Clausis v0.4.0 – technische Vorschau
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Clausis 0.4.0 – technische Vorschau
Diese Version beginnt die funktionale Umsetzung der Voice-only-Roadmap. Sie
macht aus Clausis noch kein vollständig sprachbedienbares Betriebssystem.
Neu
- Lokale Aktivierung mit „Hallo Clausis“ und einem automatisch ablaufenden
Befehlsfenster. Hintergrundtranskripte gelangen vorher weder zu Hermes noch
zu einem Cloud-Fallback. - „Stopp Clausis“, „Stopp Hermes“ und die englischen Varianten werden in jedem
lokalen Hörzustand erkannt. „Geh schlafen“ schließt das Aktivierungsfenster. - Lokale Hardwareprobe und hörbar angekündigter Halbduplex-Fallback. Auch auf
geeigneter Hardware wird noch kein Barge-in versprochen, solange der lokale
Unterbrechungsdetektor nicht implementiert und physisch geprüft ist. - Erster semantischer GNOME-Adapter über AT-SPI, ohne Mauskoordinaten oder
Screen-Scraping. - Neue Offline-Befehle: „Wo bin ich?“, „Lies das Fenster vor“, „Was kann ich
hier tun?“, „Nummer drei“, „Zurück“, „Wiederholen“, „Korrigieren“ und
„Abbrechen“. - Das aktuelle Fenster, der Fokus und bis zu 30 ausführbare Bedienelemente
werden aus dem aktuellen Accessibility-Baum gelesen und nummeriert. - Beliebige nummerierte Aktivierungen sind als mittleres Risiko eingestuft und
bleiben ohne getrennte vertrauenswürdige Bestätigung gesperrt. - GPT Live kann die neuen semantischen Clausis-Aktionen nur über das typisierte
Broker-Schema anfordern; es erhält weiterhin keine Shell oder Capability.
Weiterhin offen
- Dediziertes Wake-Word-Modell, Echounterdrückung und echtes Barge-in.
- Vollständige GNOME-Shell-, Portal-, Datei- und Berechtigungsdialoge.
- Nicht automatisierbare Audio-/Seat-Bestätigung statt des prototypischen
D-Bus-PIN-Transports. - Sprach-native Partitionierung sowie Audio in LUKS, GDM und Recovery.
- Vollständige Installation auf virtuelle Festplatte in VirtualBox und
Abnahme mit realer Audiohardware.
Clausis 0.4.0 bleibt ausdrücklich eine technische Testversion.