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SFTP Rechte
Diese Rechteverwaltung steht für SFTP zur Verfügung. Sie orientiert sich an der Dateieigenschaften-Bedienung von Werkzeugen wie WinSCP. Die tatsächlichen Möglichkeiten bestimmt der Server und das angemeldete Konto.
- Eine oder mehrere Dateien/Verzeichnisse markieren.
- Im Dateikontextmenü Rechte / Owner / Gruppe … wählen.
- Lesen, Schreiben und Ausführen für Eigentümer, Gruppe und andere auswählen oder einen Oktalwert eingeben.
- Sonderbits prüfen. Bestehende Werte werden nicht auf drei gewöhnliche rwx-Ziffern verkürzt.
- Änderungen prüfen und bestätigen.
Beispiele: 644 entspricht üblicherweise Lesen/Schreiben für den Eigentümer und Lesen für Gruppe/andere; 755 ergänzt Ausführen beziehungsweise Verzeichniszugriff. Die App entscheidet nicht, welche Freigabe für einen konkreten Dienst angemessen ist.
Wenn der Server eine SSH-Shell zulässt, liest ServerDesk verfügbare Benutzer/Gruppen über getent beziehungsweise /etc/passwd und /etc/group. Die Auswahl zeigt die serverseitigen Namen. Ist nur SFTP erlaubt oder die Abfrage nicht möglich, stehen numerische UID und GID zur Verfügung. Ein fehlender Name ist kein Beweis, dass die Kennung ungültig ist.
Owner-Wechsel kann administrative Rechte erfordern. Ein Benutzer kann normalerweise nicht jede beliebige Gruppe setzen. Eine abgewiesene Operation wird als Fehler angezeigt; die App versucht keinen automatischen Rechteaufstieg. Lokale Windows-ACLs sind nicht dieselbe Funktion und werden hier nicht bearbeitet.
Rekursive Änderungen sind optional. Vor der Anwendung wird der Umfang ermittelt und bestätigt. Für diese Beta gilt eine Begrenzung auf 10.000 Einträge. Verzeichnisse werden so verarbeitet, dass ein vorzeitig entzogener Zugriff nach Möglichkeit nicht die noch zu bearbeitenden Untereinträge blockiert. Symbolische Links werden nicht rekursiv verfolgt.
Teilfehler sind möglich, zum Beispiel bei einem zwischenzeitlich gelöschten Eintrag oder fehlenden Rechten. Es gibt keine serverübergreifende Transaktion, die alle bereits vorgenommenen Rechteänderungen automatisch zurücknimmt. Nach einem Fehler die betroffenen Einträge neu laden und prüfen.
Owner, Gruppe und Rechte lassen sich als Dateispalten einblenden. Erstelldaten fehlen bei vielen SFTP-Servern. Nicht gelieferte Werte erscheinen als —; sie werden nicht durch erfundene Angaben ersetzt.
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