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Assistenten MCP

github-actions[bot] edited this page Sep 12, 2026 · 1 revision

Assistenten (MCP)

Ein KI-Assistent wie Claude Code kann Projektkontext lesen und ins Logbuch schreiben – über das Model Context Protocol.

Der Nutzen: der Assistent weiß beim Start, wo du stehengeblieben bist, und trägt am Ende einer Sitzung ein, was er getan hat. Aus Lotses Sicht ist das eine Quelle wie jede andere; die Einträge tragen die Quelle mcp und lassen sich sammelweise filtern und löschen.

Die fünf Werkzeuge

Werkzeug Was es liefert
list_projects Alle Vorhaben mit Status, Kurs, Tagen seit letztem Kontakt, Zahl offener Fäden.
get_project_context Der Wo-war-ich-Brief: Kurs, letzte Übergabe, offene Fäden, Aktivität, Referenzen, letzte Logbuch-Einträge.
log_activity Einen Eintrag ins Logbuch schreiben.
list_open_threads Offene Fäden, projektübergreifend.
search Volltextsuche über Projekte, Logbuch und Referenzen.

Es gibt kein Werkzeug für den Tresor. Keines, das Einträge auch nur auflistet. Das ist im Kern festgelegt und wird bei jedem Commit geprüft – nicht hier eingestellt. Die Volltextsuche wirft Treffer der Art tresor weg, bevor sie antwortet.

Zwei Wege

Aus der laufenden App (empfohlen)

Einstellungen → Verbindungen → Zugang für Assistenten → Öffnen.

Lotse öffnet einen Zugang auf 127.0.0.1 und zeigt eine fertige Zeile zum Einfügen:

claude mcp add --transport http lotse http://127.0.0.1:7457/mcp \
  --header "Authorization: Bearer <token>"

Der Zugang benutzt die schon entsperrte Sitzung – es muss kein Passwort in eine Konfigurationsdatei. Er schließt sich, sobald Lotse sperrt; nach dem Entsperren öffnest du ihn hier wieder.

Warum nicht automatisch wieder auf? Ein Port, der sich nach jedem Entsperren von selbst öffnet, ist kein Opt-in mehr.

Über stdin/stdout

claude mcp add lotse -- lotse mcp

Hier startet der Client den Prozess. Der braucht dann das Master-Passwort in der Umgebung (LOTSE_PASSWORD) – deshalb ist das der Weg für Skripte und Dienste, nicht für den Alltag.

Wie der Zugang abgesichert ist

In dieser Reihenfolge geprüft:

Maßnahme Wogegen
Lauscht nur auf 127.0.0.1, nie auf 0.0.0.0 Zugriff aus dem lokalen Netz
Origin muss localhost sein, wenn gesetzt; keine CORS-Kopfzeilen, keine Antwort auf OPTIONS DNS-Rebinding – eine Seite im Browser, die sich als lokaler Client ausgibt
Authorization: Bearer mit 32 Byte Zufall, verglichen ohne frühen Abbruch ein anderes Programm auf demselben Rechner; Rückschlüsse aus der Laufzeit
Endet mit dem Sperren – und Sperren schließt den Port sofort Zugriff, während niemand am Rechner ist
Standardmäßig aus ein stiller Port
Zeitgrenzen, 8 KiB Kopf, 1 MiB Rumpf hängende oder überlange Anfragen

Token und Port stehen im lokalen Speicher und werden nicht abgeglichen – der Zugang gilt für dieses Gerät.

Token erneuern schließt den Zugang und macht alle bisher eingetragenen Token ungültig.

Was nicht verteidigt wird: ein anderes Programm mit deinen Rechten auf demselben Rechner. Es kann den lokalen Speicher lesen, sobald Lotse entsperrt ist – der MCP-Port ändert daran nichts, er ist nur kein zusätzlicher Weg dorthin.

Protokollfassungen

Lotse bedient 2025-06-18, 2025-03-26 und 2024-11-05. Bittet ein Client um eine davon, bekommt er sie bestätigt; sonst nennt Lotse die eigene, neueste. Für einen Server, der nur Werkzeuge anbietet, ist das Drahtformat in allen dreien dasselbe.

Nachweis statt Behauptung

Dass der Tresor unerreichbar ist, steht nicht nur als Zusage da. Der Test crates/lotse-core/tests/mcp_http.rs legt einen echten Tresor-Eintrag mit Passwort an, startet den Zugang auf einem echten Socket und sucht darüber danach – weder Wert noch Benutzername noch Titel tauchen auf. Entfernt man den Filter, schlägt der Test an.

Ein guter Ablauf

Sag deinem Assistenten einmal, was er tun soll. Zum Beispiel in CLAUDE.md:

Hol zu Beginn den Kontext mit `get_project_context` und trage am Ende
mit `log_activity` kurz ein, was getan wurde und was der nächste Schritt ist.

Genau das schlägt Lotse dem Assistenten beim Handschlag auch selbst vor.

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