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Cloud und Netzwerk

Andreas Zumbansen edited this page Oct 23, 2026 · 8 revisions

Netzlaufwerke und Cloudspeicher

SMB-/NFS-Suche und Workspace auf NAS / Netzlaufwerk einrichten.

Unter Speicher → Netzwerk & Cloud direkte Konten verbinden oder lokale Sync-Ordner öffnen. Alle Cloudprofile bleiben ausschließlich unter Speicher. WebDAV und SMB werden automatisch zugeordnet; bei SFTP/FTP/FTPS im Profil Speicher · Cloud / Netzlaufwerk wählen.

OneDrive, Google Drive und Dropbox

Beim Anbieter Konto verbinden wählen, einen Namen vergeben und Im Browser anmelden öffnen. Das Masterpasswort kann zur Freigabe angefordert werden. Anmeldung und 2FA finden beim Anbieter statt. Danach gegebenenfalls Laufwerk oder Konto auswählen und Cloudkonto speichern wählen.

Diese Beta verwendet einen mitgelieferten, verkleinerten rclone-Kern. Da für Zumbyte noch keine eigenen OAuth-App-Registrierungen vorhanden sind, nennt die Zustimmungsseite rclone. Die Freigabe lässt sich später beim Anbieter widerrufen. Konto- oder Organisationsrichtlinien können die Zustimmung verhindern.

Tokens und weitere Sitzungsdaten liegen verschlüsselt im Arbeitsbereichstresor. Der Cloud-Helfer verwendet eine nur lokal erreichbare, zufällig authentifizierte Schnittstelle und keine dauerhafte Klartext-Konfiguration. Trennen oder Beenden beendet den Helfer. Beim Sperren hängt das Trennen von der gewählten Auto-Lock-Option ab. Automatisches Verbinden kann pro Profil aktiviert werden; das entsperrt keinen gesperrten Tresor.

iCloud Drive direkt

Bei iCloud Drive · direkt Apple Account, dessen reguläres Passwort und 2FA eingeben. Für diesen Drive-Zugang funktionieren keine app-spezifischen Passwörter. Der initiale Code-Schritt unterstützt sms, um eine SMS anzufordern. Sitzungen können ablaufen und eine erneute Anmeldung verlangen.

Bei erweitertem Datenschutz kann Apple die Freigabe des Webzugriffs auf einem vertrauenswürdigen Gerät verlangen. Details stehen in der rclone-iCloud-Dokumentation. Ein erfolgreicher lokaler Test ersetzt keine Anmeldung mit dem konkreten Konto.

Lokale iCloud- und andere Sync-Ordner

Ein gefundener lokaler iCloud-Drive-Ordner wird nicht automatisch eingebunden. Beim normalen App-Start fragt ServerDesk nach: Einbinden oder Nicht einbinden. Die Entscheidung bleibt auf diesem Gerät gespeichert; Schließen der Rückfrage verschiebt die Entscheidung. Bereits früher selbst ausgewählte Ordner bleiben erhalten. Entfernen über den Sidebar-Rechtsklick; später wieder über Ordner auswählen einbinden. Die lokale iCloud-Karte bleibt als Alternative verfügbar. Ordner auswählen beziehungsweise das Einstellungsicon wählt den vorhandenen Ordner; Durchsuchen öffnet ihn als Dateitab. Anmeldung, Platzhalter, Hintergrundsync und Nachladen übernimmt hier iCloud für Windows beziehungsweise das Betriebssystem. Auch vorhandene OneDrive-, Dropbox- oder Google-Drive-Ordner lassen sich lokal öffnen.

Ein Arbeitsbereichs-Masterkey-/Speicherpaar kann in einem synchronisierten lokalen Ordner liegen und auf weiteren Systemen importiert werden. Der Arbeitsbereichsassistent bietet außerdem direkte Anbieterauswahl und Speicherung unter \Zumbyte\Serverdesk\ an. Die Dateiverwaltung eines Cloudkontos ist weiterhin vom gezielten Speichern eines Arbeitsbereichs zu unterscheiden. Verschlüsselte lokale Sicherungen unterstützen die Wiederherstellung. Siehe Zugangstresor.

Nextcloud und WebDAV

Bei Nextcloud anmelden verwendet eine HTTPS-Serveradresse und Browser-Login V2. Anmeldung, 2FA oder SSO erfolgen bei der eigenen Nextcloud. Nach der Freigabe erhält ServerDesk ein widerrufbares App-Passwort und legt ein WebDAV-Profil an. Der noch nicht abgeschlossene Browser-Anmeldevorgang wird nach spätestens 20 Minuten abgebrochen; das ist keine feste Laufzeit für das erteilte App-Passwort. Abbrechen beendet die Abfrage. Anmelde- und Antwortadressen müssen zum angegebenen Server gehören.

Alternativ ein WebDAV-Profil mit HTTPS-DAV-Endpunkt, Benutzer und einem vom Anbieter vorgesehenen App-Passwort anlegen. Ein Browser-Link ist häufig kein DAV-Endpunkt. TLS-Zertifikatsprüfungen bleiben aktiv.

SMB / NAS

Eine Freigabe per UNC-Pfad wie \\nas\daten, als smb://nas/daten oder als verbundenes Laufwerk öffnen. Unter Windows einen Tresorzugang mit Benutzer, optionaler Domäne und Passwort wählen oder Vorhandene Windows-Anmeldung verwenden aktivieren. Auf macOS verwendet die App NetFS. Vorhandene Systemmounts bleiben erhalten. Der Cloud-Kern stellt kein eigenes SMB-Backend bereit.

Die Netzwerksuche und NAS-Anleitung beschreibt SMB/NFS, die Einrichtung eines gemeinsamen geschützten Arbeitsbereichs und Windows-Anmeldekonflikte. NFS wird über einen im Betriebssystem eingebundenen Export verwendet.

Keep-alives und Anmeldehinweise

Ab Beta 22 sind zusätzliche Erreichbarkeitsprüfungen standardmäßig ausgeschaltet. HTTPS-Cloudzugriffe benötigen keinen regelmäßigen Heartbeat, um eine Netzwerkverbindung offen zu halten; Tokens werden bei tatsächlichen Anfragen erneuert, soweit der Anbieter dies unterstützt. Optional können geeignete Cloudkonten im Hintergrund geprüft werden. Vorübergehende Fehler werden protokolliert und mit längeren Abständen wiederholt; erst wiederholte Fehlschläge setzen den Status auf Fehler. Echte Anmeldefehler werden sofort angezeigt.

Nextcloud/WebDAV führt keine zusätzlichen Keep-alive-Anfragen mehr aus, auch wenn eine ältere Version ein Intervall gespeichert hat. Jede normale Dateianfrage authentifiziert sich selbst. Eine vom Server mit 405 Method Not Allowed abgewiesene zusätzliche Metadatenabfrage trennt die Verbindung damit nicht mehr scheinbar. Erneut prüfen verwendet die normale Ordnerabfrage.

Hintergrundprüfungen können eine vom Anbieter verlangte Neuanmeldung nicht verhindern; insbesondere bleiben die Laufzeiten und Vertrauensfreigaben des direkten iCloud-Zugangs von Apple bestimmt.

Fehler- und Anmeldehinweise erscheinen als Benachrichtigung und führen direkt zum betroffenen Konto. Wiederholte gleichartige Fehler erzeugen keine Meldungsflut. Keine app-spezifischen Apple-Passwörter für den direkten iCloud-Drive-Zugang verwenden.

Dateien und Profile

Profile bieten Öffnen, Bearbeiten und Entfernen, ebenso das Sidebar-Kontextmenü. Dateien über die beiden Explorer-Bereiche und Transferfunktionen verwalten. Vorhandene Ziele werden nicht still überschrieben. Anbieterberechtigungen, API-Limits und Netzwerkfehler können Aktionen verhindern. Entfernen eines Profils löscht keine Cloud-Dateien und widerruft nicht automatisch die Anbieterfreigabe.

Ab Beta 9 korrigiert der mitgelieferte iCloud-Kern einen stillen Lösch-Erfolg bei fehlender optionaler Dateikennung. Löschungen zeigen Lösche … und werden anschließend auf tatsächliches Verschwinden geprüft. Bei verzögerter Bestätigung bleibt eine klare Meldung; ein bestehender Eintrag wird nicht vorschnell ausgeblendet. Ein langsamer Anbieter kann weiterhin Wartezeit oder erneute Anmeldung erfordern.

Echte externe Cloudkonten wurden in der automatischen Prüfung noch nicht angemeldet. Geprüft sind lokale Roundtrips über den tatsächlichen Cloud-Kern sowie Nextcloud-Protokollantworten in einer isolierten Testumgebung. Mac-Pakete für Apple Silicon und Intel sind verfügbar; S3 wird nicht angeboten.

Weiter: Verbindungen · Lizenzen · Fehlerbehebung

Ab Beta 23 lassen sich NFS-Profile aus der Speichersuche anlegen. Gemeinsame Server-/Exportadressen werden auf den tatsächlich vorhandenen Betriebssystem-Mount des jeweiligen Geräts abgebildet. Für Workspace-Dateien verbindet macOS eine bekannte SMB-Quelle vor dem Einlesen; Details unter Arbeitsbereich auf NAS.

Ab Beta 23 werden SMB-/NFS-Netzlaufwerke ausschließlich unter Speicher → Netzlaufwerke und unter Einstellungen → Speicher & Cloud → Netzlaufwerke angezeigt. Zugehörige Betriebssystem-Laufwerke werden mit dem gespeicherten Profil zusammengeführt. Rechtsklick bietet Öffnen, Zugriff trennen, Bearbeiten, automatisches Verbinden, Adresse kopieren und Entfernen. Eine reine Systemeinbindung lässt sich dort als verwaltetes Netzlaufwerk einrichten.

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