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Erste Schritte
Beim ersten Start fragt Lotse nach einem Master-Passwort und einem Namen für diesen Rechner.
Das Passwort schützt alles: die Datenbank auf der Platte und alles, was beim Abgleich das Gerät verlässt. Es wird nirgends gespeichert und nirgends geprüft – sondern zum Schlüssel gerechnet. Das hat eine Folge, die man verstanden haben sollte:
Ein falsches Passwort heißt nicht „Zugriff verweigert“, sondern: die Daten bleiben unlesbar. Es gibt niemanden, der es zurücksetzen könnte – auch uns nicht.
Nimm ein langes Passwort aus deinem Passwortmanager. Vier zufällige Wörter sind besser
als Hunde123!.
Direkt danach zeigt Lotse zwei Zeichenfolgen – genau einmal:
| Wofür | |
|---|---|
| Wiederherstellungscode | Öffnet das Konto, wenn du das Master-Passwort vergisst. Auch nötig, um ein zweites Gerät anzumelden. |
| Desktop-Schlüssel | Zusätzlich nötig für Tresor-Einträge der Stufe nur Desktop. |
Beides gehört in den Passwortmanager. Nicht auf einen Zettel, nicht in eine Notiz-App, nicht in eine unverschlüsselte Datei.
Lotse kann sie nicht noch einmal zeigen. Das ist kein Versäumnis: könnte es das, könnte es auch jemand anders.
Im nächsten Schritt tippst du den Wiederherstellungscode einmal ab. Das wirkt lästig und ist Absicht – so bleibt es nicht beim Glauben, ihn gesichert zu haben.
Wenn der Rechner einen Schlüsselbund hat (macOS Keychain, Windows Credential Manager, GNOME Keyring), legt Lotse den Desktop-Schlüssel zusätzlich dort ab. Dann musst du ihn auf diesem Rechner nicht mehr eingeben. Auf einem zweiten Gerät schon.
Drei Wege hinein – alle gleichwertig:
Einstellungen → Ordner → einen Wurzelordner wählen → Einmal durchsuchen.
Lotse sucht in den Unterordnern nach Erkennungsmarken (.git, Cargo.toml,
platformio.ini, eine README …) und schlägt vor, was es findet. Die Funde landen im
Hafen unter Hafeneinfahrt und warten dort. Übernommen wird nichts von allein, und
Dateiinhalte liest Lotse dabei nicht.
Details: Beobachter und Erkennung
Hafen → Neues Projekt. Es fragt Was gibt's? und wartet auf eine Zeile. Die nimmt alles:
| Was du hineinschreibst | Was Lotse daraus macht |
|---|---|
/home/ich/Gartenhaus |
Den Ordner, mit allem darin |
https://github.com/ich/lotse |
Das Repo als Gegenseite |
~/Downloads/angebot.pdf |
Die Datei als Referenz |
Gartenhaus |
Genau das: ein Vorhaben mit diesem Namen |
Ordner und Dateien kannst du auch einfach in das Fenster ziehen, oder über Durchsuchen wählen. Einen zweiten Weg gibt es nicht, weil es keinen braucht.
Ein bloßer Name ist sofort ein Vorhaben. Kein zweiter Bildschirm, keine Rückfrage – was sollte Lotse auch fragen, das du nicht gerade geschrieben hast. Vorlage und Kurs lassen sich auf der Projektseite jederzeit nachtragen.
Steckt mehr dahinter, zeigt Lotse es: unter Das habe ich gefunden stehen Titel, Kurs und Vorlage schon ausgefüllt – als vorgeschlagen gekennzeichnet, damit Geratenes nicht wie Getipptes aussieht; die Marke verschwindet, sobald du das Feld anfasst. Dazu, was gefunden wurde: die Gegenseite auf GitHub oder GitLab, eigene Vorhaben in Unterordnern, lesbare Dokumente. Alles vorangekreuzt, alles abwählbar. Das ist keine zweite Fragerunde: Lotse fragt nicht, was es selbst nachsehen kann. Wer eine GitHub-Adresse hineinschreibt, wird nicht gefragt, ob er von GitHub importieren will.
Ist die KI eingerichtet, steht dort auch Von der KI deuten lassen: sie liest README, Dateinamen und Erkennungsmarken und schlägt Titel, Kurs, Themen und die offenen Fäden vor, die schon im Ordner stehen. Den Text siehst du vorher (KI).
Liegt in dem Ordner schon eine Kennung von Lotse, entsteht kein zweites Vorhaben – dann kommt das Abgehakte zum vorhandenen dazu.
Der Weg zurück, wenn es zu weit ging: das einzelne Vorhaben löschen. Das gibt den Ordner auch wieder frei.
Den Kurs darf man ernst nehmen, auch wenn er vorgeschlagen ist: er ist die eine Zeile, die dir in drei Monaten sagt, was du eigentlich wolltest. Nicht „Gartenhaus“, sondern „Fundament bis Oktober, danach Winterpause, Aufbau im Frühjahr.“
Strg+K von überall in der App. Ohne Zuordnung landet der Gedanke
im Postkorb – einem Vorhaben wie jedes andere, nur dass es das Ungeordnete sammelt.
Mit @projekt geht er direkt dorthin; Lotse schlägt beim Tippen passende vor.
Nichts geht verloren, während du überlegst, wohin es gehört.
Lotse verlangt keine Pflege. Es lohnt sich nur, an einer Stelle diszipliniert zu sein:
Wenn du ein Vorhaben verlässt, schreib eine Zeile. Was du getan hast und was als Nächstes dran ist. Das ist die ganze Methode.
Beim Wechsel auf pausiert oder wartet verlangt Lotse diese Zeile sogar – als Übergabenotiz. Pflicht, aber billig: zwei Sätze reichen.
Beim nächsten Öffnen steht oben der Wo-war-ich-Brief: letzter Kontakt, offene Fäden, was sich seither getan hat. Genau der Zustand, den du beim Weggehen hinterlassen hast.
| Wenn du … | dann … |
|---|---|
| an mehreren Rechnern arbeitest | Abgleich einrichten |
| Zugangsdaten am Vorhaben brauchst | Tresor |
| Code schreibst | Beobachter und Erkennung und Verbindungen |
| mit Claude Code o. ä. arbeitest | Assistenten (MCP) |
| lieber tippst als klickst | Kommandozeile |
Die CLI arbeitet auf demselben Ordner. Einrichten geht auch dort:
lotse init
lotse log "Fundament ausgehoben. Nächster Schritt: Schalung."
lotse hafenSteht dein Arbeitsverzeichnis in einem erkannten Projektordner, weiß lotse log von
selbst, wohin der Eintrag gehört.
Lotse auf GitHub · Landing Page · Veröffentlichungen
Erzeugt aus docs/wiki/ – Änderungen bitte dort.
Anfangen
Die Bausteine
Benutzen
- Kommandozeile
- Einstellungen
- Abgleich
- Beobachter
- Gegenseite
- Kalender
- KI
- Datei deuten
- Assistenten (MCP)
- Updates
- Export
Nachschlagen
- Kommandozeile-Referenz
- Datenmodell
- Erkennungsregeln
- Datenablage
- Umgebungsvariablen
- Fehlermeldungen
- Sync-Protokoll
- App-Schnittstelle
Verstehen
Mitarbeiten