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Assistenten MCP
Ein KI-Assistent wie Claude Code kann Projektkontext lesen und ins Logbuch schreiben – über das Model Context Protocol.
Der Nutzen: der Assistent weiß beim Start, wo du stehengeblieben bist, und trägt am Ende
einer Sitzung ein, was er getan hat. Aus Lotses Sicht ist das eine Quelle wie jede
andere; die Einträge tragen die Quelle mcp und lassen sich sammelweise filtern und
löschen.
| Werkzeug | Was es liefert |
|---|---|
list_projects |
Alle Vorhaben mit Status, Kurs, Tagen seit letztem Kontakt, Zahl offener Fäden. |
get_project_context |
Der Wo-war-ich-Brief: Kurs, letzte Übergabe, offene Fäden, Aktivität, Referenzen, letzte Logbuch-Einträge. |
log_activity |
Einen Eintrag ins Logbuch schreiben. |
list_open_threads |
Offene Fäden, projektübergreifend. |
search |
Volltextsuche über Projekte, Logbuch und Referenzen. |
Es gibt kein Werkzeug für den Tresor. Keines, das Einträge auch nur auflistet. Das ist im Kern festgelegt und wird bei jedem Commit geprüft – nicht hier eingestellt. Die Volltextsuche wirft Treffer der Art tresor weg, bevor sie antwortet.
Einstellungen → Verbindungen → Zugang für Assistenten → Öffnen.
Lotse öffnet einen Zugang auf 127.0.0.1 und zeigt eine fertige Zeile zum Einfügen:
claude mcp add --transport http lotse http://127.0.0.1:7457/mcp \
--header "Authorization: Bearer <token>"Der Zugang benutzt die schon entsperrte Sitzung – es muss kein Passwort in eine Konfigurationsdatei. Er schließt sich, sobald Lotse sperrt; nach dem Entsperren öffnest du ihn hier wieder.
Warum nicht automatisch wieder auf? Ein Port, der sich nach jedem Entsperren von selbst öffnet, ist kein Opt-in mehr.
claude mcp add lotse -- lotse mcpHier startet der Client den Prozess. Der braucht dann das Master-Passwort in der
Umgebung (LOTSE_PASSWORD) – deshalb ist das der Weg für Skripte und Dienste, nicht für
den Alltag.
In dieser Reihenfolge geprüft:
| Maßnahme | Wogegen |
|---|---|
Lauscht nur auf 127.0.0.1, nie auf 0.0.0.0
|
Zugriff aus dem lokalen Netz |
Origin muss localhost sein, wenn gesetzt; keine CORS-Kopfzeilen, keine Antwort auf OPTIONS
|
DNS-Rebinding – eine Seite im Browser, die sich als lokaler Client ausgibt |
Authorization: Bearer mit 32 Byte Zufall, verglichen ohne frühen Abbruch |
ein anderes Programm auf demselben Rechner; Rückschlüsse aus der Laufzeit |
| Endet mit dem Sperren – und Sperren schließt den Port sofort | Zugriff, während niemand am Rechner ist |
| Standardmäßig aus | ein stiller Port |
| Zeitgrenzen, 8 KiB Kopf, 1 MiB Rumpf | hängende oder überlange Anfragen |
Token und Port stehen im lokalen Speicher und werden nicht abgeglichen – der Zugang gilt für dieses Gerät.
Token erneuern schließt den Zugang und macht alle bisher eingetragenen Token ungültig.
Was nicht verteidigt wird: ein anderes Programm mit deinen Rechten auf demselben Rechner. Es kann den lokalen Speicher lesen, sobald Lotse entsperrt ist – der MCP-Port ändert daran nichts, er ist nur kein zusätzlicher Weg dorthin.
Lotse bedient 2025-06-18, 2025-03-26 und 2024-11-05. Bittet ein Client um eine
davon, bekommt er sie bestätigt; sonst nennt Lotse die eigene, neueste. Für einen
Server, der nur Werkzeuge anbietet, ist das Drahtformat in allen dreien dasselbe.
Dass der Tresor unerreichbar ist, steht nicht nur als Zusage da. Der Test
crates/lotse-core/tests/mcp_http.rs legt einen echten Tresor-Eintrag mit Passwort an,
startet den Zugang auf einem echten Socket und sucht darüber danach – weder Wert noch
Benutzername noch Titel tauchen auf. Entfernt man den Filter, schlägt der Test an.
Sag deinem Assistenten einmal, was er tun soll. Zum Beispiel in CLAUDE.md:
Hol zu Beginn den Kontext mit `get_project_context` und trage am Ende
mit `log_activity` kurz ein, was getan wurde und was der nächste Schritt ist.Genau das schlägt Lotse dem Assistenten beim Handschlag auch selbst vor.
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