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Assistent Visuelle Briefings

Thorsten Sommer edited this page Oct 31, 2026 · 3 revisions

English: Assistant Visual Briefing

Der „Assistent für visuelle Briefings“ (Beta) macht aus Ihrem Ausgangsmaterial ein interaktives Briefing für eine Zielgruppe, die Sie beschreiben: eine Webseite mit Text, Kennzahlen, Tabellen, Diagrammen, Zeitleisten und kleinen Simulationen. Er liest Dokumente, Tabellen, Bilder, Audio- und Videodateien. Das Briefing öffnen Sie in jedem Browser und geben es als einzelne Datei weiter.

Einschalten

Der Assistent ist eine Beta-Funktion. Unter „Einstellungen“ → „App-Einstellungen“:

  1. Wählen Sie unter „Sichtbarkeit der Vorschaufunktion“ die Option „Auch Beta-Funktionen anzeigen: Diese sind fast fertig zur Veröffentlichung; es können jedoch noch Fehler auftreten.“
  2. Wählen Sie unter „Vorschaufunktionen auswählen“ die Funktion „Assistent für visuelle Briefings: Quellmaterial in ein interaktives Briefing verwandeln“.

Seine Kachel erscheint dann unter „Business“. Siehe auch Was AI Studio bietet.

Briefings und Versionen

Der Assistent bewahrt Ihre Arbeit als Briefings auf. Jedes Briefing hat einen Namen, seine Quellen, seine Einstellungen und seine Versionen. Die Liste oben auf der Seite zeigt Ihre Briefings:

  • „Neues Briefing“ legt ein Briefing an.
  • „Importieren“ öffnet ein Briefing, das jemand exportiert hat. Sie können es ansehen und exportieren; um es zu ändern, fügen Sie seine Quellen hinzu und erstellen es neu.
  • „Umbenennen“ und „Löschen“ gelten für das geöffnete Briefing. Löschen entfernt das Briefing mit allen Versionen und Transkripten endgültig.

Jede erfolgreiche Erstellung fügt eine Version hinzu. Frühere Versionen bleiben erhalten: Wechseln Sie mit den Pfeilen oder unter „Version“ zwischen ihnen. Die nächste Erstellung geht von der Version aus, die Sie gewählt haben.

AI Studio speichert Änderungen an einem Briefing sofort, im Ordner visualBriefings seines Datenordners. Sicherungen von AI Studio schließen ihn ein; siehe Sicherung und Wiederherstellung.

Ein Briefing erstellen

  1. Öffnen Sie „Assistenten“ → „Assistent für visuelle Briefings“ und klicken Sie auf „Neues Briefing“.
  2. Beschreiben Sie das Briefing:
    • „Name des Briefings“: Pflicht.
    • „Autor/in (optional)“.
    • „Umfang des Briefings, Hinweise oder aktuelle Änderungsanweisung (optional)“: worauf sich das Briefing konzentrieren soll oder was sich in der nächsten Version ändern soll.
    • „Schutzstufe“: „öffentlich“, „intern“, „privat“, „vertraulich“ oder „andere“, womit Sie eine eigene eingeben. Das Briefing zeigt sie in seiner Fußzeile.
  3. Fügen Sie die Quellen hinzu, mit „Datei hinzufügen“ oder indem Sie Dateien ablegen:
    • „Ausgangsmaterial“: Dokumente, Tabellen, Bilder, Audio- und Videodateien als Grundlage des Briefings. Audio und Video werden zuerst transkribiert, wofür Sie einen Anbieter für Transkriptionen brauchen; siehe Spracheingabe.
    • „Visuelle Elemente“: PNG-, JPEG- und WebP-Bilder, die im Briefing erscheinen müssen, etwa ein Logo oder ein Foto.
  4. Unter „Briefing-Einstellungen“:
    • Wählen Sie einen „Anbieter“ und, wenn Sie möchten, ein Profil.
    • „Zielsprache“: die Sprache des Briefings.
    • Beschreiben Sie die Zielgruppe: „Profil der Zielgruppe“, zum Beispiel „Ingenieure“ oder „Amtsträger“; „Altersgruppe“; „Organisatorische Ebene der Zielgruppe“, von „Einstieg“ bis „Vorstand“; und „Fachkenntnisse der Zielgruppe“, von „Keine Vorkenntnisse“ bis „Experten“.
    • „Quellverweise anzeigen“: nennt zu jedem Teil des Briefings seine Quellen, mit ihren Dateinamen.
    • „Große visuelle Elemente optimieren“: verkleinert Bilder auf höchstens 2.560 Pixel an ihrer längsten Kante.
  5. Klicken Sie auf „Briefing erstellen“.

Die Erstellung

Eine Erstellung läuft in sechs Stufen: „Quellen vorbereiten“, „Material analysieren“, „Briefing planen“, „Inhalte kuratieren“, „Präsentation gestalten“ und „Kompilieren und speichern“. Ein neues Briefing braucht vier bis acht Anfragen an Ihren Anbieter. Die Dateien gehen nur einmal an das Modell, in „Material analysieren“; die späteren Stufen arbeiten mit dem, was es dort herausgezogen hat.

Sie können die Seite verlassen, während die Erstellung läuft. „Erstellung stoppen“ hält sie an. Scheitert eine Stufe oder stoppen Sie die Erstellung, macht „Erstellung fortsetzen“ an dieser Stufe weiter und nutzt die fertigen Stufen erneut. „Technische Details kopieren“ hilft, wenn Sie ein Problem melden.

Ein Briefing ändern

Sobald ein Briefing eine Version hat, erzeugt jeder dieser Knöpfe eine neue:

Knopf Behält Ändert
„Design ändern“ Aufbau, Inhalt und Bilder Das Design; beschreiben Sie Ihren Wunsch im Feld für den Umfang
„Inhalt aktualisieren“ Aufbau und Design Den Inhalt, aus den aktuellen Quellen und Anweisungen
„Briefing neu erstellen“ Nichts Alles kann sich ändern
„Briefing erneut zusammenbauen“ Alles Nichts; baut die Version mit Ihrer aktuellen Version von AI Studio neu zusammen, ohne Anfrage an das Modell

Passt der aktualisierte Inhalt nicht mehr ins Design, behält „Als Neuaufbau fortsetzen“ den neuen Inhalt und gestaltet ein neues Design dafür, ohne das Modell erneut nach dem Inhalt zu fragen.

Verknüpfte Quellen

AI Studio kopiert Ihre Quellen nicht. Es verknüpft sie über ihren Speicherort und zeigt sie unter „Verknüpfte Quellen“ als „unverändert“, „geändert“, „Transkript veraltet“ oder „nicht erreichbar“. Haben Sie eine Datei verschoben, zeigt „Neu verknüpfen“ dem Briefing ihren neuen Ort. „Erneut transkribieren“ aktualisiert das Transkript einer geänderten Aufnahme, und „Entfernen“ nimmt eine Quelle aus dem Briefing.

Das Ergebnis

Die geöffnete Version erscheint als Vorschau, mit Knöpfen für die Breite eines Desktops, eines Tablets und eines Smartphones. „Exportieren“ speichert sie als HTML-Datei. Die Datei enthält alles, auch die Bilder, und öffnet sich in jedem Browser ohne Internetverbindung. Sie können sie also per E-Mail verschicken oder auf ein gemeinsames Laufwerk legen.

Die Fußzeile des Briefings ist immer englisch. Sie nennt AI Studio und die beteiligten Modelle, das Datum, die Autorin oder den Autor und die Schutzstufe.

Sicherheit

Das Modell schreibt keinen Code für die Seite. Es liefert strukturierte Inhalte, und AI Studio baut die Seite aus eigenen Bausteinen. Die Seite kann keine Verbindung ins Internet aufnehmen, und ihre Links führen nur zu anderen Stellen derselben Seite.

Voraussetzungen

  • Ein leistungsfähiges Modell. Das Modell muss lange, streng strukturierte Antworten liefern. Das gesamte Ausgangsmaterial geht in einer Anfrage an das Modell; wählen Sie darum eines mit großem Kontextfenster.
  • Bildeingabe, wenn Sie Bilder hinzufügen, als Ausgangsmaterial oder als visuelle Elemente. Mehrere Bilder brauchen ein Modell, das mehrere auf einmal annimmt.
  • Ein Anbieter für Transkriptionen für Audio und Video.

Optionen

In „Assistent: Standardwerte für visuelle Briefings“ wählen Sie, womit jedes neue Briefing beginnt: Zielsprache, Zielgruppe, Quellverweise, Optimierung der Bilder, ein Mindestvertrauen, ein Anbieter und ein Profil. Anders als bei anderen Assistenten gelten diese Standardwerte immer; einen Schalter zum Vorauswählen gibt es nicht.

Tipps

  • Quellverweise verraten die Dateinamen Ihrer Quellen. Prüfen Sie sie, bevor Sie ein Briefing außerhalb Ihrer Organisation weitergeben, oder schalten Sie die Verweise aus.
  • Jede Erstellung schickt Anfragen an Ihren Anbieter. Versuchen Sie „Design ändern“ oder „Inhalt aktualisieren“, bevor Sie alles neu erstellen.
  • Senden Sie einen Text aus einem anderen Assistenten hierher, beginnt er ein neues Briefing mit dem Text als Anweisung. Mindestens eine Quelle müssen Sie trotzdem hinzufügen.

Wie es weitergeht

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