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Terminal und Transfers

Andreas Zumbansen edited this page Oct 21, 2026 · 4 revisions

Terminal, Transfers und Aktivität

Unter den zwei Dateibereichen befinden sich Transfers, Terminal und Aktivität. Die Trennlinie oberhalb des Bereichs lässt sich ziehen, um seine Höhe anzupassen. Die zuletzt gewählte Registerkarte und Höhe werden gespeichert.

Vergrößern und herauslösen

Den sichtbaren Griff oberhalb ziehen, um die Höhe des unteren Bereichs zu ändern. Über das Fenstersymbol den gesamten Bereich oder über das Kontextmenü eines Tabs nur Transfers, Terminal oder Aktivität herauslösen. Die Tabs lassen sich auch herausziehen. Im Werkzeugfenster über Zurück in die App oder durch Ziehen wieder andocken. Auch das Schließen eines Werkzeugfensters dockt es zurück.

Die vorhandene Terminalinstanz und laufende Transfers bleiben beim Abkoppeln erhalten. Höhe, abgekoppelte Bereiche sowie Position/Größe und maximierter Zustand ihrer Fenster werden gespeichert und nach dem Entsperren wiederhergestellt. Aktivitätszeilen haben die Höhe ihres Textes mit je 0,5 Pixel Abstand oben und unten.

Transfers

Server zu Server: Eine Datei im Quell-SFTP-/FTP-/FTPS-/WebDAV-Tab kopieren und im Zieltab einfügen oder zwischen den Bereichen ziehen. Dies funktioniert auch zwischen vollständigen App-Fenstern. Die Übertragung läuft als Stream über ServerDesk, ohne eine vollständige lokale Zwischenkopie. Ausschneiden lädt zunächst hoch, prüft die unveränderte Quelle und entfernt sie erst nach erfolgreichem Abschluss. Fehler lassen die Quelle bestehen. Lokale Dateien verwenden denselben Ablauf zum Hochladen; Serverdateien lassen sich auf den Desktop herunterladen. Vorhandene Ziele werden nicht ungefragt überschrieben.

Die Tabelle zeigt echte Dateioperationen: Dateiname, Quelle und Ziel, übertragene Bytes, Gesamtgröße soweit bekannt, Prozentwert, Durchschnittsgeschwindigkeit und Ergebnis. Vollständige Pfade und Fehlermeldungen sind als Tooltip verfügbar. Bei lokalen Transfers stehen im Kontextmenü Zielordner öffnen und Zielpfad kopieren bereit. Downloads schreiben ab dem ersten Datenblock in den gewählten Zielordner. Unvollständige Dateien tragen dort eine .serverdesk-part-…-Kennzeichnung und werden erst nach Abschluss umbenannt. Lokale Kopien und Verschiebeaktionen sowie SFTP-/FTP-/FTPS-/WebDAV-Downloads und -Uploads werden erfasst. Dazu gehören auch Dateien, die für den Editor heruntergeladen oder nach dem Speichern zurückgeladen werden.

Bei unbekannter Größe erscheint zunächst ein unbestimmter Fortschritt. Ein schnelles serverseitiges Umbenennen oder Verschieben benötigt keinen fortlaufenden Byte-Transfer. Die Liste zeigt erst nach erfolgreichem Abschluss Abgeschlossen; Fehler bleiben sichtbar. Der Papierkorb rechts löscht abgeschlossene Listeneinträge. Er löscht keine übertragenen Dateien. Der Verlauf bleibt für die laufende App-Sitzung bestehen. Ordner sind aufklappbar und enthalten ihre Dateien und Unterordner. Gesamtgröße, Prozent, Durchschnittstempo und geschätzte Restzeit erscheinen pro Auftrag. Größe und Restzeit bleiben offen, solange sie noch nicht sinnvoll ermittelt werden können.

Pause/Fortsetzen und Stoppen stehen neben jedem Ordner und jeder Datei. Eine Ordnerpause wirkt auf alle Kinder; eine zusätzlich selbst pausierte Datei bleibt bis zu ihrem eigenen Fortsetzen pausiert. Stoppen einer Datei lässt andere Dateien im Ordner weiterlaufen und kennzeichnet den Auftrag als teilweise gestoppt. Temporäre Teil-Dateien erhalten keinen fertigen Zieldateinamen. Bei gestopptem Ausschneiden bleibt die Quelle erhalten. Bereits fertige Dateien bleiben erhalten. Eine Fortsetzung nach App-Neustart ist nicht enthalten. Lange Pausen können vom jeweiligen Anbieter durch ein Verbindungszeitlimit beendet werden.

Nach einem erfolgreichen Download ertönt optional ein leiser kurzer Ton, bei Ordnern einmal für den Auftrag. Unter Einstellungen abschalten. Vorbereitende Editor-Downloads, Uploads und gestoppte Aufträge bleiben ohne Abschlusston.

Lokales Terminal

Terminal startet beim ersten Öffnen unter Windows eine lokale PowerShell über ConPTY, auf macOS eine zsh über eine Unix-PTY. Eingaben gehen direkt an die laufende Shell. ANSI-Farben, Cursorbewegungen, Pfeiltasten, Tab, Strg+C und Scrollback werden vom Terminal verarbeitet. Strg+C kopiert markierten Text; ohne Auswahl sendet es das Unterbrechungszeichen an die Shell. Strg+V fügt Text ein. Alternativ stehen Strg+Umschalt+C/V, Kopieren-/Einfügen-Buttons und das Kontextmenü zur Verfügung. Die Terminal-Sitzung bleibt beim Wechsel zu Einstellungen oder anderen Seiten erhalten. Beenden beendet die Shell; Starten öffnet eine neue.

Die Schriftart lässt sich im Dropdown der Terminal-Werkzeugleiste und unter Einstellungen wählen; sie wird für lokale und SSH-Terminals gespeichert, ohne die Shell neu zu starten. Die Schriftgröße lässt sich über das Zahlen-Dropdown in der Werkzeugleiste, unter Einstellungen → Terminal und mit Strg+Mausrad von 8 bis 36 ändern. Sie wird für alle lokalen und SSH-Terminals gespeichert. Laufende Prozesse bleiben erhalten. Auf Systemen mit Command-Taste unterstützen die Terminal-Zwischenablage und die Größenänderung auch diese Taste; beide Plattformen werden mit ihren nativen Shells geprüft. Auf dem Mac kopiert ⌘C die Auswahl und ⌘V fügt ein; Ctrl+C unterbricht den laufenden Shellbefehl.

Befehle laufen mit den Rechten deines angemeldeten Benutzerkontos. Nach dem Schließen der App werden Terminalprozesse beendet. Shells werden beim nächsten App-Start nicht automatisch wieder ausgeführt.

SSH-Terminal

Ab Beta 8 senden linkes und rechtes Shift im Windows-Konsolenmodus reine Modifier-Ereignisse ohne Text. Die Taste allein darf kein @ einfügen. Großschreibung und AltGr-Zeichen werden über die zugehörige Zeichentaste verarbeitet. Die Korrektur wurde mit tatsächlichen Tastaturereignissen und PowerShell-Eingabe geprüft.

Ein SSH-Verbindungsprofil öffnet einen eigenen Verbindungstab. ServerDesk prüft den SSH-Hostschlüssel und verwendet die zugeordneten Zugangsdaten aus dem Tresor. Die Shell läuft dauerhaft über eine PTY mit xterm-256color; Terminalgrößen werden an den Server übertragen. Auch interaktive Eingaben und Steuerzeichen werden weitergereicht. Der Server muss Shell-/PTY-Zugriff erlauben; ein auf SFTP beschränktes Konto reicht dafür nicht aus.

SSH-Tabs lassen sich wie Datei- und Remote-Desktop-Tabs abkoppeln und wieder andocken. Die laufende Sitzung bleibt erhalten. Beim Schließen des Tabs oder der App wird die SSH-Verbindung beendet. Eine separate SFTP-Verbindung desselben Hosts bleibt beim Schließen des SSH-Tabs bestehen. Das Schließen eines Zusatzfensters dockt den Tab wieder an und beendet ihn nicht. Eine getrennte Sitzung startet über Verbinden neu; Programme werden dabei nicht automatisch wiederhergestellt. Komplexe Vollbildprogramme können zusätzliche oder abweichende Terminalfunktionen verlangen.

Aktivität

Aktivität zeigt zeitgestempelte App-Meldungen, abgeschlossene Aktionen und Fehler. Die Liste umfasst bis zu 300 Meldungen. Der Papierkorb leert die Anzeige. Geheimnisse aus dem Zugangstresor werden dort nicht ausgegeben. Terminalausgaben gehören zum jeweiligen Terminal und werden nicht als vollständiges Befehlsprotokoll in die Aktivität geschrieben.

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