, mit einer Spalte dafür, wer was trägt.
Duofys Kern ist ein Termin, keine Tabelle. Setzt euch einmal im Monat zusammen — etwa am letzten Samstag —, legt den nächsten Monat an und schaut ihn gemeinsam durch. Der Rest des Monats ist Abhaken.