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Erste Schritte

Max Fiegen edited this page Jul 18, 2026 · 4 revisions

Erste Schritte

Diese Seite bringt dich von null zu einem offenen Projekt: herunterladen, installieren, ein Projekt anlegen.

1. Nidus herunterladen

Nidus läuft unter Windows, macOS und Linux. Lade die Datei für dein System:

Das ist jeweils die einzige Datei, die du brauchst. Für Macs mit Intel-Prozessor gibt es noch keine eigene Version.

2. Installieren

Nidus ist noch nicht signiert. Dein System weist deshalb beim ersten Start darauf hin, dass der Herausgeber unbekannt ist — das liegt nicht an einem Problem mit der Datei. Wie du daran vorbeikommst, hängt vom System ab. Automatische Updates laufen später ohne diese Warnung.

Windows

Doppelklick auf die heruntergeladene Datei startet die Installation.

Beim ersten Start zeigt Windows eine blaue SmartScreen-Warnung mit dem Text „Der Computer wurde durch Windows geschützt" und dem Hinweis „Unbekannter Herausgeber". So geht es weiter:

  1. Auf Weitere Informationen klicken.
  2. Dann auf Trotzdem ausführen.

Danach installiert und startet Nidus normal.

macOS

Öffne die geladene .dmg und zieh Nidus in den Ordner Programme.

Beim ersten Start meldet macOS, die App sei „beschädigt" oder könne nicht auf Schadsoftware geprüft werden. Das ist derselbe Hinweis auf die fehlende Signatur. So startest du trotzdem:

  1. Im Ordner Programme mit Rechtsklick (oder Ctrl-Klick) auf Nidus klicken.
  2. Im Menü Öffnen wählen und den Hinweis bestätigen.

Falls die Meldung sich so nicht wegklicken lässt, hilft ein Befehl im Terminal:

xattr -dr com.apple.quarantine /Applications/Nidus.app

Danach öffnet sich Nidus wie jede andere App per Doppelklick.

Linux

Auf Ubuntu und Debian nimmst du am besten das .deb-Paket. Installiere es über den Paketmanager, der die nötigen Bibliotheken gleich mitbringt:

sudo apt install ./Nidus-Linux-amd64.deb

Alternativ öffnest du die Datei per Doppelklick im Software-Center. Automatische Updates fragen später per System-Dialog nach deinem Passwort.

Auf anderen Distributionen nimmst du das AppImage. Mach die Datei einmal ausführbar und starte sie:

chmod +x Nidus-Linux-x86_64.AppImage
./Nidus-Linux-x86_64.AppImage

Dafür muss WebKitGTK auf dem System liegen; auf den meisten aktuellen Desktops ist das schon der Fall. Beachte: Auf Ubuntu 24.04 und neuer startet das AppImage nicht (leeres Fenster). Nimm dort das .deb-Paket.

3. Ein Projekt anlegen

Ein Projekt ist ein Ordner, in dem alles zu deiner Welt liegt: Kategorien, Einträge, Manuskripte, Notizen. Beim Start hast du zwei Möglichkeiten.

Für ein neues Projekt wählst du Neues Projekt. Nidus fragt nach einem Ort und einem Ordnernamen und legt dort den Projektordner an.

Leg den Projektordner am besten in einen Cloud-Ordner (zum Beispiel OneDrive oder Dropbox). Dann synchronisiert deine Cloud die Dateien von selbst, und du kommst von mehreren Geräten an dieselbe Welt. Nidus bringt keine eigene Synchronisierung mit, sondern verlässt sich auf den Ordner, in den du das Projekt legst.

4. Ein Projekt öffnen

Ein bestehendes Projekt öffnest du mit Projekt öffnen … und wählst den Ordner aus, in dem das Projekt liegt. Projekte, die du schon einmal offen hattest, erscheinen unter Zuletzt benutzt und sind mit einem Klick wieder da.

5. Was es in Nidus gibt

Nidus ist in Module aufgeteilt, die alle bereitstehen. Womit du arbeitest, entscheidest du selbst.

  • Modul Worldbuilding: der Kern. Hier baust du Kategorien wie Person, Ort oder Volk, gibst ihnen eigene Felder und legst verknüpfte Einträge an.
  • Modul Schreiben: ein Manuskript aus Ordnern und Szenen, geschrieben in einem Editor mit Fokusmodus und Rechtschreibprüfung.
  • Modul Planen: die Handlung als Gliederung, Korkbrett und Zeitlinie entwerfen, mit Szenen-Karten, Beats und Erzählsträngen.
  • Modul Notizen: lose Notizen und Boards, die du mit Einträgen und Szenen verknüpfen kannst.

Wie das Datenmodell dahinter funktioniert, steht unter Kernkonzepte.

6. Schneller Zugriff und erste Hilfe

Beim ersten Öffnen der Module führt dich jeweils eine kleine Tour durch die wichtigsten Handgriffe. Du kannst sie pro Projekt abschalten und in den Einstellungen im Reiter Hilfe wieder einschalten.

Fast alles erreichst du auch über die Command Bar. Öffne sie mit Strg+P (auf dem Mac Cmd+P), tippe los und springe zu einem Modul, einem Eintrag, einer Szene oder einer Aktion. Zwischen den Modulen wechselst du zusätzlich mit Strg+1 bis Strg+5.

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