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Verbindungen

Andreas Zumbansen edited this page Oct 23, 2026 · 7 revisions

Verbindungsprofile und Protokolle

Die Statuspunkte erscheinen als kleine Lampen mit dezentem Glow: Grün bedeutet verbunden, Gelb verbindet oder meldet einen Fehler; getrennte Verbindungen bleiben grau. Der Tooltip zeigt den Zustand im Detail.

Kontextmenüs der Seitenleiste

Rechtsklick auf eine Verbindung: verbinden/öffnen, trennen, in neuem Fenster öffnen, bearbeiten, als Favorit merken, Favoritenfarbe wählen oder löschen. Rechtsklick auf einen Host: Alle verbinden …, Alle trennen, eine einzelne Verbindung über das Untermenü bearbeiten, alle als Favoriten merken oder die Gruppe löschen. Löschen erfordert Masterpasswort-Freigabe und Bestätigung; zugehörige Sitzungen werden beendet. Es werden keine Serverdateien gelöscht. Cloud- und Netzwerkspeicher bleiben immer im Bereich Speicher.

Unter Server & Computer ein Profil anlegen. Name, Protokoll, Host, Port, Benutzer, Startverzeichnis und Gruppe eintragen. Ein zuvor im Tresor angelegter Zugang kann zugewiesen werden. Gruppen dienen zur Organisation und Filterung; sie sind keine Betriebssystem-Benutzergruppen.

Die Übersicht bietet Suche sowie Systemdetails. Dateien öffnen oder Sitzung öffnen erstellt den passenden Tab. Ein vorhandener Tab desselben Profils wird wieder aktiviert. Das Entfernen eines Profils entfernt dessen Konfiguration, keine Serverdateien. Ein Tab eines entfernten Profils meldet den fehlenden Bezug und wird nicht als lokaler Pfad behandelt.

Cloudspeicher und Netzlaufwerke werden unter Speicher → Netzwerk & Cloud verwaltet. WebDAV und SMB sind immer dort eingeordnet; SFTP/FTP/FTPS lassen sich bei Bedarf im Profil dem Bereich Speicher zuweisen. Sie erscheinen dann nicht in der Serverliste oder den Hostgruppen unter Verbindungen. Siehe Cloud und Netzwerk.

Protokoll Üblicher Port Verhalten
SFTP 22 Dateioperationen und Unix-Rechte über SSH
SSH 22 Interaktive Shell mit PTY und ANSI-Terminal
FTP 21 Unverschlüsselte Dateiübertragung
FTPS 21 Explizites TLS mit Zertifikatsprüfung
SMB 445 Systemfreigaben/UNC und Betriebssystem-Anmeldung
WebDAV 443 HTTPS-Verzeichnisse und Dateiübertragung
RDP 3389 Eingebettetes Microsoft-RDP unter Windows
VNC 5900 Eingebettete RFB-Sitzung

Ports können abweichen. Bei SMB den tatsächlichen UNC-Pfad verwenden, zum Beispiel \\nas\daten. WebDAV benötigt die korrekte HTTPS-Endpunktadresse des Anbieters; Nextcloud kann einen benutzerspezifischen DAV-Pfad und ein App-Passwort verlangen.

Vertrauen und Anmeldung

SSH/SFTP zeigen beim ersten Kontakt den Hostschlüssel-Fingerabdruck. Diesen über einen unabhängigen Kanal mit dem Administrator vergleichen. Gespeicherte Schlüssel werden bei weiteren Verbindungen geprüft; ein geänderter Schlüssel benötigt eine bewusste Entscheidung. TLS-Zertifikatsfehler bei FTPS/WebDAV werden nicht pauschal umgangen.

RDP/VNC können ein Passwort für die aktuelle Sitzung abfragen, falls kein gespeicherter Zugang vorliegt. Diese Sitzungseingabe wird nicht als neues Tresorprofil gespeichert. RDP-Domäne und Remote-Zwischenablage gehören zum Profil. Die Zwischenablagefreigabe ist standardmäßig aus.

SSH öffnet eine dauerhafte Shell mit xterm-256color, PTY, ANSI-Farben, Eingaben, Scrollback und Größenanpassung. Der Tab lässt sich abkoppeln und wieder andocken. Die App hebt die Rechte des angemeldeten Benutzers nicht an. Siehe Terminal und Transfers.

Statusanzeigen

Die Seitenleiste gruppiert Profile desselben Hosts aufklappbar. Die Überschrift übernimmt den ersten benutzerdefinierten Verbindungsnamen; jeder Untereintrag zeigt seinen eigenen Namen und daneben das Protokoll. Die Zieladresse ist im Tooltip sichtbar. Auf- und Zuklappen bleibt gespeichert. Groß-/Kleinschreibung, Port und URL-/UNC-Schreibweise werden für die Gruppierung normalisiert. DNS-Aliase und IP-Adressen werden nicht automatisch als derselbe Host zusammengeführt.

Der Status erscheint rechtsbündig und vertikal mittig in Seitenleiste, Systemliste und Sitzungswerkzeugleiste: grau für getrennt, gelb während des Verbindungsaufbaus oder bei Fehlern, grün bei erfolgreicher Verbindung. Die Tabköpfe bleiben ohne Statuspunkt. Ein Host ist grün, sobald mindestens ein zugehöriges Profil verbunden ist; die Untereinträge zeigen den einzelnen Zustand. Ein gespeichertes Profil oder aktivierter Autostart zählt noch nicht als verbunden. Im Explorer wird Verbinden nach einer erfolgreichen Dateiverbindung durch Verbunden und eine Aktion zum Trennen ersetzt.

SFTP und FTP werden anhand des tatsächlichen Clients geprüft; RDP/VNC und SSH melden ihren Sitzungszustand. Bei WebDAV und SMB bedeutet grün eine erfolgreiche Dateioperation beziehungsweise erreichbare Freigabe. Spätere Fehler werden beim nächsten Zugriff sichtbar. Es handelt sich nicht um eine allgemeine Ping- oder Verfügbarkeitsüberwachung aller gespeicherten Hosts.

Weiter: LAN-/WLAN-Suche · Zugangstresor · Remote Desktop · SFTP-Rechte

SSH-Anmeldung am Mac

Für SSH und SFTP den kurzen Benutzernamen des macOS-Kontos verwenden. Im Mac-Terminal zeigt id -un den passenden Namen. Der Server muss die ausgewählte Anmeldung zulassen und das Konto für die entfernte Anmeldung freigeben.

Permission denied (keyboard-interactive) bedeutet, dass der Server die Anmeldung abgelehnt hat. „Keyboard Interactive“ ist das verwendete SSH-Anmeldeverfahren. Ab Beta 16 öffnet ServerDesk nach einer abgelehnten Anmeldung unmittelbar die Zugangsauswahl mit leerem Passwortfeld. Einen passenden Tresorzugang wählen oder das Benutzerpasswort erneut eingeben. Auch nach einem abgelehnten SSH-Schlüssel lässt sich so eine Passwortanmeldung auswählen. Die Passphrase des privaten Schlüssels wird nicht als Benutzerpasswort verwendet.

Ohne aktivierte Speicheroption gelten korrigierte Anmeldedaten nur für die Sitzung; bestehende Tresoreinträge werden nicht überschrieben. Das Speichern verlangt eine erfolgreiche Anmeldung und die Masterfreigabe. Passwortänderungsdialoge, Einmalcodes und gemischte Mehrfaktorabfragen werden nicht automatisch beantwortet; dafür einen vom Server zugelassenen unterstützten Zugang verwenden.

Hostgruppen und Untergruppen

Ab Beta 17 erscheinen Verbindungen nach Host sortiert – in der Seitenleiste, der Serverübersicht, Remote Desktop, im Zugangstresor und bei der Auswahl und Verknüpfung von Zugängen. Bestehende Gruppen werden als Untergruppen des jeweiligen Hosts angezeigt. Benutzernamen, Ports, Protokolle und Verbindungsnamen bleiben je Profil erhalten. Cloud- und Speicherprofile bleiben unter Speicher.

Im Profil steht dafür Untergruppe zur Verfügung. Administration/root erzeugt zwei Ebenen unter dem Host; Benutzer/Andreas einen separaten Zweig. Leer oder Allgemein zeigt das Profil direkt unter dem Host. Bis zu acht Ebenen sind möglich. Per Rechtsklick auf ein Profil oder eine Gruppe öffnet Untergruppe zuweisen … die geschützte Zuordnung. Bei einer Gruppe werden deren ausgewählte Verbindungen in den angegebenen Pfad eingeordnet. Dadurch ändern sich weder Zieladresse noch Benutzer, Port oder Zugangsdaten. Die Zuordnung liegt verschlüsselt im Arbeitsbereich und wird zwischen Geräten übernommen.

Host- und Untergruppen lassen sich einzeln aufklappen; der Zustand wird auf diesem Gerät pro Arbeitsbereich gespeichert. Über das Host-Kontextmenü können neue Verbindungen mit vorbelegter Adresse angelegt werden. Verbinden, Trennen, Bearbeiten und Favoriten bleiben auch für Gruppen verfügbar.

Ein Tresorzugang, den mehrere Verbindungen oder Hosts verwenden, erscheint unter jedem passenden Host und jeder zugehörigen Untergruppe. Dabei wird der Zugang nicht vervielfältigt. Unverknüpfte Zugänge stehen unter Noch keinem Host zugeordnet. Zugang auswählen bietet eine Suche nach Host, Gruppe, Zugang, Benutzer, Protokoll und Port. Eine Gruppierung ersetzt keine serverseitige SSH-Freigabe: Der öffentliche Anmeldeschlüssel muss zum Zielkonto gehören und dort zugelassen sein; der angezeigte Fingerabdruck des SSH-Hosts ist davon getrennt.

Hostnamen werden bezüglich Groß-/Kleinschreibung, Ports und URL-/UNC-Schreibweise normalisiert. Unterschiedliche DNS-Aliase und IP-Adressen werden nicht automatisch zusammengelegt. Remote Desktop zeigt weiterhin ausschließlich RDP und VNC.

Verschieben und Anordnung ab Beta 18

Verbindungen lassen sich innerhalb ihres Hosts per Drag-and-drop in Untergruppen oder zurück direkt unter den Host verschieben. In der Mitte einer Gruppenüberschrift ablegen, um die Verbindung dort einzuordnen. Eine schmale Linie am oberen oder unteren Rand fügt Verbindungen oder Gruppen davor bzw. dahinter ein. Hostüberschriften lassen sich untereinander anordnen. Ganze Untergruppen nehmen beim Umziehen alle darunterliegenden Verbindungen und weiteren Untergruppen mit – auch wenn eine Ansicht gerade nur bestimmte Protokolle zeigt. Ein zusammengeklappter Zweig öffnet sich beim Darüberhalten; am Rand der Seitenleiste wird automatisch gescrollt.

Die Reihenfolge gilt in allen Ansichten, einschließlich Tresor und Zugangsauswahl. Der Tresor zeigt gemeinsam genutzte Zugänge je Zweig einmal; einzelne Zugangszeilen lassen sich dort nicht zum Umhängen von Verbindungen ziehen. Auswahlfenster bleiben reine Auswahlfenster. In der Seitenleiste, Serverübersicht und Remote-Übersicht lassen sich einzelne Verbindungen ziehen; Host- und Gruppenüberschriften können auch im Tresor angeordnet werden.

Unter Anordnung im Rechtsklickmenü gibt es zusätzlich Nach oben verschieben, Nach unten verschieben, Inhalt nach Namen sortieren und bei Hostgruppen Hostgruppen nach Namen sortieren. Die Anordnung liegt verschlüsselt im Speicher des jeweiligen Arbeitsbereichs, wird beim erneuten Entsperren wiederhergestellt und bei Änderungen der gemeinsamen Cloud-Datei automatisch übernommen. Ein neuer Arbeitsbereich beginnt mit eigener Anordnung. Ältere App-Versionen können diese zusätzliche Reihenfolge beim erneuten Speichern verwerfen; auf gemeinsam genutzten Geräten deshalb Beta 18 oder neuer verwenden.

Eine nötige Masterpasswort-Freigabe erscheint erst beim Ablegen und gilt wie andere sensible Änderungen zehn Minuten. Abbrechen verändert nichts. Zwischen unterschiedlichen Hosts werden keine Verbindungen verschoben, da Gruppierung keine Serveradresse ändern soll. Eine Gruppe kann weder in sich selbst noch in einen ihrer Unterzweige wandern. Besteht am Ziel schon eine gleichnamige Untergruppe, wird das Zusammenführen verhindert; ebenso mehr als acht Ebenen. Adresse, Benutzer, Port und Zugangsdaten bleiben erhalten. Unveränderte aktive SSH- und SFTP-Verbindungen laufen auch nach einer synchronisierten Anordnungsänderung weiter.

Gruppen verwalten ab Beta 19

Per Rechtsklick auf die Kategorie Verbindungen oder auf einen freien Bereich in Server & Computer öffnet Hostgruppe erstellen … einen Dialog für Hostadresse und Anzeigename. Die Gruppe darf zunächst leer bleiben. Bei bereits vorhandenen Verbindungen erscheint der Host automatisch; über Gruppe umbenennen … lässt sich dafür ein eigener Anzeigename setzen. Die Adresse des Servers und die Namen der einzelnen Verbindungen ändern sich dabei nicht.

Im Kontextmenü einer Hostgruppe legt Neue Hauptgruppe … einen neuen Zweig direkt unter dem Host an. Im Kontextmenü einer Gruppe fügt Neue Untergruppe … eine weitere Ebene hinzu. Auch dort kann Neue Hauptgruppe … einen Zweig direkt unter dem Host anlegen. Leere Gruppen sind eigenständige, verschlüsselt gespeicherte Einträge. Sie lassen sich anordnen, verschieben und als Drag-and-drop-Ziel für Verbindungen verwenden. Neue Verbindung in dieser Gruppe … belegt Host und Gruppenpfad passend vor.

Gruppe umbenennen … erhält enthaltene Untergruppen und Verbindungen sowie deren gespeicherte Reihenfolge. Gruppennamen bestehen aus 1 bis 100 Zeichen, ohne Pfadtrenner; bis zu acht Ebenen sind möglich. Gleichnamige Geschwistergruppen werden verhindert. Der Name Allgemein ist auf der obersten Ebene für Verbindungen direkt unter dem Host reserviert.

Gruppe löschen … zeigt eine Bestätigung und verschiebt alle darin enthaltenen Verbindungen, einschließlich der Verbindungen verschachtelter Untergruppen, direkt unter ihren Host. Der ganze betroffene Gruppenzweig wird dabei entfernt. Verbindungen und Tresorzugänge bleiben erhalten, ebenso Benutzer und Ports. Beim Löschen einer Hostgruppe werden deren Anzeigename und Gruppenstruktur entfernt; solange Profile für diesen Host existieren, bleibt er als automatischer Host sichtbar. Eine vollständig leere Hostgruppe wird entfernt. Einzelne Verbindungen werden weiterhin ausdrücklich über deren eigenes Kontextmenü gelöscht.

Gruppenaktionen benötigen die bestehende Masterpasswort-Freigabe. Abbrechen verändert keine Gruppen. Ein zwischenzeitlicher Wechsel oder eine Änderung der gemeinsamen Speicherdatei verhindert das Speichern eines veralteten Dialogstandes. Gruppen, Anzeigenamen und Anordnung bleiben je Arbeitsbereich getrennt und werden mit seiner verschlüsselten Datei zwischen Geräten synchronisiert. Alle beteiligten Geräte benötigen Beta 19 oder neuer, damit ältere Versionen neue Gruppenfelder beim Speichern nicht verwerfen. Auswahlfenster zeigen nur Zweige mit auswählbaren Einträgen und bieten weiterhin keine Gruppenverwaltung an. Cloud- und Speicherprofile bleiben im Bereich Speicher.

Ab Beta 23 werden SMB-/NFS-Netzlaufwerke ausschließlich unter Speicher → Netzlaufwerke und unter Einstellungen → Speicher & Cloud → Netzlaufwerke angezeigt. Zugehörige Betriebssystem-Laufwerke werden mit dem gespeicherten Profil zusammengeführt. Rechtsklick bietet Öffnen, Zugriff trennen, Bearbeiten, automatisches Verbinden, Adresse kopieren und Entfernen. Eine reine Systemeinbindung lässt sich dort als verwaltetes Netzlaufwerk einrichten.

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