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Balance de

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Auswuchten

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Den Auswucht-Bildschirm einrichten, wohin die beiden Sensoren gehören und welche Sensoren funktionieren.

Ein Auswuchtergebnis ist ein Betrag und ein Winkel. Beides stammt aus zwei Sensoren: einem Vibrationssensor und optional einem Indexsensor mit einem Impuls pro Umdrehung. Zwei Platzierungsfehler erzeugen ein falsches Ergebnis ohne sichtbares Zeichen auf dem Bildschirm: ein Vibrationssensor auf einer nachgiebigen Befestigung misst eine gefilterte Fassung der Lagerbewegung, und eine Indexmarke auf einem Blatt liefert einen Impuls pro Blatt statt einen pro Umdrehung.

Den Bildschirm einrichten

Der Rotor und wohin die Masse kommt

Blattzahl (2 bis 6) und Rotortyp einstellen. Der Bildschirm rechnet den gemessenen Winkel zusätzlich in eine Blattangabe um („zwischen Blatt zwei und drei“).

Bei einem Impeller wird die Korrektur als Winkel auf der Nabe angegeben, weil eine Blattspitze im Kanal nicht erreichbar ist:

Ein fünfblättriger Impeller

Sensorplatzierung am Prüfstand

Wohin die Sensoren am Prüfstand kommen

  • Die Indexmarke gehört auf die Motorglocke, nicht auf einen Spinner. Die Glocke dreht mit der Welle, ist starr, ist bei jedem Propeller vorhanden und lässt sich von unten beobachten, wo nichts die Sichtlinie des Sensors kreuzt. Ein Sensor, der von vorn auf einen Spinner zielt, blickt durch die Propellerebene und zählt Blätter.
  • Die Marke ist ein Stiftstrich, kein Reflexband. Alles, was auf die Glocke geklebt wird, ist Masse auf dem Teil, das ausgewuchtet wird.
  • Der Vibrationssensor gehört auf ein starres Teil, so nah am Lager wie möglich. Eine nachgiebige Befestigung ist ein Tiefpassfilter.

Sensorplatzierung am fertigen Modell

Wohin die Sensoren am Modell kommen

  • Der Beschleunigungssensor gehört flach auf den Motorspant, nicht auf die Motorhaube. Die Haube ist eine Verkleidung, oft gummigelagert, und bewegt sich gegenüber dem Motorträger.
  • Ein flach montierter Dreiachssensor hat zwei Achsen in der Spantebene, quer zur Welle. Eine davon verwenden, die dritte ignorieren.
  • Die Indexmarke gehört auf die Glocke. Ein Spinner wird für den Transport abgenommen und in einem anderen Winkel wieder aufgesetzt, was die Phasenreferenz der vorherigen Auswuchtung ungültig macht.
  • Das Flugzeug festzurren. Eine frei stehende Zelle ist eine Feder in Reihe mit der Messung.

Sensorauswahl

Ohne Indeximpuls gibt es keine Phasenreferenz, und gewuchtet wird nach der Vier-Lauf-Methode: ein Grundlauf, danach eine Probemasse bei 0°, 120° und 240°. Die Methode misst keine Phase, eine konstante Sensorverzögerung wirkt sich also nicht aus. Sie braucht Bandbreite: bei 10 000 rpm (revolutions per minute, Umdrehungen pro Minute) liegt die Grundfrequenz bei 167 Hz, die eine IMU (Inertial Measurement Unit, Trägheitssensor), die fusionierte Lagedaten mit 100 Hz liefert, nicht auflösen kann. Einen analogen Sensor (Piezo oder analoger Beschleunigungssensor) an den ADC (Analog-Digital-Wandler) des Koprozessors anschließen.

Mit Indeximpuls halbiert sich die Zahl der Läufe, und nur die Schwankung der Sensorverzögerung zählt; ein konstanter Anteil kürzt sich heraus, weil der Probelauf die ganze Kette mitmisst. Ein analoger Sensor hat etwa 15 µs Verzögerung, unter 1° bei 10 000 rpm. Eine fusionierte IMU hat etwa 5 ms Verzögerung, weder konstant noch spezifiziert, das sind 300° bei 10 000 rpm.

Was die Messung braucht

Einen Beschleunigungssensor und optional einen Indexsensor am Koprozessor. Keiner von beiden ist bestückt; der Bildschirm arbeitet deshalb aus dem Modell und trägt die Marke MODELLED. Einrichtung, Blattumrechnung und beide Platzierungsanleitungen funktionieren ohne die Sensoren.

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