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Kernkonzepte
Ein paar Begriffe tauchen in Nidus überall auf. Wenn du sie einmal verstanden hast, ergibt sich der Rest von allein.
Eine Kategorie bündelt gleichartige Dinge deiner Welt: alle Figuren, alle Orte, alle Völker. Du legst die Kategorien selbst an. Nur deine Fantasie setzt die Grenzen.
Kategorien können ineinander verschachtelt sein. Eine Kategorie „Orte" kann zum Beispiel Unterkategorien „Städte" und „Wälder" haben. Im Baum links siehst du diese Verschachtelung, und du kannst Einträge und Unterkategorien per Ziehen umsortieren.
Jede Kategorie hat ihre eigenen Felder. Sie geben die Struktur an, nach der du ihre Einträge ausfüllst. Eine Figur bekommt vielleicht die Felder „Alter", „Heimat" und „Beschreibung", ein Ort die Felder „Region" und „Einwohnerzahl".
Ein Feld hat einen Typ, der bestimmt, was du eintragen kannst:
- Text und Langer Text — kurze Angaben oder ganze Absätze
- Zahl und Datum
- Ja/Nein — ein einfacher Schalter
- Auswahl und Mehrfachauswahl — aus einer Liste, die du selbst festlegst
- Bild
Einträge miteinander zu verknüpfen, ist dagegen kein Feldtyp, sondern eine eigene Funktion an jedem Eintrag — siehe unten.
Welche Felder eine Kategorie hat, gestaltest du im Reiter Vorlage & Felder. Mehr dazu unter Modul Worldbuilding.
Unterkategorien erben die Felder ihrer übergeordneten Kategorie. Legst du an „Orte" ein Feld „Region" an, taucht es automatisch auch bei „Städte" und „Wälder" auf. So beschreibst du Gemeinsames nur einmal.
Ein geerbtes Feld kannst du in einer Unterkategorie ausblenden, wenn es dort nicht passt, oder in seiner Darstellung anpassen (etwa mit einer anderen Bezeichnung oder einem Hilfetext). Den Feldtyp einer geerbten Angabe änderst du nicht. Eigene, zusätzliche Felder legst du in jeder Unterkategorie frei an.
Ein Eintrag ist ein einzelnes Ding deiner Welt: eine bestimmte Figur, ein bestimmter Ort. Er gehört zu genau einer Kategorie und wird nach deren Feldern ausgefüllt. Alle Einträge einer Kategorie siehst du in deren Reiter Einträge.
Jeder Eintrag hat eine feste Zone Verknüpfungen. Dort verbindest du ihn mit anderen Einträgen (eine Figur mit ihrer Heimat, ihrem Orden, ihren Feinden). Du suchst den Ziel-Eintrag oder legst ihn direkt neu an und kannst der Verbindung eine frei gewählte Rolle geben (etwa „Heimat" oder „Feind"). Rollen, die du schon vergeben hast, schlägt Nidus wieder vor, und gleiche Rollen werden zusammen gruppiert. Eine Rolle ist optional; ohne sie stehen die Verweise unter „Verwandt".
Verknüpfungen hängen an den Einträgen selbst, nicht an ihren Titeln. Benennst du einen Eintrag um, bleibt die Verbindung erhalten.
Neben dieser Zone kannst du Einträge auch mitten im Fließtext erwähnen: In
einem langen Textfeld tippst du [[ und wählst aus der Liste den gemeinten
Eintrag. Aus so einer Erwähnung wird ein Verweis auf ihn.
Den Weg zurück musst du nie selbst pflegen. Verknüpfst oder erwähnst du eine Figur bei einem Ort, erscheint beim Ort automatisch ein Rückverweis unter Verweise hierauf, mit der Rolle dahinter (etwa „als Heimat") oder dem Hinweis „erwähnt". So kommst du von beiden Seiten an die Verbindung, ohne sie doppelt einzutragen.
Dasselbe gilt für Szenen im Modul Schreiben: Erwähnst oder verknüpfst du einen Eintrag in einer Szene, taucht die Szene beim Eintrag unter Verweise hierauf auf, mit einem direkten Sprung dorthin.
Ein Projekt ist ein Ordner mit lesbaren Dateien. Eine Datei pro Eintrag, pro Szene, pro Notiz. Nichts steckt in einer undurchsichtigen Datenbank. Das macht den Ordner cloud-tauglich (siehe Erste Schritte) und sorgt dafür, dass deine Welt dir gehört, auch außerhalb von Nidus.
Nidus befindet sich in der Beta. Download & Infos