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Updates und Rollback

Andreas Zumbansen edited this page Oct 23, 2026 · 9 revisions

Updates, Kanäle und Rollback

ServerDesk verwendet ausschließlich GitHub Releases aus dem öffentlichen Repository ZUMBYTE-AppSolution/serverdesk-release und Velopack. Die Veröffentlichung wird lokal erstellt und geprüft. Im öffentlichen Repository liegen README, Lizenz und fertige Downloads; der Quellcode bleibt privat.

Wechsel von Beta 6 oder älter: einmalig den neuen Installer aus GitHub Releases installieren. Die alte App verweist noch auf das inzwischen private Quellcode-Repository. Ab Beta 7 beziehen Versionsprüfung, Changelog, Paketdownload, Release-/Beta-Kanal und Rollback ihre Daten aus dem neuen Repository.

Kanäle

Auswahl Veröffentlichungen Feed
Release Stabile Versionen ohne Vorabversionssuffix releases.win-release.json
Beta Als Prerelease veröffentlichte Vorabversionen releases.win-beta.json

Mac-Pakete verwenden eigene Feeds: releases.osx-arm64-beta.json / releases.osx-arm64-release.json für Apple Silicon und releases.osx-x64-beta.json / releases.osx-x64-release.json für Intel. Jede App bietet nur zu ihrem Betriebssystem und Prozessor passende Pakete an. Die erste Mac-Ausgabe ist Beta 11; ein älteres Windows-Paket wird auf dem Mac nicht als Rollback angeboten.

Eine Beta verwendet standardmäßig Beta. Unter Einstellungen → Updates & Versionen lässt sich die Auswahl ändern. Enthält ein Kanal keine Veröffentlichung, zeigt die App dies an; sie installiert nicht automatisch etwas aus dem anderen Kanal. Versionen werden semantisch geordnet: beta.10 folgt auf beta.2.

Aktuelle Beta: 0.2.0-beta.23. Sie verbindet bekannte Mac-Workspace-Freigaben vor dem Lesen, übernimmt ältere Zuordnungen und verbessert die geräteabhängigen SMB-/NFS-Pfade. Updates prüfen den freien Speicher vor Download und Neustart. Installer und Updatepakete stehen für Windows x64, macOS Apple Silicon und macOS Intel bereit; frühere Veröffentlichungen bleiben für Rollback verfügbar.

Prüfen und installieren

Beim Start prüfen und benachrichtigen oder nur manuell prüfen. Bei einer neuen Version zeigt die App deren Changelog. Diese Version installieren lädt erst nach einer eigenen Bestätigung. Unter Windows muss die Ausgabe über den Installer installiert sein; portable Windows-Pakete verwenden einen manuellen Austausch. Auf macOS unterstützt ein erkanntes, beschreibbares App-Bundle den integrierten Updateweg, auch wenn die Updatebibliothek es intern als portabel kennzeichnet.

Der Feed wird aus genau dem ausgewählten Release-Tag gelesen. App-ID, Version, Kanal, Paketname, Dateigröße und SHA256 müssen passen. Soweit GitHub einen eigenen SHA256-Digest liefert, wird er ebenfalls verglichen. Das Paket stammt aus dem offiziellen Repository. Mac-Pakete ab Beta 12 sind zusätzlich mit Developer ID signiert und von Apple notarisiert. Windows-Pakete sind derzeit unsigniert; Prüfsummen ersetzen keine unabhängige Herausgebersignatur. Ein Mac-Rollback auf Beta 11 führt wieder zur damaligen Ausgabe ohne Apple-Notarisierung.

Nach erfolgreichem Download und Prüfung werden ungespeicherte Editoren abgefragt und die Konfiguration in UpdateBackups/<Zeit>-<Version> gesichert. Offene Bearbeitungen und laufende Dateiaktionen werden in allen vollständigen App-Fenstern geprüft. Erst dann beendet sich die App und der Updater setzt das Paket ein. Remotesitzungen werden dabei getrennt. Nach dem Versionswechsel erscheint das mitgelieferte Changelog einmal.

Rückkehr zu einer älteren Version

Im Versionsverlauf eine veröffentlichte Version des ausgewählten Kanals wählen, deren Changelog prüfen und installieren. Ein vollständiges Paket muss noch verfügbar sein. Die App lädt das Paket aus dessen ursprünglichem Release; ein aktueller Feed wird nicht fälschlich für eine ältere Version verwendet.

Ein Rollback setzt Programmdateien zurück. Es stellt weder persönliche Dateien noch Serverzustände, Arbeitsbereiche oder Tresorinhalte aus einem historischen Stand wieder her. Für alte Versionen ist die Kompatibilität mit späteren Datenformaten gesondert zu prüfen. Beta 6 führt das neue Masterkey-/Speicherformat pro Arbeitsbereich ein. Beta 7 ergänzt die verschlüsselte Sicherheitsrichtlinie und App-PIN. Nach der Speicherung im neuen Format verhindert der integrierte Updater einen Rückwechsel auf Versionen vor Beta 7. Alte Programmversionen dürfen diesen Datenordner nicht bearbeiten.

Nach einem Rollback unterdrückt die App den Hinweis auf die gerade übersprungene neuere Version. Updatehinweise wieder aktivieren hebt dies auf. Eine noch spätere Version kann wieder angeboten werden.

Die erweiterten Sperroptionen ab Beta 21 verwenden ein authentifiziertes Speicherformat, das ältere Ausgaben nicht öffnen können. Für Arbeitsbereiche mit vierstelliger PIN, Masterpasswort-Sperre oder erweiterten Sperrmerkmalen Beta 21 oder neuer beibehalten. Ein Rückwechsel auf Beta 20 macht diese Arbeitsbereiche nicht wieder mit dem alten Format kompatibel. Vorherige Sicherungen nur bewusst als eigenen Datenstand wiederherstellen.

Fehler und Wiederherstellung

GitHub-Anfragelimits, fehlende Assets oder abweichende Prüfsummen verhindern die Installation und erscheinen als Meldung. Ohne vollständigen Download findet keine geplante Anwendung durch ServerDesk statt. Bei einem beschädigten installierten Paket den gewünschten offiziellen Installer erneut verwenden. Die Konfigurationssicherung wird nicht ungefragt über die aktuelle Konfiguration kopiert. update-history.log nennt Versionswechsel und Sicherungspfad, keine Zugangspasswörter.

Bei direkten Cloudkonten im aktuellen Arbeitsbereich blockiert Beta 8 zusätzlich Rückwechsel auf ältere Versionen. Ältere Ausgaben kennen diese Anbieterprofile nicht.

Mac verlangt erneut den Installer

Bis einschließlich Beta 15 wurden auch installierte Mac-Apps durch die Portabel-Erkennung der Updatebibliothek blockiert. Daher wurde vor dem Download auf den GitHub-Installer verwiesen. Die Korrektur ist ab Beta 16 enthalten.

Für den Wechsel von einer betroffenen älteren Mac-Version Beta 16 einmalig über den passenden offiziellen Mac-Installer installieren. Danach können weitere Updates aus dem erkannten App-Bundle heraus geladen und angewendet werden. Arbeitsbereiche und Tresordateien bleiben erhalten. Direkt gestartete Entwicklungsdateien außerhalb eines App-Bundles unterstützen diesen Weg nicht. Windows benötigt für integrierte Updates weiterhin die installierte Ausgabe.

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