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Folien Assistent

Thorsten Sommer edited this page Oct 31, 2026 · 2 revisions

English: Slide Assistant

Der „Folien-Assistent“ macht aus Texten und Dokumenten Folien. Mit einer PowerPoint-Vorlage plant er jede Folie für eines der Layouts der Vorlage und erstellt eine PowerPoint-Datei in ihrem Design. Ohne Vorlage erhalten Sie eine Gliederung, die Sie kopieren oder exportieren können.

So nutzen Sie ihn

  1. Öffnen Sie „Assistenten“ → „Folien-Assistent“.
  2. Wählen Sie zuerst einen Anbieter, wenn Sie Bilder hinzufügen möchten; siehe Bilder.
  3. Geben Sie unter „Inhalt, aus dem die Folie erstellt werden soll“ den Inhalt an: einen Text unter „Textinhalt“, Dokumente unter „Dokumente anhängen“ oder beides. Angehängte Dokumente sind nur Ausgangsmaterial: Das Modell liest sie, bringt aber keines davon auf eine Folie. Audio- und Videodateien werden zuerst transkribiert, wofür Sie einen Anbieter für Transkriptionen brauchen; siehe Spracheingabe.
  4. Fügen Sie bei Bedarf „Bilder für die Folien“ und eine „Bildbibliothek“ hinzu; siehe Bilder.
  5. Unter „Details zur gewünschten Präsentation“:
    • „Präsentationstitel“: Pflicht.
    • „(Optional) Wichtige Aspekte“: was das Modell beachten soll, zum Beispiel Themen, die es hervorheben soll, oder ob es Emojis verwenden soll.
    • Der Umfang: „Anzahl der Folien“, „Maximale Anzahl der Aufzählungspunkte pro Folie“ (bis 7) oder „Zeitangabe (Minuten)“. Bei 0 entscheidet das Modell. Die Anzahl der Folien hat Vorrang vor der Zeit; eine Zeitangabe ergibt eine Folie je anderthalb Minuten. Die Anzahl der Folien gilt genau und schließt die Titelfolie ein.
    • „Zielsprache“.
    • „Anlass der Präsentation“, zum Beispiel „Vorlesung“, „Eintägiger Workshop“ oder „Bericht an die Geschäftsleitung“. Der Anlass prägt den Aufbau: Eine Vorlesung schließt ihre Kapitel vielleicht mit einer Zusammenfassung ab, ein Bericht an die Geschäftsleitung beginnt mit den Kernaussagen.
    • Die Zielgruppe: „Profil der Zielgruppe“, „Altersgruppe“, „Organisatorische Ebene der Zielgruppe“ und „Fachkenntnisse der Zielgruppe“.
  6. Wählen Sie unter „PowerPoint-Vorlage“ eine Vorlage mit „Datei auswählen“ oder legen Sie sie auf dem Feld ab; siehe unten.
  7. Klicken Sie auf „Folien erstellen“.

Das Planen der Folien kann einige Minuten dauern. Eine Meldung zeigt, woran das Modell gerade arbeitet, zum Beispiel an einer bestimmten Folie. „Generierung stoppen“ hält es an, und Sie können den Assistenten währenddessen verlassen.

Das Ergebnis

Die Gliederung der Präsentation erscheint unter dem Formular: jede Folie mit ihrer Überschrift, ihren Aufzählungspunkten, Tabellen und den Bildern, die sie zeigt. Kopieren oder exportieren Sie sie oder senden Sie sie an einen Chat oder einen anderen Assistenten; siehe Assistenten.

Konnte das Modell nicht jede Folie passend für ihr Layout gestalten, etwa weil ein Text zu lang ist, weist der Assistent darauf hin. Prüfen Sie diese Folien, bevor Sie präsentieren.

Ihre PowerPoint-Vorlage

Wählen Sie eine PowerPoint-Präsentation oder -Vorlage (.pptx oder .potx). OpenDocument-Präsentationen können noch nicht als Vorlage dienen. „Keine Vorlage verwenden“ kehrt zur Gliederung zurück.

Mit einer Vorlage speichert „PowerPoint-Datei erstellen“ die Folien als .pptx-Datei. Sie ist eine Kopie Ihrer Vorlage mit ihren Folienmastern, Layouts und ihrem Design sowie neuen Folien, die die Platzhalter ihrer Layouts füllen. Logo, Hintergrund und Fußzeile kommen mit dem Layout, jedes Kapitel wird ein Abschnitt in PowerPoint, und die neuen Folien haben keine Notizen. PowerPoint brauchen Sie dafür nicht, und LibreOffice Impress öffnet die Datei ebenso.

Das Modell sieht nicht, wie Ihre Layouts aussehen. Es kennt nur ihre Namen aus dem Folienmaster, die Lage ihrer Platzhalter und wie viel Text hineinpasst. Klare Namen wie „Kapitel“ oder „Inhalt mit Bild“ helfen ihm bei der Wahl; in PowerPoint benennen Sie ein Layout in der Folienmasteransicht um. Es nutzt nur Layouts mit Platz für einen Untertitel, Text, ein Bild oder eine Tabelle; Layouts wie „Nur Titel“ oder „Leer“ nutzt es also nicht. Platzhalter für Diagramme und Medien werden nicht unterstützt.

Sobald eine Vorlage geladen ist, bietet „Erweiterte Optionen“:

  • „Farbvariante“: wenn Ihre Vorlage ihre Layouts in mehreren Farben bietet, die Farbe der ganzen Präsentation.
  • „(Optional) Fußzeile“: erscheint auf jeder Folie, deren Layout eine Fußzeile hat, zum Beispiel mit Ihrem Namen, Ihrer Organisation und dem Datum.
  • „Leere Bildplatzhalter beibehalten“: behält einen Bildplatzhalter ohne Bild, damit Sie später ein eigenes Bild einfügen können. PowerPoint zeigt solche Platzhalter beim Bearbeiten und blendet sie in der Bildschirmpräsentation aus.
  • „Layouts für Folienarten“: welches Layout das Modell für bestimmte Arten von Folien nutzt, etwa für die Titelfolie, Kapitel oder eine Zusammenfassung, gruppiert von „Ablauf und Rahmen“ bis „Recht“. Wählen Sie für manche Arten ein Layout, etwa für das Inhaltsverzeichnis oder „Gibt es Fragen?“, kommt eine solche Folie hinzu.
  • „Folien der Vorlage“: wenn Ihre Datei Folien enthält, was mit jeder geschehen soll: „Weglassen“, „Unverändert übernehmen“ oder „Vom LLM bearbeiten lassen“.

Farbvariante, Fußzeile und leere Bildplatzhalter wirken beim Speichern, ohne neue Planung. Eine andere Vorlage oder andere Layouts brauchen einen neuen Durchlauf. Hat sich die Vorlage seit der Planung geändert, bittet der Assistent Sie, die Folien neu zu erstellen.

Bilder

  • „Bilder für die Folien“: PNG- und JPEG-Bilder, die die Präsentation zeigen muss, etwa Fotos, Diagramme oder Bildschirmfotos. Jedes kommt auf genau eine Folie mit Platz für ein Bild. Hat Ihre Vorlage kein Layout mit Bildplatzhalter, fallen die Bilder weg. AI Studio nimmt diese Bilder nur an, solange das gewählte Modell Bilder lesen kann; wählen Sie darum zuerst den Anbieter.
  • „Bildbibliothek“: ein Ordner mit Bildern und Icons, zum Beispiel die Bildbibliothek Ihrer Organisation, gewählt mit „Verzeichnis auswählen“. Das Modell liest nur die Dateinamen, nie die Bilder, und nutzt ein Bild dort, wo sein Name zu einer Folie passt. Klare Namen wie rocket-launch.jpg helfen darum. Nur PNG- und JPEG-Dateien zählen, Unterordner eingeschlossen; viele Icons gibt es als SVG, die der Assistent auslässt. Ein Bild, dessen Name oder der Name eines seiner Ordner mit icon beginnt, ist ein Icon: Es darf auf mehreren Folien erscheinen, andere Bilder auf höchstens einer. Aus einem Ordner mit mehr als 5.000 Bildern erhält das Modell bei jedem Durchlauf zufällige 5.000. „Keine Bildbibliothek verwenden“ entfernt den Ordner.

Werkzeuge und Profile

Die Werkzeugauswahl ist in diesem Assistenten immer zu sehen: Das Modell kann die gewählten Werkzeuge beim Planen nutzen, zum Beispiel die Websuche; siehe Werkzeuge im Chat. Ein Profil kann Ihre Organisation nennen, die das Modell dann für das Impressum nutzen kann.

Optionen

In „Assistent: Optionen für den Folien-Assistenten“ ist „Optionen des Folien-Assistenten vorauswählen?“ von Anfang an eingeschaltet. Damit beginnt jede Präsentation mit Ihren wichtigen Aspekten, der Sprache, der Zielgruppe, dem Anlass, der Vorlage, der Fußzeile, der Höchstzahl an Aufzählungspunkten, den leeren Bildplatzhaltern, den Layouts für Folienarten, den Folien der Vorlage, der Bildbibliothek, einem Mindestvertrauen, einem Anbieter und einem Profil. Titel, Inhalt und Anzahl der Folien lassen sich nicht vorauswählen. „Standardwerkzeuge für diesen Assistenten“ wählt die Werkzeuge, mit denen er beginnt.

Ihre Organisation kann ihre Vorlage und Bildbibliothek für Sie vorauswählen. Sind sie nicht erreichbar, etwa weil ein Netzlaufwerk fehlt, weist der Assistent darauf hin und plant ohne sie. Für IT-Abteilungen siehe Assistants and Templates (Englisch).

Wie es weitergeht

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