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Explorer

Andreas Zumbansen edited this page Oct 23, 2026 · 6 revisions

Explorer, Dateiaktionen und Spalten

Jeder Dateibereich besitzt eigene Tabs, Pfad-Breadcrumbs, eine Verzeichnissuche und eine Dateiliste. Ein Klick in die Liste bestimmt den aktiven Bereich. Die Suche filtert das geöffnete Verzeichnis; sie ist keine rekursive Volltextsuche.

Pfade und Favoriten

Breadcrumbs öffnen übergeordnete Verzeichnisse. Alt+D, Strg+L oder F4 wechselt zur direkten Pfadeingabe. Mit Enter navigieren, mit Escape zur Breadcrumb-Anzeige zurückkehren. Über den Stern lässt sich der aktuelle Ort als Favorit merken. Rechtsklick auf einen Favoriten erlaubt Umbenennen und Farbe ändern. Im Colorpicker stehen eine Farbpalette, freie Farbwahl und eine Vorschau bereit; eine Hex-Eingabe ist nicht erforderlich. Bei Verbindungsfavoriten öffnet Favoritenfarbe → Eigene Farbe … denselben Dialog. Laufwerk-Tabs zeigen den Datenträgernamen und unter Windows den Buchstaben, beispielsweise Windows (C:). SSD, HDD und Wechseldatenträger haben passende Symbole.

Favoriten, Verbindungen, Speicher und Extra Fenster lassen sich über ihre Überschrift unabhängig einklappen. Die Auswahl bleibt nach einem Neustart erhalten. Standardfavoriten über Aus Favoriten entfernen dauerhaft löschen, auch alle Einträge. Ordner oder Verknüpfungen vom PC beziehungsweise aus einer Dateiliste auf die Favoritenüberschrift oder den Bereich ziehen. Dabei wird ein Verweis angelegt; die Quelle bleibt erhalten. Dateien und Ordner zusätzlich markieren und im Explorer-Kontextmenü Zu Favoriten hinzufügen wählen. Serverfavoriten bleiben ihrem Arbeitsbereich und Verbindungsprofil zugeordnet. Windows-Ordnerverknüpfungen werden auf ihr Ziel aufgelöst.

Die schmale Trennlinie rechts neben der Sidebar ziehen, um die Breite anzupassen. Die Breite wird nach einem Neustart und beim Seitenwechsel wiederhergestellt.

Unter Speicher gibt es separat einklappbare Datenträger, Netzlaufwerke und Cloudspeicher. Lokale Laufwerke zeigen freien/gesamten Speicher sowie eine Belegungsleiste. Nicht bereite Wechselmedien zeigen keine erfundene Kapazität. Eingebundene Netzlaufwerke übernimmt das Betriebssystem; gespeicherte SMB-Profile werden ergänzt.

Kopieren, Ausschneiden und Einfügen

Dateien oder Ordner markieren und Strg+C bzw. Strg+X verwenden. Anschließend den Zielbereich aktivieren und Strg+V drücken. Dieselben Aktionen stehen im Kontextmenü. Dateipfad kopieren legt die vollständigen Pfade markierter Einträge zeilenweise in die Zwischenablage; ohne Auswahl den aktuellen Ordnerpfad. Strg+A markiert alle angezeigten Elemente. Mehrfachauswahl erfolgt wie bei üblichen Dateilisten.

Lokales Ausschneiden verschiebt die Quelle. Beim Kopieren verwendet ServerDesk lokal einen Kopie-Zusatz. Beim Verschieben werden bestehende Namen vorab als Konflikt gemeldet; die Auswahl bleibt erhalten. Kopieren in einen eigenen Unterordner wird abgewiesen. Ein Wechsel zwischen lokalen und entfernten Dateisystemen benötigt zunächst eine vollständige Übertragung; eine geänderte Quelle wird anschließend nicht ungeprüft entfernt. Bei Fehlern die Aktivitätsanzeige lesen und Quelle sowie Ziel prüfen.

F2 benennt genau ein ausgewähltes Element um. Löschen fragt nach. Unter Windows und macOS werden lokale Dateien normalerweise in den Papierkorb verschoben. Auf dem Mac löscht auch ⌘⌫ nach Rückfrage. Umschalt+Entf und das Löschen auf einem Server sind endgültig; die Rückfrage zeigt die ausgewählten Pfade. Ein Laufwerks- oder Serverstamm kann nicht entfernt werden.

Verschieben nach einem Zielpfad

Rechtsklick → Verschieben nach … öffnet den Zieldialog für die aktuelle Auswahl. Lokale Zielordner lassen sich durchsuchen. Auf einem Server einen absoluten oder zum aktuellen Ordner relativen Pfad eingeben; der Zielordner muss existieren. Innerhalb derselben Serververbindung verwendet ServerDesk die Verschiebefunktion des Anbieters. Beim Wechsel zwischen Speichern wird die Übertragung geprüft, bevor die Quelle entfernt wird. Fehler bleiben im Dialog sichtbar.

Drag-and-drop

Dateien lassen sich zwischen Bereichen kopieren. Die Betriebssystem-Schnittstelle bietet außerdem Dateidrops von und zu anderen Anwendungen an. Remote-Downloads starten erst nach der Zielwahl und schreiben direkt in diesen Ordner. Windows-Dateidrops übergeben Dateiinhalte als Stream an den Explorer, ohne einen vollständigen TEMP-Download vorzubereiten. Eine schwebende Vorschau zeigt Dateinamen und Aktion (Kopieren, Upload, Download oder Server → Server); der Zielbereich wird markiert. Ungültige Ziele werden abgewiesen. Beim Ziehen auf Favoriten steht Als Favorit ablegen. Ordnerzeilen sind direkte Ziele: Auf einen Ordner ziehen, bis dessen Rahmen hervorgehoben ist, und loslassen. Die freie Fläche verwendet den aktuell geöffneten Ordner. Innerhalb derselben Serververbindung verschiebt ServerDesk standardmäßig; Strg-Ziehen (Mac: ⌥) erzwingt Kopieren, Umschalt-Ziehen Verschieben. Zwischen unterschiedlichen Speichern wird standardmäßig kopiert. Das eigene Verzeichnis und Unterordner der gezogenen Auswahl sind als Ziele gesperrt. Interne Windows-Transfers benötigen keine Vorab-Auflistung der gesamten Ordnerstruktur für den Windows-Explorer. Auf macOS nutzt ein Download per Drag-and-drop native Dateiversprechen: Der Finder nennt den Zielordner, anschließend schreibt ServerDesk direkt dorthin. ⌘C/X/V funktioniert innerhalb von ServerDesk und zwischen seinen Fenstern; für Downloads in den Finder Drag-and-drop oder die Zielordnerauswahl verwenden. Die normale Finder-Zwischenablage unterstützt keine verzögerten Remote-Downloads. Der komplette Desktop-Rundweg ist noch nicht auf allen Zielanwendungen praktisch geprüft.

Ein Remote-Ausschneiden wird innerhalb der laufenden ServerDesk-Instanz verwaltet. Für das Einfügen einer Serverdatei in einen externen Dateimanager zuerst Kopieren verwenden; dabei wird eine lokale Datei bereitgestellt.

Spalten

Ein Klick auf einen Spaltenkopf sortiert auf- oder absteigend. Größen und Datumswerte werden nach ihrem Wert sortiert; Ordner stehen zuerst. Spaltenköpfe ziehen, um ihre Reihenfolge zu ändern. Das Kopf-Kontextmenü blendet Spalten ein oder aus. Name bleibt sichtbar. Reihenfolge und Sichtbarkeit werden gespeichert; Sortierung wird pro Tab gespeichert.

Verfügbar sind Name, Größe, Typ, Änderungsdatum, Erstelldatum, Rechte, Owner und Gruppe. Nicht vom Dateisystem oder Server gelieferte Werte erscheinen als —. Die Ansicht kann horizontal gescrollt werden.

Weiter: Archive · SFTP-Rechte · Tabs

Im kompakten Dateikontextmenü sind Öffnen, Neu, Übertragen und Archiv als Untermenüs angeordnet. Kopieren, Ausschneiden, Einfügen, Umbenennen und Löschen sind direkt erreichbar. Die untere Leiste enthält eigene Tabs für Transfers, Terminal und Aktivität.

Navigation und Sidebar

Die Hauptansichten liegen ausschließlich in den oberen Tabs Explorer, Server & Computer und Remote Desktop. Kategorien der Sidebar lassen sich am Punktgriff frei anordnen. Datenträger, Netzlaufwerke und Cloudspeicher können auch als eigene Kategorien über Favoriten stehen. Die Reihenfolge wird gespeichert. Details: Einstellungen.

Ab Beta 23 werden SMB-/NFS-Netzlaufwerke ausschließlich unter Speicher → Netzlaufwerke und unter Einstellungen → Speicher & Cloud → Netzlaufwerke angezeigt. Zugehörige Betriebssystem-Laufwerke werden mit dem gespeicherten Profil zusammengeführt. Rechtsklick bietet Öffnen, Zugriff trennen, Bearbeiten, automatisches Verbinden, Adresse kopieren und Entfernen. Eine reine Systemeinbindung lässt sich dort als verwaltetes Netzlaufwerk einrichten.

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