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Editor
Textdateien öffnen immer im eigenen Codeeditor-Fenster. Mehrere Dateien erscheinen dort als Tabs. Explorer und Verbindungen bleiben im Hauptfenster; der Editor besitzt eine eigene gespeicherte Fensterposition und Größe. Internen oder externen Editor über das Dateikontextmenü wählen.
Datei bietet Neu, mehrere Dateien öffnen, Speichern, Speichern unter, Alle speichern, Neu laden und Öffnen im externen Editor. Ungespeicherte Änderungen werden beim Schließen abgefragt. Bei Serverdateien erstellt „Speichern unter“ eine eigenständige lokale Datei; das Original bleibt erhalten. Normales Speichern verwendet weiterhin den kontrollierten Rückupload.
Unter Sitzung eine Dateiliste als .zedsession speichern oder öffnen. Die Sitzung gehört zum jeweiligen Arbeitsbereich. Letzte Dateien beim Start wieder öffnen steuert die Wiederherstellung der gespeicherten Tabs; fehlende lokale Dateien werden beim Import übersprungen. Eine Sitzung enthält Dateipfade und Tabdaten, keine Kopie des Dateiinhalts und keine Passwörter. Ungespeicherte Texte vor regulärem Beenden sichern.
Windows bietet kaskadiert ServerDesk Editor → Mit ServerDesk Editor öffnen für Dateien sowie ServerDesk Editor → Neue Datei mit ServerDesk Editor in Ordnern und auf deren Hintergrund. Unter Windows 11 stehen diese klassischen Einträge gegebenenfalls unter Weitere Optionen anzeigen. Die Einträge sind in den App-Einstellungen abschaltbar; Installation/Update erneuern aktive Einträge, Deinstallation entfernt sie.
Der lokale Editor läuft ohne Hauptfenster, Serververbindung und Masterpasswort. Er verwendet ein getrenntes lokales Profil und kann darüber keine gesperrten Arbeitsbereiche oder Server-Caches freigeben. Weitere Dateiaufrufe werden als Tabs in diese Editorinstanz geleitet. Speichern unter, Schriftwahl, Dateiüberwachung und lokale Sitzungen bleiben verfügbar. Neue Dateien aus dem Ordner-Kontextmenü werden erst beim Speichern an den gewünschten Ort geschrieben.
Die Werkzeugleiste enthält eine Schriftartauswahl und ein Dropdown mit den Zahlen 8 bis 36 für die Schriftgröße. Alternativ Strg+Mausrad verwenden. Die Auswahl gilt für alle Editor-Tabs und bleibt gespeichert; Cursor und Inhalt bleiben erhalten. Unter Ansicht Zeilenumbruch, Zeilennummern sowie Leerzeichen-/Tabdarstellung wählen.
Undo/Redo, Ausschneiden/Kopieren/Einfügen, Alles auswählen, Groß-/Kleinschreibung, nachgestellte Leerzeichen entfernen, Zeilen sortieren und JSON formatieren stehen im Menü Bearbeiten zur Verfügung. Strg+S speichert, Strg+Umschalt+S öffnet Speichern unter, Strg+O öffnet Dateien, Strg+N eine neue Datei, Strg+W schließt den aktiven Tab und Strg+Tab wechselt Dateien. Makros sind nicht enthalten.
Die Suchleiste bietet Vorwärts-/Rückwärtssuche, Einzel- und Alle-ersetzen, Regex, Groß-/Kleinschreibung und ganze Wörter. F3 sucht weiter, Umschalt+F3 zurück. Regex-Ersetzungen unterstützen Gruppen wie $1; aufwendige Ausdrücke werden zeitlich begrenzt. Strg+G springt zu einer Zeile.
Suchen → In Dateien suchen durchsucht einen gewählten lokalen Ordner, optional mit Unterordnern. Dateifilter durch Semikolon trennen. Doppelklick oder Enter auf einen Treffer öffnet Datei und Zeile. Suche abbrechen ist möglich. Pro Suche gelten 5.000 Dateien, 2 MB je Datei und 10.000 Treffer; ausgelassene Dateien und ein erreichtes Limit werden angezeigt. Verzeichnislinks werden übersprungen. Für entfernte Verzeichnisse zuerst eine lokale Arbeitskopie herunterladen.
Mit Datei vergleichen zeigt den aktuellen Editorpuffer und eine gewählte Datei schreibgeschützt nebeneinander. Die Änderungsliste führt zu betroffenen Zeilen. Einfügungen werden bei überschaubaren Dateien ausgerichtet; bei sehr großen Zeilenmengen erfolgt ein einfacher zeilenweiser Vergleich. Der Vergleich verändert keine Datei.
Mehrzeilige Klammerblöcke, HTML-/XML-Elemente sowie Python-/YAML-Einrückungsblöcke lassen sich über die Faltungsleiste ein- und ausklappen. Ansicht bietet zusätzlich Alles einklappen/aufklappen. Dies sind Strukturhilfen; unvollständiger Code oder Sonderfälle einzelner Sprachen können die Faltung begrenzen.
Das Menü Kodierung unterstützt UTF-8, UTF-8 mit BOM, UTF-16 LE/BE, Windows-1252 und ISO-8859-1. Konvertieren zu ändert die Kodierung beim nächsten Speichern. Nicht darstellbare Zeichen blockieren eine verlustbehaftete Konvertierung. Datei neu lesen als interpretiert vorhandene Bytes neu und erfordert zuvor gesicherte Bearbeitungen. Windows-CRLF und Unix-/macOS-LF lassen sich konvertieren. Die Statusleiste zeigt Kodierung und Zeilenenden.
Textdateien sind intern auf 20 MB begrenzt. Farbdarstellung ist unter anderem für HTML, PHP, MySQL/SQL, XML, CSS, JSON, JavaScript, TypeScript, C#, Python, Java, C/C++, Go, Rust, YAML, PowerShell, Batch/CMD, Shell/Bash und Markdown vorhanden.
Unter Ansicht Geöffnete Dateien überwachen aktivieren. Saubere lokale Dateien werden nach einer externen Änderung neu geladen. Bei ungespeichertem Editorinhalt bleiben beide Fassungen erhalten; die App zeigt einen Konflikt. Entfernte oder verschobene Dateien bleiben im Editor als Puffer verfügbar und können über Speichern unter gesichert werden. Serverdateien werden über ihren lokalen Arbeitscache überwacht; fremde Serveränderungen werden vor einem Rückupload geprüft.
JSON, XML, JavaScript, C#, YAML und MySQL/SQL verwenden Parser. HTML liefert Parserhinweise; CSS und weitere Sprachen erhalten teilweise begrenzte Strukturprüfungen. PHP und Python verwenden vorhandene lokale php-/python-Parser im PATH. Ein fehlender Parser wird angezeigt und nicht als erfolgreiche Prüfung ausgegeben.
PowerShell-Dateien (.ps1, .psm1, .psd1) werden mit einem vorhandenen lokalen PowerShell-Parser geprüft, ohne das Skript auszuführen. Für Batch/CMD und Shell/Bash sind Dateierkennung und Syntaxfarben enthalten; eine vollständige Parserprüfung wird dafür nicht zugesagt. Auch .bash, .zsh und .ksh sowie bekannte Shell-Konfigurationsdateien werden erkannt.
Automatische Prüfungen sind auf 1 MB begrenzt. Es handelt sich nicht um eine vollständige IDE, Projektkompilierung, Datenbankausführung, Sprachserverintegration oder Sicherheitsanalyse. SQL wird syntaktisch geprüft; es wird keine Abfrage auf einem MySQL-Server ausgeführt. Fehler anklicken, um zur betreffenden Stelle zu springen.
Beim Öffnen entsteht ein lokaler Editorcache. Mit aktivierter Option Geänderte Serverdateien beim Speichern automatisch zurückladen prüft ServerDesk vor dem Upload den bisherigen Serverinhalt. Wurde er inzwischen geändert, wird der Upload blockiert. Der lokale Text bleibt zur Konfliktauflösung erhalten.
Ein erfolgreicher Ersatz arbeitet mit einer temporären Serverdatei und Umbenennen. Die vorherige Serverdatei bleibt als .zumbyte-backup-… erhalten. Die genauen Möglichkeiten hängen vom Protokoll und Server ab. Bei Fehlern zeigt die App einen ausstehenden Upload. Ein lokal gespeicherter Cache ist noch kein erfolgreicher Serverupload.
Auch lokale Dateien werden vor einem überschreibenden Speichern auf externe Änderungen geprüft. Bei einem Konflikt nicht blind den Cache als aktuelle Serverversion behandeln. Beide Stände vergleichen und die gewünschte Fassung bewusst übernehmen.
Unter Einstellungen einen Programmpfad hinterlegen oder das Standardprogramm des Systems verwenden. Wahlweise alle Dateien standardmäßig extern öffnen. Den zugehörigen ServerDesk-Tab offen lassen: Er überwacht die lokale Arbeitsdatei bis zum Schließen und löst bei aktivierter Option den Rückupload aus. Ein Editor, der über eine andere Datei oder einen nicht überwachten Pfad speichert, kann nicht zuverlässig zugeordnet werden.
Caches, Downloads und Serverbackups werden für Wiederherstellung nicht automatisch gelöscht. Vertrauliche Dokumente können dadurch zusätzlich lokal vorliegen.
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